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Pop

Michael Jackson: "Ein Superstar und Gentleman" - Teil 3

Seit dem 1. Mai 2009 wurde Jackson von seinem neuen Leibarzt Dr. Conrad Murray betreut, einem Kardiologen, der Jackson und seine Kinder seit 2008 gelegentlich behandelt hatte. Murray sollte Jackson nach London begleiten und dafür 150.000 US-Dollar pro Monat von AEG bekommen, die später von den Einnahmen Jacksons abgezogen werden sollten.

Ein anderer Arzt war im Gespräch gewesen, der auf Suchtprobleme spezialisierte Dr. Stuart Finkelstein. Er hatte Jackson schon einmal während dessen "Dangerous"-Tour betreut und verlangte "nur" 40.000 US-Dollar Honorar. Doch er machte zur Bedingung, dass Jackson "clean" sein musste, was offenbar niemand bestätigen wollte.

Vor allem aber war Murray offenbar bereit, Jacksons gefährliche Sonderwünsche zu erfüllen. Um das Arbeitspensum durchzuhalten, nahm Jackson unter anderem Demerol. In seinem Haus wurden weitere rezeptpflichtige Medikamente auch auf Alias-Namen von Jackson gefunden. Um schlafen zu können, griff er zu drastischeren Maßnahmen: Er ließ sich das Narkosemittel Propofol spritzen, das nur in einem Operationssaal mit Herz-Lungen-Maschine und Wiederbelebungsgeräten von einem Anästhesisten angewendet werden darf. Jacksons Krankenschwester Cherilyn Lee sagte, sie habe versucht, seine Schlafprobleme mit Naturprodukten zu behandeln. Im April 2009 habe Jackson zu ihr gesagt, die würden nicht wirken: "Das einzige, was mir hilft, ist Diprivan". Diprivan ist ein Markenname von Propofol.

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Michael Jackson: "Ein Superstar und Gentleman" - Teil 2

 

Grund für das Zerwürfnis mit SONY war eine Klausel in Michael Jacksons Plattenvertrag über die Rechte an seiner Musik. Jackson erwartete, die kompletten Rechte im Jahr 2000 von SONY zurückzuerhalten. Doch es gab eine Klausel, die die Rückgabe um Jahre nach hinten verschoben, sobald er ein Album nicht zum vereinbarten Zeitpunkt liefern konnte. Das kommt bei kreativen Künstlern schon mal vor.

Jackson fand überdies heraus, dass die Anwaltskanzlei, die ihn vertrat, das heißt die Kanzlei von John Branca, auch SONY vertrat, und benutzte diesen Konflikt, um den Vertrag mit SONY zu kündigen.

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Michael Jackson: "Ein Superstar und Gentleman" - Teil 1

"Ein Superstar und Gentleman": das hat die Designerin Diana Walcak einmal über Jackson gesagt. Er sei "sowohl sanft als auch kraftvoll, beides zugleich" gewesen, so Walcak, die Jacksons Statue für sein Album HIStory entwickelt hat.

"Persönlich schien er sehr ruhig, schüchtern und nett zu sein und dann, als ich ihn am Abend beim Konzert sah, konnte ich nicht glauben, dass es dieselbe Person war", so ein Hotelangestellter, der den Megastar 1996 betreute.

Und dann gab es da noch die Facette des Freak, die die Medien von ihm zeichneten. "Ich denke, was die meisten Leute nicht wissen und was mich überraschte, war, wie 'normal' Michael Jackson als Person war", bemerkte Mark Ryden, Schöpfer des Albumcovers von "Dangerous", ganz anders als "sein sonderbares öffentliches Image".

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Zum Todestag von Michael Jackson

Michael Jacksons Tochter Paris liegt nach einem Selbstmordversuch im Krankenhaus. Seine Familie streitet vor Gericht gegen den Veranstalter seiner zuletzt geplanten Konzertserie um eine astronomische Entschädigung. Es geht darum, ob die Firma AEG Live den Arzt Conrad Murray beschäftigte, der Jackson am 25. Juni 2009 das Narkosemittel Propofol verabreichte, das zum Tod des Megastars führte. Murray wurde zu einer vierjährigen Haftstrafe wegen fahrlässiger Tötung verurteilt.

Währenddessen kochen die Gerüchte um Jacksons Vaterschaft wieder hoch und es gibt neue Missbrauchsvorwürfe von dem Choreographen Wade Robson, der von Jackson als Kind entdeckt und gefördert wurde. Beides seien Gründe für den Zusammenbruch von Paris, hieß es. Die Dramen um den "King of Pop" nehmen auch vier Jahre nach seinem Tod kein Ende. Es gibt Dinge, die Sie vermutlich noch nicht über ihn wussten.


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Sängerin Shakira liefert Mega-Konzert in Mérida, Mexiko

Shakira hat ihrer Karriere mal wieder einen neuen Superlativ hinzugefügt: zu ihrem Konzert in Mérida, der Hauptstadt des mexikanischen Bundesstaats Yukatan, kamen bei freiem Eintritt mehr als 150.000 Menschen. 

Das Konzert im Rahmen ihrer Welttournee "Sale el Sol" hatte schon im Vorfeld für Aufsehen und Polemik gesorgt, denn die Stadtverwaltung hatte die kolumbianische Sängerin eingeladen und diese Millionen-Ausgabe nach eigenen Angaben über private Sponsoren finanziert, was von der Opposition bezweifelt wurde. 

Die Bewohner von Mérida sowie Gäste aus dem In- und Ausland genossen die Show trotzdem. Shakira sang und tanzte perfekt wie immer, wirkte auch nach Monaten auf Tour kein bisschen müde. Doch ein inniger Kontakt zum Publikum kam nicht zustande, zumal nur wenige Zuschauer freie Sicht auf die Bühne hatten. 

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Shakira geht mit geklautem WM-Song auf Lateinamerika-Tournee

Unverwechselbare Stimme, perfekte Figur, blondierte Lowenmähne, sexy Hüftschwung: mit diesen Ingredenzien beherrscht Shakira aus Kolumbien seit Jahren auch die internationalen Charts. Talent fürs Singen, Tanzen und Songschreiben hat die 32-jährige ohne Zweifel, die schon immer wusste, was sie werden will, nämlich genau das, was sie heute ist: ein Weltstar mit rund 60 Millionen verkauften Tonträgern. 

Doch einen Teil ihres Vermögens verdient die Sängerin mit einem Lied, das sie zunächst als ihres ausgegeben und damit bewusst gelogen hat.

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