Skip to Content

Literatur

“Das fünfte Versprechen”: Toltekenweisheit für persönliche Entwicklung

Der Schamane und Autor Miguel Ruiz hat "Die vier Versprechen" aus seinem gleichnamigen früheren Bestseller um ein fünftes erweitert. Das Ziel seines neuen Buchs sei es, “dem Menschen zu helfen, den Traum der Hölle in einen Traum des Himmels auf Erden zu verwandeln”. Dabei war der Mexikaner selbst erst auf einem anderen Weg. Er studierte Medizin, bis er sich nach einem Nahtoderlebnis der geistigen Welt zuwandte. Miguel Ruiz war am Steuer seines Wagens eingeschlafen und gegen eine Betonwand gefahren. Nach eigenen Angaben machte er danach eine außerkörperliche Erfahrung: er sah sich von oben, wie er zwei Freunde aus dem Wagen rettete. Für seine folgenden Studien fand er kundige Lehrer in der eigenen Familie: sein Großvater war ein Schamane und seine Mutter eine "curandera", eine Heilerin. Von ihnen ließ er sich unterrichten in den Lehren der Tolteken, wobei ihm sein bereits verstorbener Großvater dafür in Träumen erschien.

Abonnieren Sie die LAZ, um den ganzen Artikel zu lesen.LAZ jetzt abonnieren!

Roman von deutscher Autorin über Chile erschienen

„Einer dieser chilenischen Tage“ von Ela Rojas zeigt Parallelen zwischen Militärdiktatur und Nationalsozialismus.

Ähnlich wie Argentinien, das dieses Jahr Gastland auf der Frankfurter Buchmesse ist, hat auch das benachbarte Chile viele Jahre unter einer brutalen Militärdiktatur gelitten, wobei Pinochets Regime der eisernen Hand sogar noch zehn Jahre länger dauerte als das der argentinischen Militärs. 17 lange Jahre, in denen Oppositionelle gefoltert, ermordet oder ins Exil verbannt wurden. Tausende von Chilenen blieben nach ihrer Verhaftung verschwunden und nach wie vor ist das Schicksal der meisten von ihnen, ebenso wie das ihrer argentinischen Leidensgenossen, ungeklärt.

Der kürzlich im Verlag Edition AV erschienene Roman „Einer dieser chilenischen Tage“ von Ela Rojas thematisiert auf sehr eindringliche Weise das Schicksal der verschwundenen Verhafteten und ihrer Familienangehörigen, insbesondere der Mütter, die bis heute Aufklärung und Gerechtigkeit fordern.

Abonnieren Sie die LAZ, um den ganzen Artikel zu lesen.LAZ jetzt abonnieren!

Literatur-Nobelpreis für Peruaner Mario Vargas Llosa

Zum ersten Mal seit fast 30 Jahren hat wieder ein Südamerikaner den Literatur-Nobelpreis erhalten: der peruanische Romancier und Essayist Mario Vargas Llosa. Das gab das schwedische Nobelpreiskomitee an diesem Donnerstag in Stockholm bekannt.

Der ehemalige Präsidentschaftskandidat bekomme die Auszeichnung „für seine Kartographie der Machtstrukturen und scharfkantigen Bilder individuellen Widerstands, des Aufruhrs und der Niederlage“, hieß es zur Begründung. Die Verleihung findet am 10. Dezember in Stockholm statt, dem Todestag von Preisstifter Alfred Nobel.

Abonnieren Sie die LAZ, um den ganzen Artikel zu lesen.LAZ jetzt abonnieren!

Frankfurter Buchmesse eröffnet mit Ehrengast Argentinien

In Frankfurt am Main hat die Buchmesse mit dem Gastland Argentinen begonnen. Bei der weltgrößten Literaturschau präsentiert sich damit seit 1994 wieder ein lateinamerikanisches Land. Die Ausstellung des schriftstellerischen Schaffens Argentiniens steht unter dem Motto "Argentina, cultura en movimiento" ("Kultur in Bewegung") und ist der Höhepunkt einer Reihe von Veranstaltungen, die Argentinien selbst in den Kontext der Feierlichkeiten zum "Bicentenario", dem 200-jährigen Jubiläum seiner Unabhängigkeit, stellt. Zur feierlichen Eröffnung war Argentiniens Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner nach Frankfurt gekommen.

Abonnieren Sie die LAZ, um den ganzen Artikel zu lesen.LAZ jetzt abonnieren!
Inhalt abgleichen

LAZ-INFO