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Warum der Drogenkrieg in Mexiko so nicht gewonnen werden kann - Teil I

Von politischen und wirtschaftlichen Interessen sowie den Niederungen der menschlichen Existenz: Eine Bestandsaufnahme des "Narco-Systems".

An schlechten Nachrichten, ernüchternden Analysen und drastischen Zitaten über den Drogenhandel und die Verstrickung in die Politik Mexikos mangelt es nicht. “Ciudad Juárez wird der gemeinsame Nenner für das ganze mexikanische Territorium sein. Ciudad Juárez wird die Zukunft Mexikos sein”, meint Edgardo Buscaglia, Rechtsprofessor am "Instituto Tecnológico Autónomo de México", ITAM. Seit Jahren berät er Regierungen und die Vereinten Nationen zum Thema Kriminalitätsbekämpfung und Drogenpolitik.

Mit 3.111 Toten allein in 2010 ist Ciudad Juárez, an der Grenze zwischen Mexiko und den USA, nicht nur die Stadt mit der höchsten Mordrate der Welt, sondern auch der offensichtlichste Schauplatz des Drogenkrieges, der scheinbar zwischen der mexikanischen Regierung und den Drogenkartellen ausgefochten wird. Scheinbar, denn Kenner der Materie weisen ebenfalls seit Jahren auf die engen Verbindungen zwischen beiden hin.

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