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Andere

US-Wahl: Nicht für Trump, sondern gegen Hillary

Donald Trump hat die Wahl zum US-Präsidenten gewonnen, aber vor allem hat Hillary Clinton sie verloren. Und: Weniger die Demokraten als das politische Establishment in Washington wurden abgewatscht, indem das Wahlvolk auf den politischen Newcomer setzte. Man weiß zwar noch nicht, ob er es wirklich besser machen kann, aber die Wähler meinen offenbar, dass ein Berufspolitiker es eher nicht kann.

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Was steht in den "Panama Papers"?

Die Kundenliste von Mossack Fonseca liest sich wie ein Who is Who der Weltprominenz: Präsidenten, Staats- und Regierungschefs, ihre Verwandten und Freunde, Schauspieler, Musiker, Sportler.

Es ist zwar ein offenes Geheimnis, dass die Reichen und Mächtigen ihre Vermögen in Steueroasen sichern, doch niemals wurden Informationen darüber veröffentlicht - im Geschäft mit den Briefkastenfirmen gilt äußerste Diskretion.

Dieses Tabu haben die "Panama Papers", rund 11,5 Millionen von den Computern der panamaischen Anwaltskanzlei Mossack Fonseca abgegriffene Dateien, nun durchbrochen. Sie legen damit die zumindest moralisch verwerflichen Machenschaften der Prominenten offen und geben auch Steuerfahndern in vielen Ländern Anlass, die Finanzen einiger ihrer Mitbürger genauer unter die Lupe zu nehmen.

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Skandal um Kanzlei in Panama weitet sich aus

Die Enthüllungen von vertraulichen Emails und Dokumenten der panamaischen Anwaltskanzlei Mossack Fonseca haben pikante Einblicke in die Finanzgeschäfte von Großverdienern aus aller Welt gegeben und könnten einige von ihnen in Schwierigkeiten bringen.

Unter den Kunden befinden sich unter anderem die Präsident von Argentinien und der Ukraine, der Premierminister von Island und der König von Saudi-Arabien, Verwandte und Vertraute des Präsidenten von Russland und von Syrien, der Fußballer Lionel Messi und der Schauspieler Jackie Chan. Auch Mafiamitglieder, Drogendealer, Bankräuber und Versicherungsbetrüger wurden von Mosseck Fonseca vertreten.

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Michael Jackson: "Ein Superstar und Gentleman" - Teil 3

Seit dem 1. Mai 2009 wurde Jackson von seinem neuen Leibarzt Dr. Conrad Murray betreut, einem Kardiologen, der Jackson und seine Kinder seit 2008 gelegentlich behandelt hatte. Murray sollte Jackson nach London begleiten und dafür 150.000 US-Dollar pro Monat von AEG bekommen, die später von den Einnahmen Jacksons abgezogen werden sollten.

Ein anderer Arzt war im Gespräch gewesen, der auf Suchtprobleme spezialisierte Dr. Stuart Finkelstein. Er hatte Jackson schon einmal während dessen "Dangerous"-Tour betreut und verlangte "nur" 40.000 US-Dollar Honorar. Doch er machte zur Bedingung, dass Jackson "clean" sein musste, was offenbar niemand bestätigen wollte.

Vor allem aber war Murray offenbar bereit, Jacksons gefährliche Sonderwünsche zu erfüllen. Um das Arbeitspensum durchzuhalten, nahm Jackson unter anderem Demerol. In seinem Haus wurden weitere rezeptpflichtige Medikamente auch auf Alias-Namen von Jackson gefunden. Um schlafen zu können, griff er zu drastischeren Maßnahmen: Er ließ sich das Narkosemittel Propofol spritzen, das nur in einem Operationssaal mit Herz-Lungen-Maschine und Wiederbelebungsgeräten von einem Anästhesisten angewendet werden darf. Jacksons Krankenschwester Cherilyn Lee sagte, sie habe versucht, seine Schlafprobleme mit Naturprodukten zu behandeln. Im April 2009 habe Jackson zu ihr gesagt, die würden nicht wirken: "Das einzige, was mir hilft, ist Diprivan". Diprivan ist ein Markenname von Propofol.

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Michael Jackson: "Ein Superstar und Gentleman" - Teil 2

 

Grund für das Zerwürfnis mit SONY war eine Klausel in Michael Jacksons Plattenvertrag über die Rechte an seiner Musik. Jackson erwartete, die kompletten Rechte im Jahr 2000 von SONY zurückzuerhalten. Doch es gab eine Klausel, die die Rückgabe um Jahre nach hinten verschoben, sobald er ein Album nicht zum vereinbarten Zeitpunkt liefern konnte. Das kommt bei kreativen Künstlern schon mal vor.

Jackson fand überdies heraus, dass die Anwaltskanzlei, die ihn vertrat, das heißt die Kanzlei von John Branca, auch SONY vertrat, und benutzte diesen Konflikt, um den Vertrag mit SONY zu kündigen.

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Michael Jackson: "Ein Superstar und Gentleman" - Teil 1

"Ein Superstar und Gentleman": das hat die Designerin Diana Walcak einmal über Jackson gesagt. Er sei "sowohl sanft als auch kraftvoll, beides zugleich" gewesen, so Walcak, die Jacksons Statue für sein Album HIStory entwickelt hat.

"Persönlich schien er sehr ruhig, schüchtern und nett zu sein und dann, als ich ihn am Abend beim Konzert sah, konnte ich nicht glauben, dass es dieselbe Person war", so ein Hotelangestellter, der den Megastar 1996 betreute.

Und dann gab es da noch die Facette des Freak, die die Medien von ihm zeichneten. "Ich denke, was die meisten Leute nicht wissen und was mich überraschte, war, wie 'normal' Michael Jackson als Person war", bemerkte Mark Ryden, Schöpfer des Albumcovers von "Dangerous", ganz anders als "sein sonderbares öffentliches Image".

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Zum Todestag von Michael Jackson

Michael Jacksons Tochter Paris liegt nach einem Selbstmordversuch im Krankenhaus. Seine Familie streitet vor Gericht gegen den Veranstalter seiner zuletzt geplanten Konzertserie um eine astronomische Entschädigung. Es geht darum, ob die Firma AEG Live den Arzt Conrad Murray beschäftigte, der Jackson am 25. Juni 2009 das Narkosemittel Propofol verabreichte, das zum Tod des Megastars führte. Murray wurde zu einer vierjährigen Haftstrafe wegen fahrlässiger Tötung verurteilt.

Währenddessen kochen die Gerüchte um Jacksons Vaterschaft wieder hoch und es gibt neue Missbrauchsvorwürfe von dem Choreographen Wade Robson, der von Jackson als Kind entdeckt und gefördert wurde. Beides seien Gründe für den Zusammenbruch von Paris, hieß es. Die Dramen um den "King of Pop" nehmen auch vier Jahre nach seinem Tod kein Ende. Es gibt Dinge, die Sie vermutlich noch nicht über ihn wussten.


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Drei Tote und 130 Verletzte bei Bombenexplosion in Boston

Zwei Sprengsätze sind im Abstand von wenigen Sekunden kurz vor dem Ziel des Marathons von Boston explodiert. Die Behörden gehen von einem terroristischen Anschlag aus. Drei weitere Bomben wurden vor der Explosion entschärft.

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Jorge Mario Bergoglio aus Argentinien ist der neue Papst Franziskus

Zum ersten Mal ist ein Bischof aus Lateinamerika und Jesuit zum Oberhaupt der Katholischen Kirche gewählt worden: Der Argentinier Jorge Mario Bergoglio tritt bescheiden und demütig auf. Nach seiner Wahl präsentiert sich der 76-jährige den Massen von Gläubigen in aller Welt nur in seiner weißen Soutane, dem Alltagsgewand des Papstes, ohne große Schnörkel. Er lächelt kaum, man sieht ihm an, dass er sein Amt sehr ernst nimmt, ein Vorbild ohne Eigendünkel zu sein.

Seinen Namen wählt er als erster Papst aus Respekt vor dem Heiligen Franz von Assisi, der ein Leben für die Armen geführt hat. Am Tag nach der Wahl bezahlt Franziskus erstmal seine Rechnung in der Herberge der Kardinäle, bevor er in seiner ersten Messe als Papst dazu aufruft, dass die Kirche sich wieder auf ihre traditionellen Werte besinnen soll. 

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