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Film

Cannes-prämierter Film "Heli" in Mexikos Kinos

Der Film des Mexikaners Amat Escalante, der im Mai 2013 in Cannes für die Beste Regie ausgezeichnet worden ist, will dem Drogenkrieg in Mexiko ein Gesicht geben.  Die Botschaft: wie "Heli" könnte es jedem ergehen.

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Mexikanischer Dokumentarfilm "Artesanos" ab 11.11.11 im Kino

Nach "Creer es crear" bringt der mexikanische Werbefachmann und Filmemacher Santiago Pando zum symbolträchtigen Datum 11.11.11 seinen zweiten Dokumentarfilm "Artesanos" ins Kino. Darin geht es erneut um die Bewusstseinsentwicklung des Menschen, dieses Mal durch die kreative Arbeit mit seinen Händen.

"Ich wurde mir bewusst, dass ich ein gut bezahlter Sklave war. Ich war total leer, wie viel ich auch finanziell und materiell besaß": das ist vielleicht einer der stärksten und ehrlichsten Sätze, die Santiago Pando jemals gesagt hat. Manche, die das bereits erlebt haben, können darüber lächeln. Andere, die es noch vor sich haben, fühlen sich vermutlich unagenehm berührt, denn wenn man an diesen Punkt gelangt, zieht das schwerwiegende Konsequenzen nach sich.

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Kupfer aus Chile im Bergbau-Museum Bochum

Dass Sie diesen Artikel lesen können, liegt auch an den Kupferdrähten in Ihrem Computer. Kupfer ist aus der modernen Welt kaum wegzudenken, auch wenn der Chiphersteller Intel das Metall in Zukunft durch dünne Glasfasern ersetzen will. Der Rohstoff ist wegen seiner elektrothermischen Fähigkeiten gefragt und nicht nur Bestandteil von Computern, sondern auch in Telekommunikationsanlagen und Fahrzeugen zu finden.

40 Prozent des Weltbedarfs an Kupfer liefert Chile. In der Sonderausstellung "Schätze der Anden – Chiles Kupfer für die Welt" bietet das Deutsche Bergbau-Museum Bochum einen Überblick über die Förderung und Verwendung von Kupfer von frühen Hochkulturen bis zum modernen High-Tech-Bergbau. 

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Theorien zum 11. September 2001: Sensible Künstler

Wer als Künstler kommerziell Erfolg haben will, braucht den "richtigen Riecher" für den Massengeschmack. Offene Sinne für Themen, die "in der Luft liegen". Der Zeit voraus sein. Jetzt schon wissen, was morgen "in" sein wird - oder gar ein "inside job"?

Zumindest prophetisch muten die Hinweise auf den 11. September 2001 an, die sich in zahlreichen Filmen und anderen künstlerischen Werken finden lassen. Manche deuten sie als Zeichen für Eingeweihte und vermuten, dass Hollywood und die ganze Entertainment-Industrie ganz real unter einer Decke mit Finsterlingen steckt, die sie sonst nur darstellen und besingen.

Unter anderem ein Kartenspiel, mehrere Filme, ein Albumcover, ein Musiktext und ein Theaterstück scheinen den 11. September 2001 angekündigt zu haben.

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Dokumentarfilm nimmt Mexikos Justiz unter die Lupe

"Unschuldig sein reicht in Mexiko nicht, um frei zu sein" heißt es im Film "Presunto culpable", der schockierende Mängel im mexikanischen Rechtssystem aufdeckt.

Grund für Freudensprünge hat Antonio nicht, jedenfalls nicht zu Beginn des Dokumentarfilms "Presunto culpable", zu deutsch "Mutmaßlicher Schuldiger", der derzeit in mexikanischen Kinos läuft. Doch mit Salti und Breakdance im Knast trotzt der junge Mexikaner seiner 20-jährigen Haftstrafe wegen Mordes, so fühlt er sich frei. Er ist unschuldig, sagt er, und wer die mexikanische Justiz kennt und auch die Menschen ein bisschen, glaubt es ihm.

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Zwölf Nominierungen für Oscar-Favorit “The King’s Speech”

Der britische Film "The King's Speech" geht als großer Favorit ins Rennen um den diesjährigen Oscar. Das Historiendrama um die Sprachprobleme des englischen Königs George VI. wurde am Dienstag in Los Angeles in zwölf Kategorien des wichtigsten Filmpreises der Welt nominiert.

Damit hat sich das Werk von Regisseur Tom Hooper vom Mitfavoriten "The Social Network", ein Film rund um Facebook-Gründer Mark Zuckerberg, abgesetzt - er wurde achtmal nominiert. Hollywoods Trophäen-Gala geht am 27. Februar zum 83. Mal über die Bühne.

Unter den Anwärtern für die begehrteste Trophäe der internationalen Filmwelt sind auch drei Deutsche. 

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Deutsches Team dreht Pilotfilm für Action-Serie in Mexiko

Ein neu entdeckter Maya-Kodex steht im Mittelpunkt von "World Express". Die UFA dreht den 90-Minüter im Auftrag von RTL noch bis Mitte Dezember auf der Halbinsel Yukatan.

"Nein! Ich will nicht sterben", schreit ein Geschäftsmann auf deutsch. Die Passanten blicken entsetzt nach oben. Der Mann baumelt am Bein eines anderen, der sich gerade noch so am Dach des dreistöckigen Grand Hotel im Zentrum von Mérida festhält. "Das hätten Sie sich früher überlegen sollen", ruft der sportliche Retter zurück. Alle halten den Atem an. Dann fallen beide nach unten.

Es sind Schauspieler und natürlich fallen sie an Seilen gesichert und weich, auf ein paar dicke, blaue Sportmatten. Die Szene, für die die UFA-Fernsehproduktion und ihr mexikanischer Partner eines der schönsten Gebäude der yukatekischen Hauptstadt ausgesucht haben, wird der Auftakt sein für "World Express", den Pilotfilm einer Action-Serie, in der zwei Männer rund um den Globus abenteuerliche Post ausliefern müssen.

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Zwischen Dichtung aus Hollywood und Wahrheit aus dem Regenwald

Auf den ersten Blick ist Hilaria Euan Hau eine blutrünstige Mörderin, ganz so wie in Mel Gibsons Film Apocalypto" über ihr Volk, die Maya. Ohne Reue zerteilt sie die Leiche vor ihr auf dem Tisch mit einem scharfen Messer.

Doch es ist nur ein Hühnchen, kein Menschenopfer, und Hilaria hat Gott vorher um Erlaubnis gebeten, wie es die Maya traditionell tun. Und Gott hat „uts' " gesagt: „gut“ oder „schön". Hühner sind das einzige, was Hilaria jemals bewusst getötet hat. Quietschvergnügt läuft das Geflügel hinter und oft auch in ihrer kleinen stroh-bedachten Holzhütte herum. Hilaria nährt es mit viel Aufmerksamkeit und zieht es groß.

Denn die Maya wissen um das Gesetz des Lebens: Geben und Nehmen müssen im Gleichgewicht sein. Wer ein Huhn tötet, muss dafür auch eins in die Welt setzen. Und die innere Haltung, mit der beides geschehen sollte, sind Freude und Dankbarkeit. Hilaria ist freudig und dankbar, sie hat ja auch ein ruhiges Gewissen: Gott war einverstanden, das Huhn war einverstanden: alles gesetzmäßig also.

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