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März 2013

Jorge Mario Bergoglio aus Argentinien ist der neue Papst Franziskus

Zum ersten Mal ist ein Bischof aus Lateinamerika und Jesuit zum Oberhaupt der Katholischen Kirche gewählt worden: Der Argentinier Jorge Mario Bergoglio tritt bescheiden und demütig auf. Nach seiner Wahl präsentiert sich der 76-jährige den Massen von Gläubigen in aller Welt nur in seiner weißen Soutane, dem Alltagsgewand des Papstes, ohne große Schnörkel. Er lächelt kaum, man sieht ihm an, dass er sein Amt sehr ernst nimmt, ein Vorbild ohne Eigendünkel zu sein.

Seinen Namen wählt er als erster Papst aus Respekt vor dem Heiligen Franz von Assisi, der ein Leben für die Armen geführt hat. Am Tag nach der Wahl bezahlt Franziskus erstmal seine Rechnung in der Herberge der Kardinäle, bevor er in seiner ersten Messe als Papst dazu aufruft, dass die Kirche sich wieder auf ihre traditionellen Werte besinnen soll. 

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Venezuelas Präsident Chávez ist tot

Der 58-jährige erlag in Caracas seinem Krebsleiden. Zwei Jahre lang hatte sich Chávez trotz seiner Krankheit an der Macht gehalten. Nun wird es Neuwahlen geben.

Mit dem Tod von Hugo Chávez geht in Venezuela eine Ära zu Ende. 14 Jahre lang war er Präsident und wurde geliebt und gehasst. In den letzten Jahren, nach dem Bekanntwerden seiner Krebserkrankung, wuchs der Protest gegen Chávez. Mitte Dezember musste er sich erneut einer Operation in Kuba unterziehen, von der er sich nicht erholen sollte. Seitdem waren so gut wie keine Fotos mehr von dem Staatschef veröffentlicht worden. Venezuelas Vizepräsident Nicolás Maduro hatte trotzdem beteuert, Chávez werde genesen und an die Macht zurückkehren.

Chávez hatte vor seiner Abreise nach Kuba das Volk gebeten, im Falle seines Ablebens seinen Vize Maduro als neuen Präsidenten zu wählen. 

 

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