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Mexikanische Justiz lehnt Berufung im Fall Cassez ab

Die Bestätigung der 60-jährigen Haftstrafe gegen die Französin Florence Cassez wegen Beteiligung an Entführungen in Mexiko sorgt für diplomatische Krise.

Das Urteil gegen die Französin Florence Cassez, die seit 2005 in Mexiko im Gefängnis sitzt, verstößt nicht gegen die Verfassung und kam unter Berücksichtigung aller ihrer Rechte zu Stande. Mit dieser Begründung hat ein Gericht in Mexiko den Antrag auf Berufung durch die Verteidiger der 36-jährigen abgelehnt.

Damit sind die Rechtsmittel in Mexiko gegen das Urteil ausgeschöpft. Cassez, die immer ihre Unschuld beteuerte und sich als Justizopfer sieht, zeigte sich "bestürzt" über die Entscheidung. Ihre Anwälte wollen nun international gegen das Urteil vorgehen, zum Beispiel vor dem Internationalen Gerichtshof für Menschenrechte in Den Haag.

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