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Januar 2011

Mindestens zehn Tote bei Zugunglück in Deutschland

Bei einem der schwersten Zugunglücke der vergangenen Jahre in Deutschland sind in Sachsen-Anhalt mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. Auf eingleisiger Strecke stießen in der Nacht zum Sonntag in Hordorf in der Magdeburger Börde ein Regionalexpress und ein Güterzug frontal zusammen. Die Polizei bezifferte die Zahl der Verletzten auf insgesamt 23. Einige schwebten noch in Lebensgefahr.

Im Zug saßen viele junge Leute, die vermutlich eine Diskothek in Halberstadt besuchen wollten.

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Unruhen in Ägypten: 150 Tote, Plünderungen und Gefängnisausbrüche

Während in Ägypten die politischen Proteste gegen den seit 30 Jahren amtierenden Präsidenten Husni Mubarak weitergehen, wird das Land nun von Plünderern, Brandstiftern und Räubern terrorisiert. Trotz nächtlicher Ausgangssperre griffen Kriminelle selbst Krankenhäuser an und raubten sie aus. Bis Sonntag starben 150 Menschen bei den Unruhen. Aus Gefängnissen brachen - mit Hilfe von außen - tausende Insassen aus, darunter Schwerverbrecher und islamistische Extremisten.

Präsident Mubarak reagiert auf die politische Revolte gegen ihn mit Gewalt und Medienzensur. Ausländer werden ausgeflogen.

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Chiles Justiz will Tod von Ex-Präsident Allende aufklären

Mehr als 37 Jahre nach dem Tod des chilenischen Präsidenten Salvador Allende soll geklärt werden, ob er während des Militärputsches unter Führung von Augusto Pinochet ermordet wurde oder sich das Leben nahm. Ein entsprechendes Ermittlungsverfahren solle in Kürze eröffnet werden, teilte der Richter Mario Carroza am Donnerstag in der Hauptstadt Santiago de Chile mit.

Dabei werde es auch darum gehen, mögliche Täter zu überführen. "Es ist eine gewaltige Verantwortung", sagte Carrozo. Die Präsidentin der Vereinigung von Familienangehörigen und verschwundenen Häftlingen, Lorena Pizarro, sagte, mit dieser Entscheidung "setze die Justiz ein Beispiel".

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Perus Ex-Präsident Toledo Favorit für Wahlen im April

Der frühere Präsident Perus, Alejandro Toledo, kandidiert bei den kommenden Wahlen erneut für das Amt, um die "unerledigte Agenda" aus seiner ersten Amstzeit von 2001 bis 2006 in Peru zu erfüllen. Das sagte Toledo bei einer Konferenz vor ausländischen Pressevertretern in. Er warnte dabei auch vor einer "Mexikanisierung" Perus.

Toledo liegt an der Spitze der Umfragen, obwohl er damals als Präsident eher unbeliebt war. Im Moment lehrt der Wirtschaftswissenschaftler an der Universität von Stanford im US-Bundesstaat Kalifornien, wo er selbst studiert und promoviert hatte. Er könnte sein ruhiges Leben dort fortsetzen, sagte Toledo, "aber manchmal sind unsere Herzen stärker als unser Verstand."

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Mindestens 20 Tote nach Bergwerksexplosion in Kolumbien

Bei einem Minenunglück im Norden Kolumbiens sind mindestens 20 Bergleute ums Leben gekommen. Weitere sechs Kumpel seien bei der Explosion in der Mine "La Preciosa" nahe des Ortes Sardinata verletzt worden, teilte das staatliche kolumbianische Geologie- und Bergbauinstitut (Ingeominas) in einer offiziellen Erklärung mit.

Rettungsteams und Einheiten des Militärs waren vor Ort. Chile kündigte die Entsendung von weiteren Helfern nach Kolumbien an.

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Regierungspartei in Haiti zieht Kandidaten für Präsidentschaftswahl zurück

Unter dem Vorwurf der Wahlfälschung hat Regierungskandidat Jude Célestin zwei Monate nach der ersten Runde der Präsidentschaftswahl in Haiti seine Kandidatur offiziell zurückgezogen. Der Zweitplatzierte der Wahl vom 28. November verzichtet damit auf die Teilnahme an der Stichwahl, die nun zwischen der Erstrundensiegerin Mirlande Manigat und dem bisher Drittplatzierten, dem populären Musiker Michel Martelly, ausgetragen werden wird.

Die Organisation der Amerikanischen Staaten OAS begrüßte die neue Entwicklung in der festgefahrenen politischen Situation.

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Zwölf Nominierungen für Oscar-Favorit “The King’s Speech”

Der britische Film "The King's Speech" geht als großer Favorit ins Rennen um den diesjährigen Oscar. Das Historiendrama um die Sprachprobleme des englischen Königs George VI. wurde am Dienstag in Los Angeles in zwölf Kategorien des wichtigsten Filmpreises der Welt nominiert.

Damit hat sich das Werk von Regisseur Tom Hooper vom Mitfavoriten "The Social Network", ein Film rund um Facebook-Gründer Mark Zuckerberg, abgesetzt - er wurde achtmal nominiert. Hollywoods Trophäen-Gala geht am 27. Februar zum 83. Mal über die Bühne.

Unter den Anwärtern für die begehrteste Trophäe der internationalen Filmwelt sind auch drei Deutsche. 

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Venezuela richtet Internet-Verbindung für Kuba ein

Venezuela verlegt ein unterseeisches Glasfaserkabel nach Kuba, um die Karibikinsel mit schnelleren und leistungsfähigeren Telefon- und Internetverbindungen zu versorgen. Es ist das erste Glasfaserkabel für die Karibikinsel.

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