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Berichte

Korruption weiterhin grassierendes Problem in Lateinamerika

Machtmissbrauch, verborgene Machenschaften und Bestechung haben weiterhin verheerende Auswirkungen auf Gesellschaften in der ganzen Welt, besonders betroffen ist Lateinamerika: das zeigt der Korruptionswahrnehmungsindex 2013, den die Organisation Transparency International heute in Berlin veröffentlicht hat.

Danach werden mehr als zwei Drittel von ingesamt 177 Ländern als sehr korrupt wahrgenommen und erzielen weniger als 50 Punkte auf der Skala von 0 bis 100, wobei 100 als korruptionsfrei gilt.

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Mehr als 100 Tote in Mexiko nach schweren Unwettern

In dem 500-Seelen-Dorf La Pintada im mexikanischen Bundesstaat Guerrero hat sich während der Unwetter durch Tropensturm "Manuel" eine Tragödie abgespielt: Ein kompletter Berghang rutschte durch die andauernden Regenfälle ab und begrub die Hälfte des Dorfes unter sich. 68 Menschen werden seitdem vermisst, wie es offiziell heißt. Dass einer von ihnen lebend gefunden wird, hält aber kaum jemand für möglich.

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Tote durch Erdrutsche und Überschwemmungen bei Unwettern in Mexiko

Ausgerechnet am Wochenende des traditionellen "Grito", der Feierlichkeiten anlässlich der mexikanischen Unabhängigkeit, haben zwei starke Tropenstürme Mexiko in die Zange genommen. Mindestens 50 Menschen kamen ums Leben. Die materiellen Schäden sind schwerwiegend und noch nicht abzuschätzen. Zwei Drittel der Fläche des Landes sind betroffen.

Zum ersten Mal seit 1958 trafen zeitgleich zwei solcher Wetterphänomene zusammen: Hurrikan "Ingrid" vom Golf von Mexiko und Tropensturm "Manuel" vom Pazifik her. Beide brachten heftige Regenfälle mit sich.

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Cannes-prämierter Film "Heli" in Mexikos Kinos

Der Film des Mexikaners Amat Escalante, der im Mai 2013 in Cannes für die Beste Regie ausgezeichnet worden ist, will dem Drogenkrieg in Mexiko ein Gesicht geben.  Die Botschaft: wie "Heli" könnte es jedem ergehen.

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Der bittere zweite Platz eines möglichen Wahlsiegers

Es gibt nur eine Wahrheit und die ist im aufgeheizten und polarisierten Klima in Venezuela schwer zu finden. Die taumelnde Gestalt des wuchtigen Nicolás Maduro und die bestimmten, funkelnden Augen des agilen Henrique Capriles nach der Wahl sprechen ihre eigene Sprache.

Eine Million Anhänger von Chávez wandten sich innerhalb von sechs Monaten ganz offiziell vom Chavismus ab und gaben dem jungen Oppositionsführer ihre Stimme. Warum sollten es nicht mehr gewesen sein.

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Maduro ist neuer Präsident von Venezuela

Der Nachfolger von Hugo Chávez hat nach dem offiziellen Ergebnis mit 50,66 Prozent gesiegt, vor Oppositionskandidat Capriles, der 49,07 Prozent erhielt und die Wahl nicht anerkannte.

Maduro soll schon an diesem Montag zum Präsidenten erklärt werden, obwohl die Opposition Zweifel an der Rechtmäßigkeit des Ergebnisses geäußert hat. Man hat das Gefühl, es sollen schnell Fakten geschaffen werden, wobei Maduro als politischer Nachfolger des charismatischen Hugo Chávez eindeutig von dessen Glanz profitierte.

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Jorge Mario Bergoglio aus Argentinien ist der neue Papst Franziskus

Zum ersten Mal ist ein Bischof aus Lateinamerika und Jesuit zum Oberhaupt der Katholischen Kirche gewählt worden: Der Argentinier Jorge Mario Bergoglio tritt bescheiden und demütig auf. Nach seiner Wahl präsentiert sich der 76-jährige den Massen von Gläubigen in aller Welt nur in seiner weißen Soutane, dem Alltagsgewand des Papstes, ohne große Schnörkel. Er lächelt kaum, man sieht ihm an, dass er sein Amt sehr ernst nimmt, ein Vorbild ohne Eigendünkel zu sein.

Seinen Namen wählt er als erster Papst aus Respekt vor dem Heiligen Franz von Assisi, der ein Leben für die Armen geführt hat. Am Tag nach der Wahl bezahlt Franziskus erstmal seine Rechnung in der Herberge der Kardinäle, bevor er in seiner ersten Messe als Papst dazu aufruft, dass die Kirche sich wieder auf ihre traditionellen Werte besinnen soll. 

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Venezuelas Präsident Chávez ist tot

Der 58-jährige erlag in Caracas seinem Krebsleiden. Zwei Jahre lang hatte sich Chávez trotz seiner Krankheit an der Macht gehalten. Nun wird es Neuwahlen geben.

Mit dem Tod von Hugo Chávez geht in Venezuela eine Ära zu Ende. 14 Jahre lang war er Präsident und wurde geliebt und gehasst. In den letzten Jahren, nach dem Bekanntwerden seiner Krebserkrankung, wuchs der Protest gegen Chávez. Mitte Dezember musste er sich erneut einer Operation in Kuba unterziehen, von der er sich nicht erholen sollte. Seitdem waren so gut wie keine Fotos mehr von dem Staatschef veröffentlicht worden. Venezuelas Vizepräsident Nicolás Maduro hatte trotzdem beteuert, Chávez werde genesen und an die Macht zurückkehren.

Chávez hatte vor seiner Abreise nach Kuba das Volk gebeten, im Falle seines Ablebens seinen Vize Maduro als neuen Präsidenten zu wählen. 

 

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37 Tote und 121 Verletzte bei Explosion in Hochhaus von Pemex in Mexiko

Die Ursache der Explosion im Hauptquartier des mexikanischen Erdöl-Konzerns in Mexiko-Stadt ist noch nicht bekannt. Am Montag verstarb das 37. Todesopfer im Krankenhaus. Die Rettungsarbeiten waren am Sonntag abend eingestellt worden. 34 der Verletzten wurden noch behandelt.

Die Explosion ereignete sich am Freitag gegen 15 Uhr 45 Ortszeit im Untergeschoss eines 12-stöckigen Nebengebäudes vor dem 54-stöckigen Turm von Petróleos Mexicanos, Pemex, in der mexikanischen Hauptstadt. Der Geschäftsführer von Pemex, Emilio Lozoya Austin, sagte, die Ursache würde noch untersucht, aber alles deute auf einen Unfall hin. Innenminister Miguel Ángel Osorio Chong betonte, es werde keine Ursache ausgeschlossen.

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Europaparlament billigt Wirtschaftsabkommen mit lateinamerikanischen Staaten

Nach dem grünen Licht durch Straßburg können nun zwei weitreichende Freihandelsabkommen der Europäischen Union mit Peru, Kolumbien sowie für sechs mittelamerikanischen Staaten in Kraft treten.

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