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Warum sind Sie in Lateinamerika? Es könnte an Ihrem Karma liegen.

Wer noch an Zufall glaubt oder an die komplette Kontrolle über das eigene Leben, hat die Selbstfindungswelle verpasst, die in Zeiten der Globalisierung die ganze Welt erfasst hat. Die Sängerin Madonna schwört auf Kabbala, der Schauspieler Richard Gere ist überzeugter Buddhist und sein Kollege Tom Cruise sucht sein Heil in Scientology. In Mexiko macht der Schweizer Pascal Greub “kosmisches Theater” und “kreative Transformation”, die deutsche Physiotherapeutin Julia Sonne löst von den Alpen aus Karma durch Meditation und die Autorin dieses Artikels hat die Wahrheit bei Maya-Schamanen gesucht, denn sie ist überhaupt nur nach Yukatan gekommen, weil sie sich in einem früheren Leben vorgenommen hat, in diesem eine Mayakönigin zu sein.

Klingt verrückt? Mag sein. Aber ist es nicht auch verrückt, sein Leben als abhängig Beschäftigter, gehorsamer Bürger oder religiöser Gläubiger Regeln unterzuordnen, die man selbst kaum mitgestaltet hat? Das ist kein Aufruf zur Rebellion, nur zur Kontemplation. Wer bin ich? Was will ich? Warum bin ich hier? Haben Sie sich diese Fragen auch schon mal gestellt? Das ist ganz normal. Aber haben Sie darauf auch Antworten?

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