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Deutsche

Deutscher Student im mexikanischen Guerrero durch Polizisten verletzt

In Chilpancingo ist ein deutscher Student von Polizisten verletzt worden. Sie schossen auf das Auto, in dem sich der Deutsche befand, weil es auf ihren Befehl nicht angehalten hatte.

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"Weiberparadies" versus "absurde Telenovela"

Südländisches Temperament, gefälliges Äußeres, jungenhafter Charme: damit hatte José [Name geändert] aus Mexiko-Stadt bei der Damenwelt auf Anhieb Erfolg, seit er im April 2011 nach Deutschland gekommen war. Auch bei Kati, alleinerziehende Mutter aus Berlin. Sie lernte den Anfang-Vierziger im Januar 2012 auf einer Party kennen. Schon im April heirateten die beiden.

"Nach zwei Scheidungen hatte ich zwar nicht mehr an eine dritte Ehe gedacht, aber ich war unsterblich verliebt, er war für mich in vielerlei Hinsicht ein sehr attraktiver Mann", erzählt die Berlinerin, die schon einmal mit einem Mexikaner verheiratet war und aus dieser Beziehung ihre Tochter hat. "Wir träumten und schwärmten von einer gemeinsamen Zukunft in Berlin und davon, in einer ferneren Zukunft gemeinsam in sein Heimatland Mexiko zurückzukehren."

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"Besitzer" von deutscher Schule in Mexiko festgenommen

Dem Politiker und Geschäftsmann Jorge Hank Rhon wird illegaler Waffenbesitz vorgeworfen. Seit Jahren wird er mit dem Organisierten Verbrechen in Verbindung gebracht. Der frühere Bürgermeister von Tijuana und schwerreiche Unternehmer ist am Samstag vom mexikanischen Militär festgenommen worden. In seinem Wohnhaus in Tijuana im Bundesstaat Baja California wurden 88 Feuerwaffen sichergestellt.

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Entdeckungen eines deutschen Höhlentauchers in Yukatan

Einige der letzten unerforschten Stellen dieser Erde sind sein Arbeitsplatz: der Tauchlehrer Robert Schmittner erkundet seit vielen Jahren die wassergefüllten Höhlensysteme Yukatans. Er lebt und arbeitet im "El Dorado" der Höhlentaucher: in Tulum an der mexikanischen Karibikküste. "Wenn ich in eine neue Führungsleine in einen Tunnel verlege, weiß ich, dass das, was ich jetzt mit meinen Augen sehe, vor mir noch niemand gesehen hat", erzählt er fasziniert.

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Warum sind Sie in Lateinamerika? Es könnte an Ihrem Karma liegen.

Wer noch an Zufall glaubt oder an die komplette Kontrolle über das eigene Leben, hat die Selbstfindungswelle verpasst, die in Zeiten der Globalisierung die ganze Welt erfasst hat. Die Sängerin Madonna schwört auf Kabbala, der Schauspieler Richard Gere ist überzeugter Buddhist und sein Kollege Tom Cruise sucht sein Heil in Scientology. In Mexiko macht der Schweizer Pascal Greub “kosmisches Theater” und “kreative Transformation”, die deutsche Physiotherapeutin Julia Sonne löst von den Alpen aus Karma durch Meditation und die Autorin dieses Artikels hat die Wahrheit bei Maya-Schamanen gesucht, denn sie ist überhaupt nur nach Yukatan gekommen, weil sie sich in einem früheren Leben vorgenommen hat, in diesem eine Mayakönigin zu sein.

Klingt verrückt? Mag sein. Aber ist es nicht auch verrückt, sein Leben als abhängig Beschäftigter, gehorsamer Bürger oder religiöser Gläubiger Regeln unterzuordnen, die man selbst kaum mitgestaltet hat? Das ist kein Aufruf zur Rebellion, nur zur Kontemplation. Wer bin ich? Was will ich? Warum bin ich hier? Haben Sie sich diese Fragen auch schon mal gestellt? Das ist ganz normal. Aber haben Sie darauf auch Antworten?

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Deutsche Akademikerin: Lieber nach Mexiko statt arbeitslos in Deutschland

Im Hotel Hyatt Regency in Cancún fällt sie auf: groß, blond, deutsch und immer ein Lachen im Gesicht. Veronika Burgmaier (24), die Diplom-Betriebswirtin aus Passau, genießt den offenen Umgang in Mexiko. „Hola chica“: die Mexikaner schauen ihr nach, wenn sie durchs Hotel spaziert von ihrem kleinen, fensterlosen Büro in der Marketing-Abteilung in die große, lichtdurchflutete Lobby, und zurück.

Die Aufmerksamkeit ist Balsam für ihre Seele. Denn eigentlich ist sie auf der Flucht vor einer Depression, die viele ihrer ehemaligen Studienkollegen bereits erfasst hat. Die Aussichten auf einen Job in Deutschland beschreibt sie so: „Man muss im Ausland gewesen sein, mindestens eine Fremdsprache fließend können, am besten fünf, man muss sich sozial engagieren, und dann sortieren sie einen trotzdem aus, weil es viel zu viele Bewerber gibt.“

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S.O.S aus Villa Carlota: Eine deutsche Kolonie in Yukatan im 19. Jh. - Teil II

Am 25. Oktober 1865 wurde das Kolonisierungsprojekt von Kaiser Maximilian in Yukatan Realität: die ersten 228 deutschen ”colonos” kamen in Sisal mit dem Schiff “San Luis” aus Hamburg an. Auf ihnen lasteten hohe Erwartungen: sie sollten das ungenutzte Land kultivieren, das Arbeitsniveau der einheimischen Bevölkerung anheben, friedenstiftend auf die Maya-Rebellen im Kastenkrieg einwirken, möglichst bald vom Handel mit selbstproduziertem Henequén, Baumwolle und Tabak leben und die Wirtschaft ankurbeln. Doch die wenigsten waren Bauern.

Aus den Passagierlisten gehen in den meisten Fällen die Berufe der Kolonisten hervor: Metzger, Tischler, Gerber, Schneider, Schlosser, Schmiede, Uhrmacher und Bäcker waren darunter, auch ein Schornsteinfeger und sechs Bergmänner – Berufe, die in Yukatan nicht gebraucht wurden. Nur rund 22 Prozent gaben Bauer als Beschäftigung an. Außerdem war nur ein einziger Lehrer unter den Einwanderern, der auch noch recht früh aus der Kolonie weglief. Es gab keinen deutschen Arzt und keinen Priester. Der von der Regierung Yukatans als Direktor der Kolonie ernannte Moritz von Hippel hatte aber ursprünglich den Auftrag gehabt, 500 bis 600 Bauern zu rekrutieren. Von diesem Ziel war er weit entfernt und so wurden die Eintragungen in mexikanischen Listen später “geschönt”: dort tauchen hispanisierte Namen auf und mehr Bauern.

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