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Maya

Landwirt aus Mexiko baut seit 40 Jahren Riesengemüse an

Viel Auswahl gibt es an diesem Tag auf seinem Feld nicht: im Juni ist eher Pflanz- als Erntezeit. Doch mit sicherem Gespür rupft Don José eine riesige, birnenförmige Rote Rübe aus der Erde, mehr als zweimal so groß wie sein Kopf und schätzungsweise acht Kilo schwer.

Normalerweise wiegt eine Rote Rübe oder Rote Bete maximal 600 Gramm. Aber Don Josés Feldgewächse haben seit 40 Jahren außerirdische Ausmaße, den Beweis tritt der Landwirt aus Valle de Santiago im mexikanischen Bundesstaat Guanajuato immer wieder gerne an.

Die größte Rote Rübe habe bisher elf Kilo und 100 Gramm auf die Waage gebracht, sagt er, während er weiter nach so einem Exemplar Ausschau hält. "Hier gab es ein paar sehr große, aber sie haben sie sich schon geholt. Die Leute suchen immer noch größer und noch größer. Sie nehmen sie einfach mit", erklärt Don José etwas resigniert.

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Tulum weiter beliebteste alte Stätte in Mexiko vor Chichén Itzá


Die kleine Maya-Stätte Tulum an der Karibikküste hat schon im zweiten Jahr in Folge Chichén Itzá als beliebtestes archäologisches Reiseziel in Mexiko abgelöst.

Nach Angaben des mexikanischen Tourismusministeriums verzeichnete Tulum im vergangenen Jahr 670.064 Besucher. In Chichén Itzá waren es nur 654.415. Vor allem die Zahl der ausländischen Touristen unter ihnen sank - im Vergleich zu 2011 um 12,39 Prozent.

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Yukatan rechnet nicht mit Besucheransturm zum 21. Dezember 2012

Wer will schon beim "Ende der Welt" am Ende der Welt sein? Da bleibt man doch lieber zu Hause, werden sich vielleicht viele denken. Am 21. Dezember 2012 endet nach Ansicht der meisten Maya-Experten der Kalender der Langen Zählung von 5125 Jahren. Vor allem spirituelle Gruppen begehen dieses Datum als etwas Besonderes, wobei die Interpretationen darüber auseinandergehen, und bieten Reisen ins Maya-Gebiet an. Während Guatemala zum Beispiel ein Großereignis in der Maya-Stätte Tikal plant, konzentriert sich die neue Regierung des mexikanischen Bundesstaates Yukatan auf kulturelle und akademische Aktivitäten in der Landeshauptstadt Mérida. 

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21. Dezember 2012 in Yukatan: Zwischen kosmischer Überdosis und Understatement

Dieser Tag ist nach Ansicht der meisten Maya- und Kalenderexperten der Endpunkt eines Zyklus der sogenannten Langen Zählung der Maya - und der Beginn eines neuen.

Auf der Halbinsel Yukatan, die mehrheitlich von Maya bewohnt ist, begeht man die Zeit rund um den besonderen Tag mit verschiedenen Aktivitäten.  

"Mérida, die Hauptstadt der Maya-Welt": So präsentiert das Tourismus-Ministerium die Hauptstadt des Bundesstaates Yukatan zum 21. Dezember 2012. Tatsächlich war Mérida die erste Stadt der spanischen Kolonialherren, die sie 1542 einweihten.

 

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Tourismus in Yukatan leidet unter schlechtem Management

Die Maya-Kultur lockt mehr als eine Million Urlauber in den mexikanischen Bundesstaat. Ein Ex-Mitarbeiter des Tourismusministeriums gibt interne Einblicke.

Mingyar Cetina ist ein großer Fan der Maya. Der 32-jährige Ingenieur und Tourismus-Experte kommt aus Yukatan, dem mexikanischen Bundesstaat mit dem höchsten Anteil an indigenen Maya in der Bevölkerung. Nach neusten Zahlen der nationalen Statistikbehörde INEGI sind es 55 Prozent. Das Erbe ihrer Vorfahren, die imposanten Maya-Stätten, allen voran Chichén Itzá, ist das größte Pfund, mit dem Yukatan international wuchern kann. Der Bundesstaat könnte aber viel mehr aus sich machen, meint Cetina. Da er kürzlich Deutschland besucht hat, hat er außerdem einen direkten Vergleich mit einem europäischen Land. Seitdem kommt Mexiko an sich in seinem Urteil schlecht weg. Das liegt auch an der Art der Vergabepraxis für öffentliche Posten.

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Mexikanischer Dokumentarfilm "Artesanos" ab 11.11.11 im Kino

Nach "Creer es crear" bringt der mexikanische Werbefachmann und Filmemacher Santiago Pando zum symbolträchtigen Datum 11.11.11 seinen zweiten Dokumentarfilm "Artesanos" ins Kino. Darin geht es erneut um die Bewusstseinsentwicklung des Menschen, dieses Mal durch die kreative Arbeit mit seinen Händen.

"Ich wurde mir bewusst, dass ich ein gut bezahlter Sklave war. Ich war total leer, wie viel ich auch finanziell und materiell besaß": das ist vielleicht einer der stärksten und ehrlichsten Sätze, die Santiago Pando jemals gesagt hat. Manche, die das bereits erlebt haben, können darüber lächeln. Andere, die es noch vor sich haben, fühlen sich vermutlich unagenehm berührt, denn wenn man an diesen Punkt gelangt, zieht das schwerwiegende Konsequenzen nach sich.

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Außerirdisches Leben: keine bloße Möglichkeit

Hochbezahlte Wissenschaftler mit hochkomplexen Teleskopen suchen Außerirdische, die feinsinnige Normalbürger - vor allem in Lateinamerika - ganz ohne Geräte bereits gefunden haben.

Giordano Bruno war seiner Zeit weit voraus. Im Jahr 1600 wurde er in Rom nach einem Urteil der Inquisition durch die katholische Kirche als Ketzer verbrannt. Er hatte behauptet, dass sich die Erde um die Sonne dreht und nicht andersherum. Berühmt für diese Behauptung wurde allerdings sein italienischer Landsmann Galileo Galilei, der dieser Erkenntnis aber offiziell abschwor - aus Angst um sein Leben und seine Pfründe. So geht es durchaus heute noch in der Welt zu: man bejubelt die Feiglinge und die wahren Helden leben unerkannt in deren Schatten. Heutzutage werden sie etwas "zivilisierter" kaltgestellt: mit einem Leben am Rande des Existenzminimums und ohne die Ehre, die ihnen gebührt.

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Neues Gesetz zum Schutz der Rechte der Maya in Yukatan

Im Schatten der Weltpolitik, gibt es langsame, aber stetige Fortschritte in der Frage der Rechte indigener Völker. Auf internationaler Ebene ist das Forum für indigene Angelegenheiten der UNO, UNPFII, am Montag in New York zu seiner zehnten Sitzung zusammengekommen, die noch bis zum 27. Mai dauert.

Kurz zuvor haben die Maya in Yukatan nach drei Jahren Tauziehen um die richtige Formulierung ein eigenes Gesetz erhalten: am 12. April verabschiedete der Kongress des mexikanischen Bundesstaates einstimmig das "Gesetz zum Schutz der Rechte der Maya-Gemeinschaft". Damit hat sich die Gesetzgebung in Yukatan ein Stück mehr der Realität angenähert, dass dieser Bundesstaat nicht nur den größten Anteil an indigener Bevölkerung in Mexiko hat, sondern dass die Maya sogar die Mehrheit seiner Bürger darstellen.

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Internationale Maya-Forscher bei Kongress in Yukatan

Von der Bedeutung von Wolken in der Kosmovision der Maya bis zum Untergang ihrer Hochkultur: thematisch beackert der 3. Internationale Kongress der Maya-Kultur in Mérida ein weites Feld.

Vom 13. bis 19. März findet in der Hauptstadt des mexikanischen Bundesstaates Yukatan das Who-is-Who der internationalen Maya-Forschung ein. Unter den Experten sind auch Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, einige leben und arbeiten auf der mexikanischen Halbinsel.

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Tulum, Riviera Maya, Mexiko: Die Hölle hinter dem Paradies

Die schöne Seite des Urlaubsparadieses: Stolz präsentiert Mario Cruz Rodríguez eine Hochglanz-Werbebroschüre mit vielen Fotos, wenig Information und dem neuen Logo von Tulum. Er ist Tourismusdirektor der Stadt an der mexikanischen Karibikküste, rund 130 Kilometer südlich von Cancún. Tulum ist ein beliebtes Ziel für Urlauber und Taucher, aber auch ein Umschlagplatz für Drogen, was kein Widerspruch sein muss, denn manche Urlauber kommen durchaus auch deswegen.

Mario Cruz will Tulum eine eigene Identität geben. Das neue Wahrzeichen ist die Silhouette des Maya-Tempels "Castillo", das mit seiner einzigartigen Lage direkt am Meer jedes Jahr Hunderttausende Besucher aus aller Welt nach Tulum lockt. "Wir wollen unsere Wurzeln bewahren", erläutert er. Das klingt gut. Der Mann kennt sich aus mit Marketing. Ob er maya spreche, frage ich Herrn Cruz. Nein. Ob er von den Maya abstamme. Auch nicht. Er kommt aus dem Bundesstaat Guerrero in Zentralmexiko.

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