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Berichte

Zeitgenössische argentinische Kunst wird in Berlin gezeigt

Erstmals in Deutschland zeigt die Berliner Akademie der Künste eine umfangreiche Werkschau mit Kunst aus Argentinien vom Ende des 19. Jahrhunderts bis heute. Unter dem Titel "Realität und Utopie: Argentiniens künstlerischer Weg in die Gegenwart" hat die Kuratorin Diana B. Wechsler 100 Gemälde, Fotos, Installationen und Videos zusammengestellt, um die "Erinnerungs-kultur und Mentalitätsgeschichte" Argentiniens zu veranschaulichen. Das Projekt des Organisations-komitees für die Teilnahme Argentiniens als Ehrengastland zur Frankfurter Buchmesse zeigt Arbeiten von mehr als 70 Künstlern.

In den Kunstwerken wird meist die Geschichte Argentiniens von Diktatur, Krise und demokratischer Neuordnung reflektiert und auch politisch Stellung bezogen. Die Themen reichen von der Identitätssuche Argentiniens unter dem Einfluss westlicher Kunst bis zur internationalen Klimapolitik, die heimatliche Verortung durchaus aufzulösen vermag.

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Neues Energiekonzept erhitzt die Gemüter in Deutschland

Trotz heftiger Proteste vieler Bürger hat die Bundesregierung aus CDU und FDP das neue Energiekonzept von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit längeren Atomlaufzeiten beschlossen.

Die 17 aktiven, deutschen Kernkraftwerke sollen im Durchschnitt zwölf Jahre länger am Netz bleiben. Der Atomausstieg soll bis zum Jahr 2050 erfolgen, bis dahin sollen 80 Prozent des Strombedarfs durch regenerative Energien gedeckt sein. Nach Meinung von Umweltschützern sowie Oppositionspolitikern der SPD hat Frau Merkel damit eine Entscheidung für den "Teufel" getroffen, für die Atomlobby und für das Geld, das die Bundesrregierung selbst aus dem neuen Deal erhält.

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Mexikaner und Peruaner erfinden Bio-Plastik

Der Stoff löst sich sekundenschnell in Wasser oder Erde auf, man kann ihn essen und auch als Dünger verwenden: ökologischer kann ein Verpackungsmaterial kaum sein. José Alfredo Carbajal Herrera und Víctor Hugo Reyes García, beide Studenten des "Instituto Politécnico Nacional", IPN, in Mexiko-Stadt, haben das Material auf der Basis von Mais entwickelt, dem Konsumgut und nachwachsenden Rohstoff Nummer Eins in Mexiko. Im Gegensatz zu anderen Polymeren enthält es keine giftigen Substanzen, die sich erst nach Jahren zersetzen.

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Deutschland schaltet Argentinen mit 2:0 im WM-Halbfinale aus

Einmal mehr hat die deutsche National-mannschaft bei der Fußballweltmeisterschaft in Südafrika Klasse gezeigt. Mit 4:0 fegte sie Argentinien vom Platz, das sich vorher so große Hoffnungen gemacht hatte und mit Trainer Maradona auch wie gewohnt große Töne gespuckt hatte.

Maradona stellte genau die gleiche Mannschaft auf wie im 3:1-Achtelfinalsieg gegen Mexiko. Deutschlands Trainer Joachim Löw setzte auf die Formation aus dem 4:1-Achtelfinalsieg gegen England mit Ausnahme von Cacau. Doch nur bei den Deutschen ging die Rechnung auf.

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Uruguay im WM Halbfinale - Favorit Brasilien unterliegt Niederlanden

In einem hitzigen Duell haben die Niederlande den WM-Favoriten Brasilien mit 2:1 aus dem Wettbewerb gekickt. Das erste Viertelfinalspiel der Fußballweltmeisterschaft in Südafrika begann mit einer stark aufspielendenden brasilianischen Mannschaft, die schon in der achten Minute den ersten Ball ins Netz brachte, allerdings aus Abseitsposition. Zwei Minuten später wurde es ernst: durch ein Tor von Robinho nach einem Pass von Felipe Melo gingen die Brasilianer in Führung.

Uruguay löste mit 4:2 im Elfmeterschießen gegen Ghana das Ticket ins Halbfinale von Südafrika.

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Christian Wulff (CDU) ist neuer Bundespräsident Deutschlands

Erst im dritten Wahlgang ist am Mittwoch der CDU-Politiker und bisherige Ministerpräsident von Niedersachsen Christian Wulff von der Bundesversammlung zum neuen Bundespräsidenten gewählt worden.

Der 51-jährige Wulff ist der jüngste Bundespräsident und übernimmt das höchste Staatsamt der Bundesrepulik Deutschland von Horst Köhler, der am 31. Mai überraschend zurückgetreten war.

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Lateinamerikaner "monopolisieren" WM-Viertelfinale

Nach den Siegen von Argentinien und Uruguay haben auch Brasilien und Paraguay das Viertelfinale der Fußballweltmeisterschaft in Südafrika erreicht. Damit kämpfen vier Mannschaften aus Lateinamerika um den Einzug ins Halbfinale. Viele der großen europäischen Fußballnationen - Frankreich, Italien und England - mussten die WM schon frühzeitig verlassen.

Auch die Portugiesen fuhren inzwischen nach Hause: sie mussten im Achtelfinalspiel gegen Spanien eine 0:1-Niederlage einstecken. Die Chilenen hatten das Pech, gegen Brasilien antreten zu müssen, und verloren 0:3. Mexiko war zuvor im Spiel gegen Argentinien ausgeschieden.

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Gute Perspektiven für Handel zwischen Deutschland und Lateinamerika

Deutschland und Lateinamerika sind eigentlich ein perfektes Team: Deutschland ist rohstoffarm, Lateinamerika ist rohstoffreich. Deutschland hat das Know-how und die Technologie, um die Rohstoffe in Lateinamerika zu verarbeiten. "Unsere Rohstoffe sind im Kopf", bringt es Bernd Pfaffenbach, Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, auf den Punkt. Trotzdem würden Unternehmen die Handelschancen zwischen Deutschland und Lateinamerika bisher nicht ausnutzen.

Beim Forum "Wirtschaft und Politik" der 12. Lateinamerika-Konferenz der deutschen Wirtschaft, die am Rande der "EXPO Hecho en Alemania" vom 16. bis 18. Juni in Mexiko-Stadt stattfand, betonte Pfaffenbach die Stärken der Deutschen: Qualität, Nachhaltigkeit und Engagement vor Ort, im Gegensatz zur rein finanziellen Investition vieler US-amerikanischer Firmen. "Die Bezieh-ungen bestehen, aber es ist wichtig, sie mit Leben zu füllen", so Pfaffenbach. Nur wenige Unternehmen machten von den geschlossenen Abkommen zum Freihandel, Investmentschutz und zur Doppelbesteuerung Gebrauch.

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Deutschlands Autobauer sehen Wachstumschancen in Lateinamerika

Bei Autos und Mexiko, da denkt man zunächst an den VW Käfer, der dort noch bis 2003 produziert wurde und immer noch viel und gern gefahren wird. In Mexiko wird er liebevoll "vocho" genannt.

Das Volkswagen-Werk in Puebla ist heute die größte Produktionsstätte für Automobile in Mexiko. Rund 2.000 Fahrzeuge rollen dort werktäglich vom Band. Ab 6. Juli 2010 soll sich die Produktion noch weiter erhöhen. Dann wird eine neue Fabrik auf dem Gelände eingeweiht, in die das Unternehmen in den letzten Monaten eine Milliarde US-Dollar investiert hat. Besonders stolz ist der deutsche Autobauer darauf, dass von den insgesamt 362 Zulieferern 212 aus Mexiko stammen. 54 kommen aus den USA, 44 aus Europa, 31 aus Brasilien und 14 aus Asien.

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BP bemüht sich um Schadensbegrenzung im Golf von Mexiko

Der Geschäftsführer des britischen Erdölkonzerns BP Tony Hayward ist nach eigenen Worten “am Boden zerstört” durch die Umweltkatastrophe im Golf von Mexiko, die die Explosion der BP-Plattform Deepwater Horizon verursacht hat. Er verstehe auch die Wut der US-Amerikaner gegen sein Unternehmen, sagte Hayward am Donnerstag in einer Rede im US-Kongress.

Wie ernst gemeint diese Aussage ist, bleibt fraglich angesichts der Tatsache, dass Hayward nur einen Monat vor der Bekanntgabe des Umweltgaus ein Drittel seiner Aktien an dem Unternehmen im Wert von 1,7 Millionen Euro an dem Unternehmen verkaufte, wie die britische Zeitung Telegraph berichtet. Hayward erschien vor einem Untergremium der Energie- und Handelskommission des US-Repräsentantenhauses, wo er von einigen Abgeordneten scharf kritisiert wurde. Der Republikaner Joe Barton sagte, er sei beschämt über das Geschäft des Weißen Hauses mit BP.

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