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Spiritualität

Neue Studie und altes Wissen über Leben nach dem Tod

Die Geister nahen: am 31.10. wird Halloween, am 1.11. Allerheiligen und der "Tag der Toten" begangen. Dabei wird in Lateinamerika ein Weiterleben nach dem Tod ernster genommen als in Westeuropa. Zu Recht, wie meine eigenen, sehr interessanten Erfahrungen mit Verstorbenen belegen, die man hier nachlesen kann.

Die Wissenschaft nähert sich dem Thema immerhin an. Für eine neue Studie hat die Universität im britischen Southhampton die Daten von mehr als 2000 Patienten, die einen Herzstillstand erlitten hatten, im Hinblick auf entsprechende Erfahrungen ausgewertet und die Ergebnisse nun veröffentlicht. Von den 330 Patienten, die den Herzstillstand überlebt hatten, gaben 140 an, bewusste Wahrnehmungen während ihres klinischen Todes gehabt zu haben. 

Helles Licht, Gefühle von Schweben und Geborgenheit, die Präsenz liebevoller Wesen: die Sinneseindrücke, die sie beschreiben, sind ähnlich. 

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21. Dezember 2012 in Yukatan: Zwischen kosmischer Überdosis und Understatement

Dieser Tag ist nach Ansicht der meisten Maya- und Kalenderexperten der Endpunkt eines Zyklus der sogenannten Langen Zählung der Maya - und der Beginn eines neuen.

Auf der Halbinsel Yukatan, die mehrheitlich von Maya bewohnt ist, begeht man die Zeit rund um den besonderen Tag mit verschiedenen Aktivitäten.  

"Mérida, die Hauptstadt der Maya-Welt": So präsentiert das Tourismus-Ministerium die Hauptstadt des Bundesstaates Yukatan zum 21. Dezember 2012. Tatsächlich war Mérida die erste Stadt der spanischen Kolonialherren, die sie 1542 einweihten.

 

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Mexikanischer Dokumentarfilm "Artesanos" ab 11.11.11 im Kino

Nach "Creer es crear" bringt der mexikanische Werbefachmann und Filmemacher Santiago Pando zum symbolträchtigen Datum 11.11.11 seinen zweiten Dokumentarfilm "Artesanos" ins Kino. Darin geht es erneut um die Bewusstseinsentwicklung des Menschen, dieses Mal durch die kreative Arbeit mit seinen Händen.

"Ich wurde mir bewusst, dass ich ein gut bezahlter Sklave war. Ich war total leer, wie viel ich auch finanziell und materiell besaß": das ist vielleicht einer der stärksten und ehrlichsten Sätze, die Santiago Pando jemals gesagt hat. Manche, die das bereits erlebt haben, können darüber lächeln. Andere, die es noch vor sich haben, fühlen sich vermutlich unagenehm berührt, denn wenn man an diesen Punkt gelangt, zieht das schwerwiegende Konsequenzen nach sich.

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Außerirdisches Leben: keine bloße Möglichkeit

Hochbezahlte Wissenschaftler mit hochkomplexen Teleskopen suchen Außerirdische, die feinsinnige Normalbürger - vor allem in Lateinamerika - ganz ohne Geräte bereits gefunden haben.

Giordano Bruno war seiner Zeit weit voraus. Im Jahr 1600 wurde er in Rom nach einem Urteil der Inquisition durch die katholische Kirche als Ketzer verbrannt. Er hatte behauptet, dass sich die Erde um die Sonne dreht und nicht andersherum. Berühmt für diese Behauptung wurde allerdings sein italienischer Landsmann Galileo Galilei, der dieser Erkenntnis aber offiziell abschwor - aus Angst um sein Leben und seine Pfründe. So geht es durchaus heute noch in der Welt zu: man bejubelt die Feiglinge und die wahren Helden leben unerkannt in deren Schatten. Heutzutage werden sie etwas "zivilisierter" kaltgestellt: mit einem Leben am Rande des Existenzminimums und ohne die Ehre, die ihnen gebührt.

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"Bungee-Jumping" von der Venus

Die "voladores" der mexikanischen Totonaken stürzen sich aus alter Tradition von einem 20 Meter hohen Mast und beweisen damit nicht nur Mut, sondern auch spirituelle Tiefe.

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“Das fünfte Versprechen”: Toltekenweisheit für persönliche Entwicklung

Der Schamane und Autor Miguel Ruiz hat "Die vier Versprechen" aus seinem gleichnamigen früheren Bestseller um ein fünftes erweitert. Das Ziel seines neuen Buchs sei es, “dem Menschen zu helfen, den Traum der Hölle in einen Traum des Himmels auf Erden zu verwandeln”. Dabei war der Mexikaner selbst erst auf einem anderen Weg. Er studierte Medizin, bis er sich nach einem Nahtoderlebnis der geistigen Welt zuwandte. Miguel Ruiz war am Steuer seines Wagens eingeschlafen und gegen eine Betonwand gefahren. Nach eigenen Angaben machte er danach eine außerkörperliche Erfahrung: er sah sich von oben, wie er zwei Freunde aus dem Wagen rettete. Für seine folgenden Studien fand er kundige Lehrer in der eigenen Familie: sein Großvater war ein Schamane und seine Mutter eine "curandera", eine Heilerin. Von ihnen ließ er sich unterrichten in den Lehren der Tolteken, wobei ihm sein bereits verstorbener Großvater dafür in Träumen erschien.

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Was ist dran am Weltuntergang?

2012, Maya-Prophezeiungen, Planet X, Sonnenstürme, Polsprung, Erdbeben und andere Naturkatastrophen: was erwartet die Erde?

Viele meinen, dass die Menschheit vor einschneidenden Veränderungen steht. Gewaltsame Konflikte, Wirtschaftskrise und Mangel in allen Bereichen des Lebens, eine immer größer werdende Kluft zwischen Arm und Reich, politische Systeme und herkömmliche Autoritäten wie Kirchen verlieren an Respekt, Naturkatastrophen wie Vulkanausbrüche und Erdbeben nehmen zu, der Klimawandel bringt Hitze und Überschwemmungen. Schon die Maya haben es angeblich prophezeit: der Höhepunkt soll im nächsten Jahr kommen, 2012, wenn der Kalender ihrer sogenannten Langen Zählung endet.

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2010 feierte Lateinamerika 200 Jahre Unabhängigkeit

2010 begingen Argentinien, Bolivien, Chile, Ecuador, Kolumbien und Mexiko das 200-jährige Jubiläum "Bicentenario" - ein"kontinentales Fest", wie die mexikanische Tageszeitung El Universal titelte.

Neben Mexiko feierten Argentinien, Chile und Kolumbien 200 Jahre Unabhängigkeit von Spanien genau im Jahr 2010. Ecuador und Bolivien hatten ihre Festlichkeiten schon 2009 begonnen und setzten sie 2010 fort. 2011 werden Venezuela und Paraguay folgen, wobei diese beiden schon in diesem Jahr 2010 mit dem Feiern anfangen.

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Warum sind Sie in Lateinamerika? Es könnte an Ihrem Karma liegen.

Wer noch an Zufall glaubt oder an die komplette Kontrolle über das eigene Leben, hat die Selbstfindungswelle verpasst, die in Zeiten der Globalisierung die ganze Welt erfasst hat. Die Sängerin Madonna schwört auf Kabbala, der Schauspieler Richard Gere ist überzeugter Buddhist und sein Kollege Tom Cruise sucht sein Heil in Scientology. In Mexiko macht der Schweizer Pascal Greub “kosmisches Theater” und “kreative Transformation”, die deutsche Physiotherapeutin Julia Sonne löst von den Alpen aus Karma durch Meditation und die Autorin dieses Artikels hat die Wahrheit bei Maya-Schamanen gesucht, denn sie ist überhaupt nur nach Yukatan gekommen, weil sie sich in einem früheren Leben vorgenommen hat, in diesem eine Mayakönigin zu sein.

Klingt verrückt? Mag sein. Aber ist es nicht auch verrückt, sein Leben als abhängig Beschäftigter, gehorsamer Bürger oder religiöser Gläubiger Regeln unterzuordnen, die man selbst kaum mitgestaltet hat? Das ist kein Aufruf zur Rebellion, nur zur Kontemplation. Wer bin ich? Was will ich? Warum bin ich hier? Haben Sie sich diese Fragen auch schon mal gestellt? Das ist ganz normal. Aber haben Sie darauf auch Antworten?

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