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Demonstrationen statt Militärparade zum Nationalfeiertag in Mexiko

Am 104. Jahrestag der Mexikanischen Revolution marschieren in diesem Jahr nicht Soldaten durch die Straßen von Mexiko-Stadt, sondern Demonstranten. Im ganzen Land finden Veranstaltungen statt aus Solidarität mit den Angehörigen der 43 am 26. September in Iguala von korrupten Polizisten verschleppten Studenten.

Die größte Demonstration findet in der Hauptstadt statt. Von drei verschiedenen Punkten begannen die Teilnehmer am Abend, ins Zentrum zu marschieren. Auch mehrere Zufahrtsstraßen zum Internationalen Flughafen von Mexiko-Stadt wurden zeitweise blockiert.

Nach einer patriotischen Feier ist den meisten Mexikanern angesichts der Polizeigewalt und der Verstrickung von Politik und Organisiertem Verbrechen nicht zumute. Auf einem Plakat war zum Beispiel zu lesen: "Mama, ich bin rausgegangen, um mein Vaterland zu verteidigen ... wenn ich nicht wiederkomme, bin ich mit ihm gegangen! 20. November. NICHTS zu feiern." 

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