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Zukunft

Landwirt aus Mexiko baut seit 40 Jahren Riesengemüse an

Viel Auswahl gibt es an diesem Tag auf seinem Feld nicht: im Juni ist eher Pflanz- als Erntezeit. Doch mit sicherem Gespür rupft Don José eine riesige, birnenförmige Rote Rübe aus der Erde, mehr als zweimal so groß wie sein Kopf und schätzungsweise acht Kilo schwer.

Normalerweise wiegt eine Rote Rübe oder Rote Bete maximal 600 Gramm. Aber Don Josés Feldgewächse haben seit 40 Jahren außerirdische Ausmaße, den Beweis tritt der Landwirt aus Valle de Santiago im mexikanischen Bundesstaat Guanajuato immer wieder gerne an.

Die größte Rote Rübe habe bisher elf Kilo und 100 Gramm auf die Waage gebracht, sagt er, während er weiter nach so einem Exemplar Ausschau hält. "Hier gab es ein paar sehr große, aber sie haben sie sich schon geholt. Die Leute suchen immer noch größer und noch größer. Sie nehmen sie einfach mit", erklärt Don José etwas resigniert.

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21. Dezember 2012 in Yukatan: Zwischen kosmischer Überdosis und Understatement

Dieser Tag ist nach Ansicht der meisten Maya- und Kalenderexperten der Endpunkt eines Zyklus der sogenannten Langen Zählung der Maya - und der Beginn eines neuen.

Auf der Halbinsel Yukatan, die mehrheitlich von Maya bewohnt ist, begeht man die Zeit rund um den besonderen Tag mit verschiedenen Aktivitäten.  

"Mérida, die Hauptstadt der Maya-Welt": So präsentiert das Tourismus-Ministerium die Hauptstadt des Bundesstaates Yukatan zum 21. Dezember 2012. Tatsächlich war Mérida die erste Stadt der spanischen Kolonialherren, die sie 1542 einweihten.

 

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Außerirdisches Leben: keine bloße Möglichkeit

Hochbezahlte Wissenschaftler mit hochkomplexen Teleskopen suchen Außerirdische, die feinsinnige Normalbürger - vor allem in Lateinamerika - ganz ohne Geräte bereits gefunden haben.

Giordano Bruno war seiner Zeit weit voraus. Im Jahr 1600 wurde er in Rom nach einem Urteil der Inquisition durch die katholische Kirche als Ketzer verbrannt. Er hatte behauptet, dass sich die Erde um die Sonne dreht und nicht andersherum. Berühmt für diese Behauptung wurde allerdings sein italienischer Landsmann Galileo Galilei, der dieser Erkenntnis aber offiziell abschwor - aus Angst um sein Leben und seine Pfründe. So geht es durchaus heute noch in der Welt zu: man bejubelt die Feiglinge und die wahren Helden leben unerkannt in deren Schatten. Heutzutage werden sie etwas "zivilisierter" kaltgestellt: mit einem Leben am Rande des Existenzminimums und ohne die Ehre, die ihnen gebührt.

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Was ist dran am Weltuntergang?

2012, Maya-Prophezeiungen, Planet X, Sonnenstürme, Polsprung, Erdbeben und andere Naturkatastrophen: was erwartet die Erde?

Viele meinen, dass die Menschheit vor einschneidenden Veränderungen steht. Gewaltsame Konflikte, Wirtschaftskrise und Mangel in allen Bereichen des Lebens, eine immer größer werdende Kluft zwischen Arm und Reich, politische Systeme und herkömmliche Autoritäten wie Kirchen verlieren an Respekt, Naturkatastrophen wie Vulkanausbrüche und Erdbeben nehmen zu, der Klimawandel bringt Hitze und Überschwemmungen. Schon die Maya haben es angeblich prophezeit: der Höhepunkt soll im nächsten Jahr kommen, 2012, wenn der Kalender ihrer sogenannten Langen Zählung endet.

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Zwischen Dichtung aus Hollywood und Wahrheit aus dem Regenwald

Auf den ersten Blick ist Hilaria Euan Hau eine blutrünstige Mörderin, ganz so wie in Mel Gibsons Film Apocalypto" über ihr Volk, die Maya. Ohne Reue zerteilt sie die Leiche vor ihr auf dem Tisch mit einem scharfen Messer.

Doch es ist nur ein Hühnchen, kein Menschenopfer, und Hilaria hat Gott vorher um Erlaubnis gebeten, wie es die Maya traditionell tun. Und Gott hat „uts' " gesagt: „gut“ oder „schön". Hühner sind das einzige, was Hilaria jemals bewusst getötet hat. Quietschvergnügt läuft das Geflügel hinter und oft auch in ihrer kleinen stroh-bedachten Holzhütte herum. Hilaria nährt es mit viel Aufmerksamkeit und zieht es groß.

Denn die Maya wissen um das Gesetz des Lebens: Geben und Nehmen müssen im Gleichgewicht sein. Wer ein Huhn tötet, muss dafür auch eins in die Welt setzen. Und die innere Haltung, mit der beides geschehen sollte, sind Freude und Dankbarkeit. Hilaria ist freudig und dankbar, sie hat ja auch ein ruhiges Gewissen: Gott war einverstanden, das Huhn war einverstanden: alles gesetzmäßig also.

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