Skip to Content

Bergbau

Kupfer aus Chile im Bergbau-Museum Bochum

Dass Sie diesen Artikel lesen können, liegt auch an den Kupferdrähten in Ihrem Computer. Kupfer ist aus der modernen Welt kaum wegzudenken, auch wenn der Chiphersteller Intel das Metall in Zukunft durch dünne Glasfasern ersetzen will. Der Rohstoff ist wegen seiner elektrothermischen Fähigkeiten gefragt und nicht nur Bestandteil von Computern, sondern auch in Telekommunikationsanlagen und Fahrzeugen zu finden.

40 Prozent des Weltbedarfs an Kupfer liefert Chile. In der Sonderausstellung "Schätze der Anden – Chiles Kupfer für die Welt" bietet das Deutsche Bergbau-Museum Bochum einen Überblick über die Förderung und Verwendung von Kupfer von frühen Hochkulturen bis zum modernen High-Tech-Bergbau. 

Abonnieren Sie die LAZ, um den ganzen Artikel zu lesen.LAZ jetzt abonnieren!

Mindestens 20 Tote nach Bergwerksexplosion in Kolumbien

Bei einem Minenunglück im Norden Kolumbiens sind mindestens 20 Bergleute ums Leben gekommen. Weitere sechs Kumpel seien bei der Explosion in der Mine "La Preciosa" nahe des Ortes Sardinata verletzt worden, teilte das staatliche kolumbianische Geologie- und Bergbauinstitut (Ingeominas) in einer offiziellen Erklärung mit.

Rettungsteams und Einheiten des Militärs waren vor Ort. Chile kündigte die Entsendung von weiteren Helfern nach Kolumbien an.

Abonnieren Sie die LAZ, um den ganzen Artikel zu lesen.LAZ jetzt abonnieren!

Alle verschütteten chilenischen Bergleute nach 69 Tagen gerettet

Nach mehr als zwei Monaten haben die 33 verschütteten chilenischen Bergleute wieder das Tageslicht erblickt. 22 Stunden und 40 Minuten dauerte die Aktion, bei der die Kumpel einzeln nacheinander aus 622 Metern Tiefe geholt wurden. Sie wurden mit der "Phönix" genannten Rettungskapsel an die Erdoberfläche gezogen - unter den Augen einer gespannten und gerührten Weltöffentlichkeit. Angehörige und Helfer begrüßten sie mit Freudentränen und Jubel.

Als erster Bergmann entstieg Florencio Ávalos um kurz nach Mitternacht Ortszeit, 5 Uhr 10 MESZ, der schmalen Kapsel. Er war gemeinsam mit seinem Bruder verschüttet worden. Wie alle anderen trug er nach so langer Zeit unter Tage eine Schutzbrille gegen das helle Licht. Der Letzte der 33 war dann fast einen Tag später der Schichtleiter Luis Alberto Urzúa.

Abonnieren Sie die LAZ, um den ganzen Artikel zu lesen.LAZ jetzt abonnieren!
Inhalt abgleichen

LAZ-INFO