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Juni 2010

Lateinamerikaner "monopolisieren" WM-Viertelfinale

Nach den Siegen von Argentinien und Uruguay haben auch Brasilien und Paraguay das Viertelfinale der Fußballweltmeisterschaft in Südafrika erreicht. Damit kämpfen vier Mannschaften aus Lateinamerika um den Einzug ins Halbfinale. Viele der großen europäischen Fußballnationen - Frankreich, Italien und England - mussten die WM schon frühzeitig verlassen.

Auch die Portugiesen fuhren inzwischen nach Hause: sie mussten im Achtelfinalspiel gegen Spanien eine 0:1-Niederlage einstecken. Die Chilenen hatten das Pech, gegen Brasilien antreten zu müssen, und verloren 0:3. Mexiko war zuvor im Spiel gegen Argentinien ausgeschieden.

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Deutschland und Argentinien mit klarem Vorsprung im WM-Viertelfinale

Die junge deutsche Nationalelf kann sich weiter Hoffnungen auf den Weltmeistertitel machen. Sie bescherte dem starken englischen Team mit 4:1 die höchste Niederlage ihrer WM-Geschichte, wobei ein klares Tor der Engländer vom uruguayischen Schiedsrichter Jorge Larrionda nicht gegeben wurde.

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Sechs lateinamerikanische Mannschaften im WM-Achtelfinale

Mit akzeptablen Leistungen sind sechs der sieben lateinamerikanischen Fußball-Mannschaften ins Achtelfinale der Weltmeisterschaft in Südafrika eingezogen. Nur Honduras muss ohne ein einziges Tor geschossen zu haben nach Hause fahren. Überraschend schieden auch Italien und Frankreich aus dem Wettbewerb aus.

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Deutsche und mexikanische Künstler machen Müllproblem sichtbar

"Vom Unsichtbaren zum Sichtbaren": unter diesem Motto stellt die deutsche Künstlerin Pia Lanzinger rund ein Dutzend Straßenfeger auf eine Bühne mitten im Zentrum vom Mexiko-Stadt und lässt sie singen, zum Beispiel über ihren Arbeitsalltag, von kleinen Begebenheiten und großen Problemen, ihrer Selbstein-schätzung und der Missachtung, zuweilen sogar offenen Feindseligkeit der Passanten. Der Ort ist gut gewählt: Mexiko-Stadt ist nicht nur die bevölkerungsreichste Stadt der Welt, sondern auch eine "Müll-Metropole". Die einzige Mülldeponie, der „Bordo Poniente“, ist voll und juristisch bereits geschlossen, doch de facto wird weiter Tag für Tag tonnenweise Müll dort abgeladen.

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Gute Perspektiven für Handel zwischen Deutschland und Lateinamerika

Deutschland und Lateinamerika sind eigentlich ein perfektes Team: Deutschland ist rohstoffarm, Lateinamerika ist rohstoffreich. Deutschland hat das Know-how und die Technologie, um die Rohstoffe in Lateinamerika zu verarbeiten. "Unsere Rohstoffe sind im Kopf", bringt es Bernd Pfaffenbach, Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, auf den Punkt. Trotzdem würden Unternehmen die Handelschancen zwischen Deutschland und Lateinamerika bisher nicht ausnutzen.

Beim Forum "Wirtschaft und Politik" der 12. Lateinamerika-Konferenz der deutschen Wirtschaft, die am Rande der "EXPO Hecho en Alemania" vom 16. bis 18. Juni in Mexiko-Stadt stattfand, betonte Pfaffenbach die Stärken der Deutschen: Qualität, Nachhaltigkeit und Engagement vor Ort, im Gegensatz zur rein finanziellen Investition vieler US-amerikanischer Firmen. "Die Bezieh-ungen bestehen, aber es ist wichtig, sie mit Leben zu füllen", so Pfaffenbach. Nur wenige Unternehmen machten von den geschlossenen Abkommen zum Freihandel, Investmentschutz und zur Doppelbesteuerung Gebrauch.

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Deutschlands Autobauer sehen Wachstumschancen in Lateinamerika

Bei Autos und Mexiko, da denkt man zunächst an den VW Käfer, der dort noch bis 2003 produziert wurde und immer noch viel und gern gefahren wird. In Mexiko wird er liebevoll "vocho" genannt.

Das Volkswagen-Werk in Puebla ist heute die größte Produktionsstätte für Automobile in Mexiko. Rund 2.000 Fahrzeuge rollen dort werktäglich vom Band. Ab 6. Juli 2010 soll sich die Produktion noch weiter erhöhen. Dann wird eine neue Fabrik auf dem Gelände eingeweiht, in die das Unternehmen in den letzten Monaten eine Milliarde US-Dollar investiert hat. Besonders stolz ist der deutsche Autobauer darauf, dass von den insgesamt 362 Zulieferern 212 aus Mexiko stammen. 54 kommen aus den USA, 44 aus Europa, 31 aus Brasilien und 14 aus Asien.

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BP bemüht sich um Schadensbegrenzung im Golf von Mexiko

Der Geschäftsführer des britischen Erdölkonzerns BP Tony Hayward ist nach eigenen Worten “am Boden zerstört” durch die Umweltkatastrophe im Golf von Mexiko, die die Explosion der BP-Plattform Deepwater Horizon verursacht hat. Er verstehe auch die Wut der US-Amerikaner gegen sein Unternehmen, sagte Hayward am Donnerstag in einer Rede im US-Kongress.

Wie ernst gemeint diese Aussage ist, bleibt fraglich angesichts der Tatsache, dass Hayward nur einen Monat vor der Bekanntgabe des Umweltgaus ein Drittel seiner Aktien an dem Unternehmen im Wert von 1,7 Millionen Euro an dem Unternehmen verkaufte, wie die britische Zeitung Telegraph berichtet. Hayward erschien vor einem Untergremium der Energie- und Handelskommission des US-Repräsentantenhauses, wo er von einigen Abgeordneten scharf kritisiert wurde. Der Republikaner Joe Barton sagte, er sei beschämt über das Geschäft des Weißen Hauses mit BP.

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EXPO "Hecho en Alemania" eröffnet in Mexiko-Stadt mit 40 Ausstellern

Keine kommerzielle Messe, sondern eine Kommunikationsplattform zwischen der deutschen und der mexikanischen bzw. lateinameri-kanischen Wirtschaft: so versteht sich die EXPO "Hecho en Alemania" oder "Made in Germany".

Die Schau wurde am Mittwoch in Mexiko-Stadt vom mexikanischen Wirtschaftsminister Gerardo Ruiz Mateos und vom Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie Bernd Pfaffenbach eröffnet.

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