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März 2011

Deutschland setzt Verlängerung der Atom-Laufzeiten aus

Erst im Herbst 2010 war eine Verlängerung der Atomlaufzeiten beschlossen worden, nun hat die Katatrophe in Japan alles verändert: die konservative Bundesregierung unter Kanzlerin Angela Merkel hat beschlossen, die Verlängerung der Atomlaufzeiten zunächst für drei Monate auszusetzen. 

Die ältesten deutschen Atomkraftwerke sollen sofort abgeschaltet werden. "Das wäre die Konsequenz", sagte Merkel. Dies könne sofort geschehen, wenn die Meiler keine Reststrommenge mehr hätten, so die Chefin der Christdemokraten.

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Internationale Maya-Forscher bei Kongress in Yukatan

Von der Bedeutung von Wolken in der Kosmovision der Maya bis zum Untergang ihrer Hochkultur: thematisch beackert der 3. Internationale Kongress der Maya-Kultur in Mérida ein weites Feld.

Vom 13. bis 19. März findet in der Hauptstadt des mexikanischen Bundesstaates Yukatan das Who-is-Who der internationalen Maya-Forschung ein. Unter den Experten sind auch Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, einige leben und arbeiten auf der mexikanischen Halbinsel.

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Fukushima: Fakten zum havarierten AKW

Seit vier Tagen schaut die Welt auf Fukushima und befürchtet das Schlimmste: eine atomare Katastrophe à la Tschernobyl. Nun brennen die Reaktoren 3 und 4 und das Worst-Case-Szenario rückt immer mehr in Reichweite. Reaktor 4 habe vermutlich durch eine Wasserstoffexplosion Feuer gefangen, berichtete der japanische Sender NHK. Dort befindet sich das Abkühlbecken außerhalb des Sicherheitsbehälters, in dem abgebrannte Brennstäbe lagern, die ohne ausreichende Kühlung ähnlich gefährlich sind wie aktive Brennstäbe.

In Reaktor 3, dessen Gebäude zur Ummantelung schon am Montag in die Luft geflogen war, stieg ebenfalls an diesem Mittwoch Rauch auf – dort sind Brennstäbe mit hoch giftigem Plutonium gelagert. Eine Explosion hat es hier nach Angaben von Regierungssprecher Yukio Edano offenbar nicht gegeben, aber möglicherweise sei die wichtige innere Reaktorhülle beschädigt. Später hieß es, der Druck im Reaktormantel sei stabil geblieben. Am Sonntag war bereits eine Kernschmelze im Reaktor 3 bestätigt worden.

Widersprüchliche Informationen der japanischen Regierung und der Betreiber machen es schwer, die genaue Situation zu beurteilen.

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Arbeiter aus Kernkraftwerk in Japan evakuiert

Die Lage im beschädigten Atomreaktor Fukushima I wird immer dramatischer: in der Anlage ist stark erhöhte Radioaktivität gemessen worden. Nach den Explosionen in den Blöcken 1 und 3 und einem Brand in Block 4, in dem abgebrannte Brennstäbe gelagert werden, ist nun erstmals der innere Schutzmantel in Block 2 beschädigt worden, was zu einem starken Austritt von Radioaktivität geführt hat.

Unterdessen herrschen im von Erdbeben und Tsunami zerstörten Nordosten Japans weiter katastrophale Zustände.

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Nach Erdbeben und Tsunami in Japan Angst vor atomarem Super-GAU

Die Welt hält den Atem an: durch eine Wasserstoffexplosion wird das Dach von Block Eins im Atomkraftwerk Fukushima 1 weggesprengt. Der Betonmantel um den Reaktorkern sei stabil, meldet die japanische Regierung. 

Die Atomreaktoren seien zwar vorher schon abgeschaltet worden, aber es sei eine Kernschmelze eingetreten, da durch den Ausfall aller Strom- und Notstromsysteme und damit des Kühlsystems eine Überhitzung der Brennstäbe nicht verhindert werden konnte.

In einer ungewöhnlichen Maßnahme leitet nun die Betreiberfirma des Kraftwerks eine Mischung aus Meerwasser und Bor in den Block, um den Kern abzukühlen. Ob das erfolgreich sein wird, ist unklar. Schon jetzt wird bis zu 400mal höhere Radioaktivität als normal in der Nähe des Reaktors gemessen. Anwohner im Umkreis von zehn, dann von 20 Kilometern wurden evakuiert.

Auch in einem zweiten beschädigten Reaktorblock befürchtet die Betreiberfirma TEPCO nun eine Explosion.

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Tsunami-Welle aus Japan trifft nur schwach auf Lateinamerika

Mexiko, Peru und Chile haben bereits wieder Entwarnung für ihre Küsten gegeben. Leichte Überschwemmungen gab es in Chile.

Aus Vorsicht hatten die Behörden von Mexiko bis Chile Dörfer evakuiert und Häfen am Pazifik gesperrt, doch der Tsunami aus Japan traf nur recht abgeschwacht auf die Küsten Lateinamerikas. Drei Meter hohe Wellen waren erwartet worden. Am Ende war es nur rund ein halber Meter.

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Deutsche Produkt- und Firmennamen sind im Ausland beliebt

KINDER-Schokolade und KINDER-Überraschungseier tragen in der ganzen Welt ihren deutschen Namen. Deutsch sind sie deshalb noch lange nicht, denn Produzent ist der italienische Süßwarenkonzern FERRERO und er ist vielleicht das prominenteste Beispiel für ein ausländisches Unternehmen, das mit einem deutschen Marken- oder Produktnamen international erfolgreich ist.

Wer deutsche Qualität suggerieren, das Besondere seiner Produkte unterstreichen will oder deutsche Wurzeln hat, wählt immer öfter deutsche Namen. Während vielen deutschen Firmen die internationale Bedeutung der eigenen Sprache gar nicht bewusst ist, nutzen im Ausland zahlreiche Unternehmen die weite Verbreitung der Sprache Goethes und setzen auf deutschsprachige Namen und Bezeichnungen. 

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Mexikanische Justiz lehnt Berufung im Fall Cassez ab

Die Bestätigung der 60-jährigen Haftstrafe gegen die Französin Florence Cassez wegen Beteiligung an Entführungen in Mexiko sorgt für diplomatische Krise.

Das Urteil gegen die Französin Florence Cassez, die seit 2005 in Mexiko im Gefängnis sitzt, verstößt nicht gegen die Verfassung und kam unter Berücksichtigung aller ihrer Rechte zu Stande. Mit dieser Begründung hat ein Gericht in Mexiko den Antrag auf Berufung durch die Verteidiger der 36-jährigen abgelehnt.

Damit sind die Rechtsmittel in Mexiko gegen das Urteil ausgeschöpft. Cassez, die immer ihre Unschuld beteuerte und sich als Justizopfer sieht, zeigte sich "bestürzt" über die Entscheidung. Ihre Anwälte wollen nun international gegen das Urteil vorgehen, zum Beispiel vor dem Internationalen Gerichtshof für Menschenrechte in Den Haag.

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