Skip to Content

Kurz notiert

Weltbank-Chef kritisiert Öl-Verstaatlichung in Argentinien

Der Chef der Weltbank Robert Zoellick hat die Entscheidung Argentiniens, die Erdöl-Gesellschaft YPF des spanischen Konzerns Repsol zu verstaatlichen, als "Fehler" bezeichnet. "Ich glaube, das ist ein Symptom, das wir beobachten sollten", sagte Zoellick in Washington.

Abonnieren Sie die LAZ, um den ganzen Artikel zu lesen.LAZ jetzt abonnieren!

Kuba öffnet Immobilienmarkt ab 10. November

Ab nächster Woche können die Kubaner Häuser kaufen und verkaufen. Bisher konnten Immobilien nur getauscht oder an den nächsten Verwandten vererbt werden. Die Öffnung des Immobilienmarktes ist Teil einer Reihe von Reformen, mit der die kommunistische Regierung unter Staatschef Raúl Castro die Wirtschaft ankurbeln und die Korruption in diesem Sektor eindämmen will.

Die neuen Regelungen umfassen Kauf, Verkauf, Tausch, Schenkung und Zuweisung im Falle von Scheidung, Tod oder endgültiger Ausreise des Eigentümers eines Wohnhauses zwischen Kubanern mit Wohnsitz auf der Insel sowie dort ansässigen Ausländern. Jeder kann aber nur ein Wohn- und ein Ferienhaus besitzen. Immobilien von Bürgern, die das Land dauerhaft verlassen, fielen bisher an den Staat. Nach dem neuen Gesetz können sie an Blutsverwandte bis zum 4. Grad vererbt werden.

Abonnieren Sie die LAZ, um den ganzen Artikel zu lesen.LAZ jetzt abonnieren!

Peru: 83 Verletzte nach Erdbeben der Stärke 6,9


Ein Erdbeben der Stärke 6,9 auf der Richterskala hat am Freitag den Süden von Peru erschüttert. Das Epizentrum befand sich rund 50 Kilometer von der Stadt Ica entfernt und war auch in der fast 300 Kilometer nördlich gelegenen Hauptstadt Lima zu spüren.

Abonnieren Sie die LAZ, um den ganzen Artikel zu lesen.LAZ jetzt abonnieren!

Lateinamerika erwartet schwächeres Wirtschaftswachstum in 2012

Das Wirtschaftswachstum in den lateinamerikanischen Staaten wird im kommenden Jahr vorraussichtlich auf 4 Prozent sinken. Im Jahr 2011 lag es bei 4,4 Prozent. Das geht aus einem Bericht der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, OECD, und der Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik der Vereinten Nationen, CEPAL, hervor, der am Freitag vor dem Beginn des 21. Iberoamerika-Gipfels in Paraguay vorgestellt wurde.

Abonnieren Sie die LAZ, um den ganzen Artikel zu lesen.LAZ jetzt abonnieren!

Zwölfter Tag der Panamerikanischen Spiele in Mexiko

In der Königsdisziplin der Leichtathletik über 100 Meter hat Lerone Clark aus Jamaika bei den Panamerikanischen Spielen im mexikanischen Guadalajara die erste Goldmedaille für sein Land gewonnen.

Clark brauchte 10,01 Sekunden für die Strecke.Der Favorit Kim Collins aus dem kleinen karibischen Inselstaat Sankt Kitts und Nevis lief nur drei Hundertstel Sekunden später durchs Ziel. Den dritten Platz sicherte sich Emmanuel Callender aus Trinidad und Tobago.

An diesem Mittwoch begannen in Guadalajara die Wettbewerbe im Turmspringen, in denen das Gastland Mexiko mit Paola Espinosa eine seiner Star-Athleten ins Rennen schickte. Sie gewann auf Anhieb die Goldmedaille vom 10-Meter-Brett. Ihre Landsfrau Tatiana Ortiz machte das mexikanische Doppel mit Silber perfekt. Dritte wurde die Kanadierin Meaghan Benfeito.

Im Gewichtheben setzte sich der Kubaner Javier Vanega in der 94-Kilo-Klasse durch. Mit ingesamt 370 Kilo schaffte er es ganz oben aufs Siegertreppchen. Herbys Márquez aus Venezuela und Eduardo Guadamud aus Ecuador hoben beide 365 kg, doch da der Venezolaner ein paar Gramm weniger Körpergewicht auf die Waage brachte, gab es Silber für ihn.

Bei den Frauen trumpften vor allem Kolumbien und Mexiko auf. In der 69-Kilo-Klasse gewann Mercedes Pérez mit ingesamt 232 Kilo Gold, die Mexikanerinnen Cinthya Domínguez und Aremi Fuentes nahmen für ihre Leistungen Silber und Bronze in Empfang.

In der 75-Kilo-Klasse der Frauen errang ebenfalls Kolumbien die Golmedaille. Ubaldina Valoyes hob in dem Wettbewerb insgesamt 250 Kilo und erreichte damit den panamerikanischen Rekord, den sie selbst hielt. Zweite und Dritte wurden María Fernanda Valdés aus Chile und María Álvarez aus Venezuela.

Auch in Brasilien gab es am Mittwoch Grund zum Jubel: die Herrenmannschaft im Kunstturnen stellte sich in diesem Jahr als die beste auf dem ganzen Kontinent heraus. Mit ihrer Goldmedaille feierten Sie außerdem ein besonderes Jubiläum: es war die 1000., die in der Geschichte der Panamerikanischen Spiele verliehen wurde. Puerto Rico gewann Silber und die USA nahmen Bronze mit nach Hause.

Die Kunstturnerinnen der USA waren am Dienstag erfolgreicher gewesen: sie gewannen Gold vor Kanada und Mexiko.

Im Medaillenspiegel führen die USA nach dem 12. Tag mit 70 mal Gold (insgesamt 187),  gefolgt von Brasilien mit 33 Goldmedaillen (insgesamt 91), Kuba mit 30 (ingesamt 78), Kanada mit 23 (ingesamt 83) und Mexiko 22 (insgesamt 85).

Die Panamerikanischen Spiele werden von 42 Ländern des amerikanischen Kontinents seit 1951 ausgetragen und finden ebenso wie die Olympischen Spiele alle vier Jahre statt. Dabei gehören auch einige nicht-olympische Sportarten wie Squash und Racquetball zum Programm. 

Abonnieren Sie die LAZ, um den ganzen Artikel zu lesen.LAZ jetzt abonnieren!

Brasilianischer Minister für Sport wegen Korruptionsvorwürfen zurückgetreten

Brasiliens Minister für Sport, Orlanda Silva, der für die Organisation der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 und der Olympischen Spiele 2016 in Brasilien zuständig war, hat am Mittwoch seinen Posten geräumt. Das berichtet der lokale Fernsehsender Globonews. Silva soll 2006 40 Millionen Reales, umgerechnet rund 16,5 Millionen Euro, an illegalen Kommissionen für sich und seine Partei, die brasilianischen Kommunisten, entgegengenommen haben.

Es ist bereits der sechste Rücktritt in zehn Monaten im Kabinett von Präsidentin Dilma Rousseff und der fünfte aus ethischen Gründen.

Abonnieren Sie die LAZ, um den ganzen Artikel zu lesen.LAZ jetzt abonnieren!

Braunau erkennt Hitler die Ehrenbürgerschaft ab

66 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs hat die oberösterreichische Geburtsstadt von Adolf Hitler diesem die Ehrenbürgerschaft und das Heimatrecht aberkannt. Der Gemeinderat von Braunau am Inn fasste den Beschluss einstimmig. 

Abonnieren Sie die LAZ, um den ganzen Artikel zu lesen.LAZ jetzt abonnieren!

"Besitzer" von deutscher Schule in Mexiko festgenommen

Dem Politiker und Geschäftsmann Jorge Hank Rhon wird illegaler Waffenbesitz vorgeworfen. Seit Jahren wird er mit dem Organisierten Verbrechen in Verbindung gebracht. Der frühere Bürgermeister von Tijuana und schwerreiche Unternehmer ist am Samstag vom mexikanischen Militär festgenommen worden. In seinem Wohnhaus in Tijuana im Bundesstaat Baja California wurden 88 Feuerwaffen sichergestellt.

Abonnieren Sie die LAZ, um den ganzen Artikel zu lesen.LAZ jetzt abonnieren!

Militär-Prozess gegen mutmaßliche Haupttäter des 11. September

Nach jahrelangem Tauziehen hat die US-Justiz entschieden, die fünf mutmaßlichen Haupttäter vom 11. September 2001 vor ein Militärtribunal in Guantánamo Bay zu stellen. Justizminister Eric Holder teilte am Montag mit, dass er von seinem ursprünglichen Plan abgerückt ist, der Gruppe der Topterroristen den Prozess vor einem Zivilgericht auf US-Boden zu machen. Der Widerstand im Kongress sei zu groß gewesen, sagte er zur Begründung. "Wir können es nicht erlauben, dass ein Verfahren länger verzögert wird", erklärte er, "wir müssen die Verschwörer zur Rechenschaft ziehen".

Abonnieren Sie die LAZ, um den ganzen Artikel zu lesen.LAZ jetzt abonnieren!

Tsunami-Welle aus Japan trifft nur schwach auf Lateinamerika

Mexiko, Peru und Chile haben bereits wieder Entwarnung für ihre Küsten gegeben. Leichte Überschwemmungen gab es in Chile.

Aus Vorsicht hatten die Behörden von Mexiko bis Chile Dörfer evakuiert und Häfen am Pazifik gesperrt, doch der Tsunami aus Japan traf nur recht abgeschwacht auf die Küsten Lateinamerikas. Drei Meter hohe Wellen waren erwartet worden. Am Ende war es nur rund ein halber Meter.

Abonnieren Sie die LAZ, um den ganzen Artikel zu lesen.LAZ jetzt abonnieren!
Inhalt abgleichen

LAZ-INFO