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Kurz notiert

Mindestens zehn Tote bei Zugunglück in Deutschland

Bei einem der schwersten Zugunglücke der vergangenen Jahre in Deutschland sind in Sachsen-Anhalt mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. Auf eingleisiger Strecke stießen in der Nacht zum Sonntag in Hordorf in der Magdeburger Börde ein Regionalexpress und ein Güterzug frontal zusammen. Die Polizei bezifferte die Zahl der Verletzten auf insgesamt 23. Einige schwebten noch in Lebensgefahr.

Im Zug saßen viele junge Leute, die vermutlich eine Diskothek in Halberstadt besuchen wollten.

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Perus Ex-Präsident Toledo Favorit für Wahlen im April

Der frühere Präsident Perus, Alejandro Toledo, kandidiert bei den kommenden Wahlen erneut für das Amt, um die "unerledigte Agenda" aus seiner ersten Amstzeit von 2001 bis 2006 in Peru zu erfüllen. Das sagte Toledo bei einer Konferenz vor ausländischen Pressevertretern in. Er warnte dabei auch vor einer "Mexikanisierung" Perus.

Toledo liegt an der Spitze der Umfragen, obwohl er damals als Präsident eher unbeliebt war. Im Moment lehrt der Wirtschaftswissenschaftler an der Universität von Stanford im US-Bundesstaat Kalifornien, wo er selbst studiert und promoviert hatte. Er könnte sein ruhiges Leben dort fortsetzen, sagte Toledo, "aber manchmal sind unsere Herzen stärker als unser Verstand."

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Mindestens 20 Tote nach Bergwerksexplosion in Kolumbien

Bei einem Minenunglück im Norden Kolumbiens sind mindestens 20 Bergleute ums Leben gekommen. Weitere sechs Kumpel seien bei der Explosion in der Mine "La Preciosa" nahe des Ortes Sardinata verletzt worden, teilte das staatliche kolumbianische Geologie- und Bergbauinstitut (Ingeominas) in einer offiziellen Erklärung mit.

Rettungsteams und Einheiten des Militärs waren vor Ort. Chile kündigte die Entsendung von weiteren Helfern nach Kolumbien an.

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Regierungspartei in Haiti zieht Kandidaten für Präsidentschaftswahl zurück

Unter dem Vorwurf der Wahlfälschung hat Regierungskandidat Jude Célestin zwei Monate nach der ersten Runde der Präsidentschaftswahl in Haiti seine Kandidatur offiziell zurückgezogen. Der Zweitplatzierte der Wahl vom 28. November verzichtet damit auf die Teilnahme an der Stichwahl, die nun zwischen der Erstrundensiegerin Mirlande Manigat und dem bisher Drittplatzierten, dem populären Musiker Michel Martelly, ausgetragen werden wird.

Die Organisation der Amerikanischen Staaten OAS begrüßte die neue Entwicklung in der festgefahrenen politischen Situation.

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Mexikanischer Tenor Villazón gibt Debüt als Opern-Regisseur

Der mexikanische Tenor Rolando Villazón bereitet sich auf eine zweite Karriere vor: am 24. Januar gibt er in Lyon, Frankreich, sein Debüt als Regisseur mit der Oper "Werther" von Jules Massenet. Villazón hatte wegen Stimmproblemen und Erschöpfung oft pausieren müssen.

Der 38-jährige sagte, er wolle sich auf "eine tiefenpsychologische Deutung" der Oper konzentrieren. Villazón besetzte die Hauptrollen mit seinem Landsmann und als neuer Star geltenden Tenor Arturo Chacón-Cruz und der Französin Karine Deshayes als Charlotte. Es dirigiert der in Freiburg geborene Johannes Willig. Das Opernhaus in Lyon - nach Paris die Oper mit dem zweitgrößten Budget in Frankreich - zeigte sich erfreut über das Engagement Villazóns.

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Zahl der Unwetter-Toten in Brasilien steigt auf mehr als 700

Eine Woche nach den verheerenden Erdrutschen und den massiven Überschwemmungen im bergigen Hinterland von Rio de Janeiro ist die Zahl der Todesopfer auf über 700 gestiegen. Die Nachrichtenagentur Reuters meldete am Mittwoch unter Berufung auf örtliche Behörden 727 Tote und 207 Vermisste. Diese würden davon ausgehen, dass mehr als 1.000 Menschen durch die Katastrophe ums Leben gekommen seien.

Nach der schwersten Unwetterkatastrophe Brasiliens werden immer noch hunderte Menschen vermisst, Tausende wurden obdachlos.

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Mutmaßlicher Schütze im Fall Cabañas in Mexiko-Stadt gefasst

Im Fall des im Jauar 2010 durch einen Kopfschuss verletzten paraguayischen Fußballers Salvador Cabañas hat die mexikanische Polizei am Dienstag abend den als mutmaßlichen Schützen gesuchten José Jorge Balderas Garza festgenommen. Der 34-jährige mit dem Spitznamen "der J.J." wurde in Mexiko-Stadt im Besitz von Drogen und mehreren Waffen gefasst.

Zu der Tat, die sich am 25. Januar 2010 im Nachtclub "Bar" in Mexiko-Stadt ereignet hatte, gab der Verdächtige an, nicht er, sondern sein Leibwächter habe damals auf Savador Cabañas geschossen. Der Leibwächter Francisco José Barreto García war im Juni 2010 als mutmaßlicher Komplize verhaftet worden.

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Ex-Diktator Jean-Claude Duvalier in Haiti festgenommen

Nach 25 Jahren im Exil war Duvalier, genannt "Baby Doc", erst am Sonntag nach Haiti zurückgekehrt. Sein Spitzname macht den Mann niedlicher als er ist. Und seine überraschende Rückkehr nach Haiti hatte etwas vom Brandstifter, den das lodernde Feuer wieder an den Ort seines Verbrechens zieht. Jean-Claude Duvalier war ein finsterer Diktator und höchstwahrscheinlich hat er das haitianische Volk während seiner Amtszeit um viel Geld betrogen, das er danach an der französischen Côte d'Azur verprasste.

Die letzten 25 Jahre hatte Duvalier im Exil in Frankreich verbracht, nachdem seine Regierung 1986 wegen Korruption, politischer Repression und Menschenrechtsverletzungen aus Haiti gejagt worden war.

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Kolumbien und Venezuela normalisieren diplomatische Beziehungen

Mit der Akkreditierung eines neuen Botschafters aus Venezuela in Kolumbien haben beide Länder einen weiteren Schritt zur Normalisierung ihrer Beziehungen unternommen. Der kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos empfing den neuen venezolanischen Botschafter Iván Rincón am Regierungssitz Casa de Nariño.

Rincón ist Anwalt und war zuvor Botschafter Venezuelas im Vatikan. Er sagte, für Bogotá und Caracas beginne nun eine neue Ära nach den permanenten Spannungen während der Regierungszeit des ehemaligen kolumbianischen Präsidenten Álvaro Uribe von 2002 bis 2010. "Wir sind Brüdervölker und zwischen uns können und werden keine Differenzen existieren, die uns heute und in der Zukunft trennen", sagte Rincón.

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Unwetter in Brasilien fordern mehr als 420 Todesopfer

Massive Regenfälle haben in Brasilien mehr als 420 Menschen das Leben gekostet und für chaotische Zustände gesorgt. Meterhohe Schlammfluten haben viel Orte im nördlich von Rio de Janeiro gelegenen Bergland verwüstet. Besonders betroffen waren die Städte Teresópolis und Nova Friburgo rund 100 Kilometer nördlich von Rio de Janeiro. Dort rutschten ganze Berghänge ab und begruben mehrere Wohnhäuser unter sich. Das Wasser riss Menschen, Tiere, Häuser, Autos, Lastwagen und Strommasten mit.

Hunderte Rettungskräfte sind unermüdlich im Einsatz und ziehen stündlich mehr Tote aus den Trümmern.

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