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Berichte

Chiles Justiz will Tod von Ex-Präsident Allende aufklären

Mehr als 37 Jahre nach dem Tod des chilenischen Präsidenten Salvador Allende soll geklärt werden, ob er während des Militärputsches unter Führung von Augusto Pinochet ermordet wurde oder sich das Leben nahm. Ein entsprechendes Ermittlungsverfahren solle in Kürze eröffnet werden, teilte der Richter Mario Carroza am Donnerstag in der Hauptstadt Santiago de Chile mit.

Dabei werde es auch darum gehen, mögliche Täter zu überführen. "Es ist eine gewaltige Verantwortung", sagte Carrozo. Die Präsidentin der Vereinigung von Familienangehörigen und verschwundenen Häftlingen, Lorena Pizarro, sagte, mit dieser Entscheidung "setze die Justiz ein Beispiel".

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Zwölf Nominierungen für Oscar-Favorit “The King’s Speech”

Der britische Film "The King's Speech" geht als großer Favorit ins Rennen um den diesjährigen Oscar. Das Historiendrama um die Sprachprobleme des englischen Königs George VI. wurde am Dienstag in Los Angeles in zwölf Kategorien des wichtigsten Filmpreises der Welt nominiert.

Damit hat sich das Werk von Regisseur Tom Hooper vom Mitfavoriten "The Social Network", ein Film rund um Facebook-Gründer Mark Zuckerberg, abgesetzt - er wurde achtmal nominiert. Hollywoods Trophäen-Gala geht am 27. Februar zum 83. Mal über die Bühne.

Unter den Anwärtern für die begehrteste Trophäe der internationalen Filmwelt sind auch drei Deutsche. 

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Venezuela richtet Internet-Verbindung für Kuba ein

Venezuela verlegt ein unterseeisches Glasfaserkabel nach Kuba, um die Karibikinsel mit schnelleren und leistungsfähigeren Telefon- und Internetverbindungen zu versorgen. Es ist das erste Glasfaserkabel für die Karibikinsel.

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Boliviens Präsident Evo Morales fünf Jahre im Amt

Eine Zeremonie nach indigener Tradition hat den Auftakt der Feierlichkeiten zum fünfjährigen Amtsjubiläum von Boliviens Präsident Evo Morales gebildet. Die bunten Trachten der verschiedenen Völker illustrierten perfekt, dass sich das Land seit einem Jahr auch "Plurinationaler Staat Bolivien" nennt, nach einer von Morales initiierten Verfassungsreform. Der Präsident erklärte den 22. Januar zum neuen Nationalfeiertag als symbolische Neugründung Boliviens, das den Beginn der Staates bisher am 6. August 1825 feierte.

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Deutscher Co-Pilot Gottschalk gewinnt die Rallye Dakar in Argentinien

Nach dem zweiten Platz im Vorjahr hat das Team aus Nasser Al-Attiyah aus Katar und seinem Beifahrer Timo Gottschalk 2011 zum ersten Mal die Rallye Dakar gewonnen. Aus Freude über den Sieg kletterten die beiden auf das Dach ihres Volkswagen Touareg und ließen sich mit VW-Motorsportdirektor Kris Nissen feiern. Der Wolfsburger Autokonzern konnte wie im Vorjahr einen Dreifachsieg verbuchen und bleibt damit seit dem Wechsel der Rallye von Afrika nach Südamerika vor zwei Jahren ungeschlagen: Die beiden VW-Siegerteams der Jahre 2009 und 2010, der Südafrikaner Giniel de Villiers und von Zitzewitz (Karlshof) sowie Carlos Sainz und Lucas Cruz (Spanien) erreichten die Plätze Zwei und Drei.

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Gedenken an die Opfer ein Jahr nach dem schweren Erdbeben in Haiti

Mit einem Trauergottesdienst in den Ruinen der Kathedrale von Port-au-Prince haben am Mittwoch die Gedenkzeremonien zum Jahrestag des Erdbebens in Haiti begonnen. Viele Tausend Einwohner der Hauptstadt, die meisten ganz in weiß gekleidet, versammelten sich auf dem Gelände des beim Erdbeben zerstörten Gotteshauses, um an der Messe teilzunehmen, den alle Erzbischöfe und Bischöfe Haitis gemeinam abhielten. Die zerstörte Kathedrale ist zum Symbol für das Leid des Landes geworden.

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Roman von deutscher Autorin über Chile erschienen

„Einer dieser chilenischen Tage“ von Ela Rojas zeigt Parallelen zwischen Militärdiktatur und Nationalsozialismus.

Ähnlich wie Argentinien, das dieses Jahr Gastland auf der Frankfurter Buchmesse ist, hat auch das benachbarte Chile viele Jahre unter einer brutalen Militärdiktatur gelitten, wobei Pinochets Regime der eisernen Hand sogar noch zehn Jahre länger dauerte als das der argentinischen Militärs. 17 lange Jahre, in denen Oppositionelle gefoltert, ermordet oder ins Exil verbannt wurden. Tausende von Chilenen blieben nach ihrer Verhaftung verschwunden und nach wie vor ist das Schicksal der meisten von ihnen, ebenso wie das ihrer argentinischen Leidensgenossen, ungeklärt.

Der kürzlich im Verlag Edition AV erschienene Roman „Einer dieser chilenischen Tage“ von Ela Rojas thematisiert auf sehr eindringliche Weise das Schicksal der verschwundenen Verhafteten und ihrer Familienangehörigen, insbesondere der Mütter, die bis heute Aufklärung und Gerechtigkeit fordern.

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Alle verschütteten chilenischen Bergleute nach 69 Tagen gerettet

Nach mehr als zwei Monaten haben die 33 verschütteten chilenischen Bergleute wieder das Tageslicht erblickt. 22 Stunden und 40 Minuten dauerte die Aktion, bei der die Kumpel einzeln nacheinander aus 622 Metern Tiefe geholt wurden. Sie wurden mit der "Phönix" genannten Rettungskapsel an die Erdoberfläche gezogen - unter den Augen einer gespannten und gerührten Weltöffentlichkeit. Angehörige und Helfer begrüßten sie mit Freudentränen und Jubel.

Als erster Bergmann entstieg Florencio Ávalos um kurz nach Mitternacht Ortszeit, 5 Uhr 10 MESZ, der schmalen Kapsel. Er war gemeinsam mit seinem Bruder verschüttet worden. Wie alle anderen trug er nach so langer Zeit unter Tage eine Schutzbrille gegen das helle Licht. Der Letzte der 33 war dann fast einen Tag später der Schichtleiter Luis Alberto Urzúa.

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Literatur-Nobelpreis für Peruaner Mario Vargas Llosa

Zum ersten Mal seit fast 30 Jahren hat wieder ein Südamerikaner den Literatur-Nobelpreis erhalten: der peruanische Romancier und Essayist Mario Vargas Llosa. Das gab das schwedische Nobelpreiskomitee an diesem Donnerstag in Stockholm bekannt.

Der ehemalige Präsidentschaftskandidat bekomme die Auszeichnung „für seine Kartographie der Machtstrukturen und scharfkantigen Bilder individuellen Widerstands, des Aufruhrs und der Niederlage“, hieß es zur Begründung. Die Verleihung findet am 10. Dezember in Stockholm statt, dem Todestag von Preisstifter Alfred Nobel.

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Frankfurter Buchmesse eröffnet mit Ehrengast Argentinien

In Frankfurt am Main hat die Buchmesse mit dem Gastland Argentinen begonnen. Bei der weltgrößten Literaturschau präsentiert sich damit seit 1994 wieder ein lateinamerikanisches Land. Die Ausstellung des schriftstellerischen Schaffens Argentiniens steht unter dem Motto "Argentina, cultura en movimiento" ("Kultur in Bewegung") und ist der Höhepunkt einer Reihe von Veranstaltungen, die Argentinien selbst in den Kontext der Feierlichkeiten zum "Bicentenario", dem 200-jährigen Jubiläum seiner Unabhängigkeit, stellt. Zur feierlichen Eröffnung war Argentiniens Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner nach Frankfurt gekommen.

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