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Berichte

Blog zum Drogenkrieg in Mexiko bekommt Journalistenpreis

Die 38-jährige lebt gefährlich: nicht nur hat sie sich als Ausländerin in Ciudad Juárez, einer der mörderischsten Städte der Welt, niedergelassen, sie berichtet auch noch von dort als Journalistin über den Drogenkrieg.

Für ihren Internet-Blog „Ciudad Juárez, en la sombra del narcotráfico“, zu deutsch „Juárez im Schatten des Drogenhandels“, wird die Spanierin Judith Torrea nun mit dem „Reporter ohne Grenzen-Preis“ der Deutschen Welle ausgezeichnet.

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SIPRI-Bericht 2010: Höhere Militärausgaben in Südamerika

Südamerika sieht sich keinen unmittelbaren militärischen Bedrohungen gegenüber und hat innenpolitisch so dringende soziale Bedürfnisse, dass die neusten Zahlen des SIPRI schon etwas verwundern: 2010 haben die Länder der Region im Durchschnitt 5,8 Prozent mehr Geld für ihren Verteidigungshaushalt zur Verfügung gestellt als im Vorjahr, meldet das Stockholmer Friedensforschungsinstitut.

Südamerika ist damit die Region mit dem höchsten Anstieg der Militärausgaben weltweit.

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Deutschland setzt Verlängerung der Atom-Laufzeiten aus

Erst im Herbst 2010 war eine Verlängerung der Atomlaufzeiten beschlossen worden, nun hat die Katatrophe in Japan alles verändert: die konservative Bundesregierung unter Kanzlerin Angela Merkel hat beschlossen, die Verlängerung der Atomlaufzeiten zunächst für drei Monate auszusetzen. 

Die ältesten deutschen Atomkraftwerke sollen sofort abgeschaltet werden. "Das wäre die Konsequenz", sagte Merkel. Dies könne sofort geschehen, wenn die Meiler keine Reststrommenge mehr hätten, so die Chefin der Christdemokraten.

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Arbeiter aus Kernkraftwerk in Japan evakuiert

Die Lage im beschädigten Atomreaktor Fukushima I wird immer dramatischer: in der Anlage ist stark erhöhte Radioaktivität gemessen worden. Nach den Explosionen in den Blöcken 1 und 3 und einem Brand in Block 4, in dem abgebrannte Brennstäbe gelagert werden, ist nun erstmals der innere Schutzmantel in Block 2 beschädigt worden, was zu einem starken Austritt von Radioaktivität geführt hat.

Unterdessen herrschen im von Erdbeben und Tsunami zerstörten Nordosten Japans weiter katastrophale Zustände.

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Nach Erdbeben und Tsunami in Japan Angst vor atomarem Super-GAU

Die Welt hält den Atem an: durch eine Wasserstoffexplosion wird das Dach von Block Eins im Atomkraftwerk Fukushima 1 weggesprengt. Der Betonmantel um den Reaktorkern sei stabil, meldet die japanische Regierung. 

Die Atomreaktoren seien zwar vorher schon abgeschaltet worden, aber es sei eine Kernschmelze eingetreten, da durch den Ausfall aller Strom- und Notstromsysteme und damit des Kühlsystems eine Überhitzung der Brennstäbe nicht verhindert werden konnte.

In einer ungewöhnlichen Maßnahme leitet nun die Betreiberfirma des Kraftwerks eine Mischung aus Meerwasser und Bor in den Block, um den Kern abzukühlen. Ob das erfolgreich sein wird, ist unklar. Schon jetzt wird bis zu 400mal höhere Radioaktivität als normal in der Nähe des Reaktors gemessen. Anwohner im Umkreis von zehn, dann von 20 Kilometern wurden evakuiert.

Auch in einem zweiten beschädigten Reaktorblock befürchtet die Betreiberfirma TEPCO nun eine Explosion.

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Deutsche Produkt- und Firmennamen sind im Ausland beliebt

KINDER-Schokolade und KINDER-Überraschungseier tragen in der ganzen Welt ihren deutschen Namen. Deutsch sind sie deshalb noch lange nicht, denn Produzent ist der italienische Süßwarenkonzern FERRERO und er ist vielleicht das prominenteste Beispiel für ein ausländisches Unternehmen, das mit einem deutschen Marken- oder Produktnamen international erfolgreich ist.

Wer deutsche Qualität suggerieren, das Besondere seiner Produkte unterstreichen will oder deutsche Wurzeln hat, wählt immer öfter deutsche Namen. Während vielen deutschen Firmen die internationale Bedeutung der eigenen Sprache gar nicht bewusst ist, nutzen im Ausland zahlreiche Unternehmen die weite Verbreitung der Sprache Goethes und setzen auf deutschsprachige Namen und Bezeichnungen. 

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Mexikanische Justiz lehnt Berufung im Fall Cassez ab

Die Bestätigung der 60-jährigen Haftstrafe gegen die Französin Florence Cassez wegen Beteiligung an Entführungen in Mexiko sorgt für diplomatische Krise.

Das Urteil gegen die Französin Florence Cassez, die seit 2005 in Mexiko im Gefängnis sitzt, verstößt nicht gegen die Verfassung und kam unter Berücksichtigung aller ihrer Rechte zu Stande. Mit dieser Begründung hat ein Gericht in Mexiko den Antrag auf Berufung durch die Verteidiger der 36-jährigen abgelehnt.

Damit sind die Rechtsmittel in Mexiko gegen das Urteil ausgeschöpft. Cassez, die immer ihre Unschuld beteuerte und sich als Justizopfer sieht, zeigte sich "bestürzt" über die Entscheidung. Ihre Anwälte wollen nun international gegen das Urteil vorgehen, zum Beispiel vor dem Internationalen Gerichtshof für Menschenrechte in Den Haag.

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Dokumentarfilm nimmt Mexikos Justiz unter die Lupe

"Unschuldig sein reicht in Mexiko nicht, um frei zu sein" heißt es im Film "Presunto culpable", der schockierende Mängel im mexikanischen Rechtssystem aufdeckt.

Grund für Freudensprünge hat Antonio nicht, jedenfalls nicht zu Beginn des Dokumentarfilms "Presunto culpable", zu deutsch "Mutmaßlicher Schuldiger", der derzeit in mexikanischen Kinos läuft. Doch mit Salti und Breakdance im Knast trotzt der junge Mexikaner seiner 20-jährigen Haftstrafe wegen Mordes, so fühlt er sich frei. Er ist unschuldig, sagt er, und wer die mexikanische Justiz kennt und auch die Menschen ein bisschen, glaubt es ihm.

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Ideenwettbewerb für Wirtschaftsprojekte – auch in Lateinamerika

Die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GIZ ruft im Rahmen ihrer Förderung von Wirtschaftsprojekten in Entwicklungs- und Schwellenländern ab 15. Februar wieder zu einem Ideenwettbewerb auf. Beteiligen können sich deutsche und europäische Unternehmen sowie deren ausländische Tochterfirmen.

Die deutsche Entwicklungsagentur stellt innerhalb des Programms develoPPP.de im Jahr 2011 13,6 Millionen Euro zur Verfügung. PPP steht dabei für Public Private Partnership, auch Name des Programms seit seinem Bestehen von 1999 bis 2009. Mit PPP werden Entwicklungspartnerschaften bezeichnet, in denen Unternehmen und entwicklungspolitische Organisationen Projekte gemeinsam planen, finanzieren und umsetzen. Die Mittel stammen aus dem Haushalt des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung BMZ.

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Unruhen in Ägypten: 150 Tote, Plünderungen und Gefängnisausbrüche

Während in Ägypten die politischen Proteste gegen den seit 30 Jahren amtierenden Präsidenten Husni Mubarak weitergehen, wird das Land nun von Plünderern, Brandstiftern und Räubern terrorisiert. Trotz nächtlicher Ausgangssperre griffen Kriminelle selbst Krankenhäuser an und raubten sie aus. Bis Sonntag starben 150 Menschen bei den Unruhen. Aus Gefängnissen brachen - mit Hilfe von außen - tausende Insassen aus, darunter Schwerverbrecher und islamistische Extremisten.

Präsident Mubarak reagiert auf die politische Revolte gegen ihn mit Gewalt und Medienzensur. Ausländer werden ausgeflogen.

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