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November 2011

Kuba öffnet Immobilienmarkt ab 10. November

Ab nächster Woche können die Kubaner Häuser kaufen und verkaufen. Bisher konnten Immobilien nur getauscht oder an den nächsten Verwandten vererbt werden. Die Öffnung des Immobilienmarktes ist Teil einer Reihe von Reformen, mit der die kommunistische Regierung unter Staatschef Raúl Castro die Wirtschaft ankurbeln und die Korruption in diesem Sektor eindämmen will.

Die neuen Regelungen umfassen Kauf, Verkauf, Tausch, Schenkung und Zuweisung im Falle von Scheidung, Tod oder endgültiger Ausreise des Eigentümers eines Wohnhauses zwischen Kubanern mit Wohnsitz auf der Insel sowie dort ansässigen Ausländern. Jeder kann aber nur ein Wohn- und ein Ferienhaus besitzen. Immobilien von Bürgern, die das Land dauerhaft verlassen, fielen bisher an den Staat. Nach dem neuen Gesetz können sie an Blutsverwandte bis zum 4. Grad vererbt werden.

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