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Unglück

Bus mit deutschen und österreichischen Urlaubern auf Kuba verunglückt

Bei dem Unglück wurden nach Angaben des kubanischen Fernsehens ein Tourist und der Fahrer des Busses getötet. Über die Nationalität des getöteten Urlaubers gab es widersprüchliche Angaben.

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Austretendes Gas Ursache der Explosion bei Pemex in Mexiko-Stadt

Bei einer Pressekonferenz zum Unglück im Hauptquartier der mexikanischen Ölgesellschaft Pemex hat der Generalstaatsanwalt Mexikos, Jesús Murillo Karam, austretendes Gas als Ursache für die Explosion vom Freitag genannt. Es gebe keinerlei Hinweise auf Sprengstoff, auch nicht auf einen Brand. Die einzigen Verbrennungen hätten drei Arbeiter erlitten, die in unmittelbarer Nähe der Explosion im Untergeschoss beschäftigt waren. Das Gas habe sich durch eine offene Lichtquelle entzündet, die die Arbeiter benutzten, um einen schwer zugänglichen Bereich zu beleuchten. 

Nach Angaben von Murillo Karam habe die Wucht der Explosion die Struktur des Gebäudes beschädigt und den Zusammenbruch der unteren Stockwerke bewirkt. 

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37 Tote und 121 Verletzte bei Explosion in Hochhaus von Pemex in Mexiko

Die Ursache der Explosion im Hauptquartier des mexikanischen Erdöl-Konzerns in Mexiko-Stadt ist noch nicht bekannt. Am Montag verstarb das 37. Todesopfer im Krankenhaus. Die Rettungsarbeiten waren am Sonntag abend eingestellt worden. 34 der Verletzten wurden noch behandelt.

Die Explosion ereignete sich am Freitag gegen 15 Uhr 45 Ortszeit im Untergeschoss eines 12-stöckigen Nebengebäudes vor dem 54-stöckigen Turm von Petróleos Mexicanos, Pemex, in der mexikanischen Hauptstadt. Der Geschäftsführer von Pemex, Emilio Lozoya Austin, sagte, die Ursache würde noch untersucht, aber alles deute auf einen Unfall hin. Innenminister Miguel Ángel Osorio Chong betonte, es werde keine Ursache ausgeschlossen.

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Kupfer aus Chile im Bergbau-Museum Bochum

Dass Sie diesen Artikel lesen können, liegt auch an den Kupferdrähten in Ihrem Computer. Kupfer ist aus der modernen Welt kaum wegzudenken, auch wenn der Chiphersteller Intel das Metall in Zukunft durch dünne Glasfasern ersetzen will. Der Rohstoff ist wegen seiner elektrothermischen Fähigkeiten gefragt und nicht nur Bestandteil von Computern, sondern auch in Telekommunikationsanlagen und Fahrzeugen zu finden.

40 Prozent des Weltbedarfs an Kupfer liefert Chile. In der Sonderausstellung "Schätze der Anden – Chiles Kupfer für die Welt" bietet das Deutsche Bergbau-Museum Bochum einen Überblick über die Förderung und Verwendung von Kupfer von frühen Hochkulturen bis zum modernen High-Tech-Bergbau. 

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Fukushima: Fakten zum havarierten AKW

Seit vier Tagen schaut die Welt auf Fukushima und befürchtet das Schlimmste: eine atomare Katastrophe à la Tschernobyl. Nun brennen die Reaktoren 3 und 4 und das Worst-Case-Szenario rückt immer mehr in Reichweite. Reaktor 4 habe vermutlich durch eine Wasserstoffexplosion Feuer gefangen, berichtete der japanische Sender NHK. Dort befindet sich das Abkühlbecken außerhalb des Sicherheitsbehälters, in dem abgebrannte Brennstäbe lagern, die ohne ausreichende Kühlung ähnlich gefährlich sind wie aktive Brennstäbe.

In Reaktor 3, dessen Gebäude zur Ummantelung schon am Montag in die Luft geflogen war, stieg ebenfalls an diesem Mittwoch Rauch auf – dort sind Brennstäbe mit hoch giftigem Plutonium gelagert. Eine Explosion hat es hier nach Angaben von Regierungssprecher Yukio Edano offenbar nicht gegeben, aber möglicherweise sei die wichtige innere Reaktorhülle beschädigt. Später hieß es, der Druck im Reaktormantel sei stabil geblieben. Am Sonntag war bereits eine Kernschmelze im Reaktor 3 bestätigt worden.

Widersprüchliche Informationen der japanischen Regierung und der Betreiber machen es schwer, die genaue Situation zu beurteilen.

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Nach Erdbeben und Tsunami in Japan Angst vor atomarem Super-GAU

Die Welt hält den Atem an: durch eine Wasserstoffexplosion wird das Dach von Block Eins im Atomkraftwerk Fukushima 1 weggesprengt. Der Betonmantel um den Reaktorkern sei stabil, meldet die japanische Regierung. 

Die Atomreaktoren seien zwar vorher schon abgeschaltet worden, aber es sei eine Kernschmelze eingetreten, da durch den Ausfall aller Strom- und Notstromsysteme und damit des Kühlsystems eine Überhitzung der Brennstäbe nicht verhindert werden konnte.

In einer ungewöhnlichen Maßnahme leitet nun die Betreiberfirma des Kraftwerks eine Mischung aus Meerwasser und Bor in den Block, um den Kern abzukühlen. Ob das erfolgreich sein wird, ist unklar. Schon jetzt wird bis zu 400mal höhere Radioaktivität als normal in der Nähe des Reaktors gemessen. Anwohner im Umkreis von zehn, dann von 20 Kilometern wurden evakuiert.

Auch in einem zweiten beschädigten Reaktorblock befürchtet die Betreiberfirma TEPCO nun eine Explosion.

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Mindestens zehn Tote bei Zugunglück in Deutschland

Bei einem der schwersten Zugunglücke der vergangenen Jahre in Deutschland sind in Sachsen-Anhalt mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. Auf eingleisiger Strecke stießen in der Nacht zum Sonntag in Hordorf in der Magdeburger Börde ein Regionalexpress und ein Güterzug frontal zusammen. Die Polizei bezifferte die Zahl der Verletzten auf insgesamt 23. Einige schwebten noch in Lebensgefahr.

Im Zug saßen viele junge Leute, die vermutlich eine Diskothek in Halberstadt besuchen wollten.

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Mindestens 20 Tote nach Bergwerksexplosion in Kolumbien

Bei einem Minenunglück im Norden Kolumbiens sind mindestens 20 Bergleute ums Leben gekommen. Weitere sechs Kumpel seien bei der Explosion in der Mine "La Preciosa" nahe des Ortes Sardinata verletzt worden, teilte das staatliche kolumbianische Geologie- und Bergbauinstitut (Ingeominas) in einer offiziellen Erklärung mit.

Rettungsteams und Einheiten des Militärs waren vor Ort. Chile kündigte die Entsendung von weiteren Helfern nach Kolumbien an.

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Alle verschütteten chilenischen Bergleute nach 69 Tagen gerettet

Nach mehr als zwei Monaten haben die 33 verschütteten chilenischen Bergleute wieder das Tageslicht erblickt. 22 Stunden und 40 Minuten dauerte die Aktion, bei der die Kumpel einzeln nacheinander aus 622 Metern Tiefe geholt wurden. Sie wurden mit der "Phönix" genannten Rettungskapsel an die Erdoberfläche gezogen - unter den Augen einer gespannten und gerührten Weltöffentlichkeit. Angehörige und Helfer begrüßten sie mit Freudentränen und Jubel.

Als erster Bergmann entstieg Florencio Ávalos um kurz nach Mitternacht Ortszeit, 5 Uhr 10 MESZ, der schmalen Kapsel. Er war gemeinsam mit seinem Bruder verschüttet worden. Wie alle anderen trug er nach so langer Zeit unter Tage eine Schutzbrille gegen das helle Licht. Der Letzte der 33 war dann fast einen Tag später der Schichtleiter Luis Alberto Urzúa.

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