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Bolivien

Temperament trifft Deutschland: Lateinamerika-Festival in Esslingen

Im Raum Stuttgart gibt es eine Vielzahl lateinamerikanischer Vereine, die sich für den Erhalt ihrer Heimatkultur und für den kulturellen Austausch stark machen – zum Beispiel in Form dieses Festivals.

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Evo Morales erklärt sich zum Wahlsieger in Bolivien

Schon vor dem amtlichen Endergebnis gibt es eigentlich keinen Zweifel an einer dritten Amtszeit für Präsident Morales: im ersten Wahlgang dürfte er mit rund 60 Prozent der Stimmen gesiegt haben und kann damit bis 2020 weiter regieren. Der bestplatzierte der vier Gegenkandidaten, Samuel Doria Medina, kam laut der Nachwahl-Umfragen auf rund 25 Prozent.

Morales sagte, es sei ein Sieg für "die Würde und die Souveränität des bolivianischen Volkes". Er widmete seinen Triumph "allen Völkern auf der Welt, die gegen den Imperialismus kämpfen", sowie dem kubanischen Ex-Präsidenten Fidel Castro, dem verstorbenen Präsidenten Venezuelas Hugo Chávez.

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Morales klarer Favorit bei Präsidentschaftswahlen in Bolivien

Am Sonntag wählen die Bolivianer einen neuen Präsidenten. Eine dritte Amtszeit von Evo Morales gilt als sicher. In Umfragen liegt er 46 Prozentpunkte vor den anderen Kandidaten. Seine Beliebtheit stützt sich auf solide Erfolge seiner Politik.

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Korruption weiterhin grassierendes Problem in Lateinamerika

Machtmissbrauch, verborgene Machenschaften und Bestechung haben weiterhin verheerende Auswirkungen auf Gesellschaften in der ganzen Welt, besonders betroffen ist Lateinamerika: das zeigt der Korruptionswahrnehmungsindex 2013, den die Organisation Transparency International heute in Berlin veröffentlicht hat.

Danach werden mehr als zwei Drittel von ingesamt 177 Ländern als sehr korrupt wahrgenommen und erzielen weniger als 50 Punkte auf der Skala von 0 bis 100, wobei 100 als korruptionsfrei gilt.

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Boliviens Präsident Evo Morales fünf Jahre im Amt

Eine Zeremonie nach indigener Tradition hat den Auftakt der Feierlichkeiten zum fünfjährigen Amtsjubiläum von Boliviens Präsident Evo Morales gebildet. Die bunten Trachten der verschiedenen Völker illustrierten perfekt, dass sich das Land seit einem Jahr auch "Plurinationaler Staat Bolivien" nennt, nach einer von Morales initiierten Verfassungsreform. Der Präsident erklärte den 22. Januar zum neuen Nationalfeiertag als symbolische Neugründung Boliviens, das den Beginn der Staates bisher am 6. August 1825 feierte.

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2010 feierte Lateinamerika 200 Jahre Unabhängigkeit

2010 begingen Argentinien, Bolivien, Chile, Ecuador, Kolumbien und Mexiko das 200-jährige Jubiläum "Bicentenario" - ein"kontinentales Fest", wie die mexikanische Tageszeitung El Universal titelte.

Neben Mexiko feierten Argentinien, Chile und Kolumbien 200 Jahre Unabhängigkeit von Spanien genau im Jahr 2010. Ecuador und Bolivien hatten ihre Festlichkeiten schon 2009 begonnen und setzten sie 2010 fort. 2011 werden Venezuela und Paraguay folgen, wobei diese beiden schon in diesem Jahr 2010 mit dem Feiern anfangen.

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Ausstellung "Das Potosí-Prinzip" beleuchtet Kunst und Kommerz

Mit der Entdeckung von Silber im bolivianischen "Cerro Rico" und seiner Ausbeutung in der Minenstadt Potosí begannen das kapitalistische System und die Globalisierung von Geld und Kunstwerken. Das ist der Ausgangspunkt für eine eigenwillige Ausstellung, die Gegensätze aufzeigt, aber auch vereint: "Das Potosí-Prinzip" im Haus der Kulturen der Welt in Berlin zeigt rund 20 Gemälde und Aquarelle aus dem 17. bis 19. Jahrhundert sowie zeitgenössische Antworten auf sie.

Zu den historischen Werken gehören vor allem kolonialzeitliche Bilder des sogenannten "Andinen Barock", die erstmals in Deutschland zu sehen sind. Die meisten stammen aus dem "Museo Casa Nacional de Moneda" in Potosí, aus Museen in La Paz und dem spanischen Sevilla. Einige Werke sind noch im Besitz von einzelnen Klöstern oder sogar Dorfkirchen. Sie wurden im Vorfeld vom "Museo Nacional Reina Sofia" in Madrid restauriert, das zusammen mit der spanischen Regierung und dem Haus der Kulturen der Welt die Ausstellung finanziert. 25 internationale Künstler bzw. Künstlergruppen, davon nur drei aus Bolivien selbst, waren eingeladen, das "Potosí-Prinzip" im Lichte verschiedener geographischer und politischer Gegebenheiten zu interpretieren.

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Die "historische Schuld" gegenüber den indigenen Völkern - Teil III

Mit einem historischen Sieg vor dem Obersten Gericht in Belize, das ihr Recht auf traditionelle Lebensweise und Landbesitz anerkannte, haben die Maya ein Exempel statuiert und die "UN-Erklärung über die Rechte indigener Völker" mit Leben erfüllt. Zum ersten Mal wurde das Dokument in einem Rechtsstreit verwendet - und das auch noch mit Erfolg. Es gibt den indigenen Völkern nun eine Referenz an die Hand, um weitere Fälle auf legalem Wege und in ihrem Sinne zu lösen, wie zum Beispiel in Guatemala. Für den Bau des Wasserkraftwerks Chixoy in San Cristóbal, Alta Verapaz, wurden zwischen 1977 und 1983 Tausende Maya zwangsweise umgesiedelt und niemals entschädigt. 

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Die "historische Schuld" gegenüber den indigenen Völkern - Teil II

Wir haben eine 'historische Schuld' gegenüber den indigenen Völkern", sagt Gabriela Santinelli Recio, Abgeordnete der „Partei der Institutionalisierten Revoution“, PRI, in Yukatan. Statistisch stellen die Maya in diesem mexikanischen Bundesstaat mit fast 60 Prozent die Mehrheit der Bevölkerung, in den politischen und wirtschaftlichen Entscheidungs-gremien schlägt sich das jedoch nicht nieder.

Die ethnische Zugehörigkeit korreliert vielmehr mit hoher Armut und Marginalisierung. Die Kluft hat sich über Jahrhunderte entwickelt. Die Politik ist nun gefordert, sie zu überbrücken. Bildung ist dabei ein wichtiger Aspekt. Derzeit hat der Kongress zwei Gesetzesentwürfe über die Rechte der Maya vorliegen und hat Vertreter von sozialen Organisationen sowie interessierte Bürger zu einem runden Tisch eingeladen.

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Die "historische Schuld" gegenüber den indigenen Völkern - Teil I

Deutschland und der Holocaust, Südafrika und die Apartheid, Kambodscha und die Roten Khmer: die Selbst-Erhebung des Menschen über andere Vertreter seiner Art hat viele dunkle Kapitel in der Geschichte hervorgebracht. Nicht immer dauert die Aufarbeitung so lange wie im Fall der indigenen Völker Amerikas, die jetzt erst, 500 Jahre nach dem Trauma der Eroberung durch die Europäer, zu neuem politischen Selbstbewusstsein erwachen.

Grund dafür ist die internationale Aufmerksamkeit, die den indigenen Völkern neuerdings zuteil wird. Im April und Mai 2008 hat das „Permanente Forum der Vereinten Nationen für die Belange Indigener Völker“, UNPFII, zum siebten Mal in New York getagt. Es war die erste Sitzung seit der Verabschiedung der richtungsweisenden „UN-Erklärung über die Rechte indigener Völker“ am 13. September 2007.

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