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Zweimal Unentschieden für Lateinamerikaner bei WM-Auftakt

Ein buntes Völkergemisch beim Eröffnungskonzert und zweimal Unentschieden am ersten Spieltag der WM 2010 erinnern uns daran, was Fußball eigentlich leisten kann und soll: friedliche Verständigung zwischen gleichwertigen Menschen verschiedener Nationalitäten.

Da kann man schonmal vergessen, dass die wahre Motivation für diesen Sport ja die ist, besser zu sein als der Andere, und dass der Ball nicht das einzige ist, was dabei rollt, sondern auch der Rubel. "Money makes the ball turn around": das gilt vor allem für Mexiko, das das Eröffnungsspiel gegen Gastgeber Südafrika bestreitet. In Mexiko gehören die Fußballvereine großen Firmen oder Medienkonzernen. Diese interessiert vor allem die Werbung für ihre Produkte, weniger der Sport an sich. Und so entspricht das Niveau der mexikanischen Spieler nicht immer ihren Gehältern. Die Nationalmannschaft erreichte nur 1970 und 1986 im eigenen Land das Viertelfinale einer WM. Sonst war spätestens im Achtelfinale Schluss.

Am Vorabend der WM gab es aber zunächst Unterhaltungsprogramm.

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