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Deutschland

Mehr Siemens-Managern drohen Anklagen wegen Bestechung in Argentinien

Die Münchner Staatsanwaltschaft bereitet Anklagen gegen zwei weitere hohe Siemens-Manager vor. Das berichtet die Süddeutsche Zeitung in ihrer Ausgabe vom Donnerstag. Nach dem Bericht sollen der frühere Zentralvorstand des deutschen Industriekonzerns, Uriel Sharef, und der ehemalige Finanzvorstand Heinz-Joachim Neubürger von millionenschweren Bestechnungsgeldern gewusst haben, die 1998 in Argentinien geflossen sein sollen.

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Neue Entwicklungsagentur Deutschlands nimmt Arbeit auf

Die deutsche Entwicklungshilfe wird seit dem 1. Januar 2011 unter dem Dach einer großen, bundeseigenen Agentur organisiert. Die neue Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GIZ tritt an die Stelle von drei bisherigen staatlichen Hilfsorganisationen: Gesellschaft für technische Zusammenarbeit GTZ, Deutscher Entwicklungsdienst DED und Internationale Weiterbildung und Entwicklung InWent.

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Deutsches Team dreht Pilotfilm für Action-Serie in Mexiko

Ein neu entdeckter Maya-Kodex steht im Mittelpunkt von "World Express". Die UFA dreht den 90-Minüter im Auftrag von RTL noch bis Mitte Dezember auf der Halbinsel Yukatan.

"Nein! Ich will nicht sterben", schreit ein Geschäftsmann auf deutsch. Die Passanten blicken entsetzt nach oben. Der Mann baumelt am Bein eines anderen, der sich gerade noch so am Dach des dreistöckigen Grand Hotel im Zentrum von Mérida festhält. "Das hätten Sie sich früher überlegen sollen", ruft der sportliche Retter zurück. Alle halten den Atem an. Dann fallen beide nach unten.

Es sind Schauspieler und natürlich fallen sie an Seilen gesichert und weich, auf ein paar dicke, blaue Sportmatten. Die Szene, für die die UFA-Fernsehproduktion und ihr mexikanischer Partner eines der schönsten Gebäude der yukatekischen Hauptstadt ausgesucht haben, wird der Auftakt sein für "World Express", den Pilotfilm einer Action-Serie, in der zwei Männer rund um den Globus abenteuerliche Post ausliefern müssen.

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Münchner Oktoberfest wird 200 Jahre alt

Derzeit gleichen sich die Bilder in Deutschland und Lateinamerika ein wenig: hier wie dort bewegen bedeutende 200-jährige Jubiläen Massen von Menschen, zwängen sie in bunte Kostüme und dienen als Rechtfertigung für reichlich Alkoholkonsum und andere finanzielle Ausgaben.

Natürlich hat das Münchner Oktoberfest einen weit weniger bedeutsamen Hintergrund: der Anlass war von vornherein nur das kollektive Feiern an sich. Am 17. Oktober 1810 fand das Fest zum ersten Mal statt. Der bayrische Kronprinz Ludwig und seine Frau Prinzessin Therese veranstalteten anlässlich ihrer Hochzeit vor den Stadtmauern Münchens ein Pferderennen für die Bevölkerung. Seitdem wird das Gelände Theresienwiese genannt und das Oktoberfest im Volksmund kurz "Wiesn".

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Roman von deutscher Autorin über Chile erschienen

„Einer dieser chilenischen Tage“ von Ela Rojas zeigt Parallelen zwischen Militärdiktatur und Nationalsozialismus.

Ähnlich wie Argentinien, das dieses Jahr Gastland auf der Frankfurter Buchmesse ist, hat auch das benachbarte Chile viele Jahre unter einer brutalen Militärdiktatur gelitten, wobei Pinochets Regime der eisernen Hand sogar noch zehn Jahre länger dauerte als das der argentinischen Militärs. 17 lange Jahre, in denen Oppositionelle gefoltert, ermordet oder ins Exil verbannt wurden. Tausende von Chilenen blieben nach ihrer Verhaftung verschwunden und nach wie vor ist das Schicksal der meisten von ihnen, ebenso wie das ihrer argentinischen Leidensgenossen, ungeklärt.

Der kürzlich im Verlag Edition AV erschienene Roman „Einer dieser chilenischen Tage“ von Ela Rojas thematisiert auf sehr eindringliche Weise das Schicksal der verschwundenen Verhafteten und ihrer Familienangehörigen, insbesondere der Mütter, die bis heute Aufklärung und Gerechtigkeit fordern.

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Ausstellung "Das Potosí-Prinzip" beleuchtet Kunst und Kommerz

Mit der Entdeckung von Silber im bolivianischen "Cerro Rico" und seiner Ausbeutung in der Minenstadt Potosí begannen das kapitalistische System und die Globalisierung von Geld und Kunstwerken. Das ist der Ausgangspunkt für eine eigenwillige Ausstellung, die Gegensätze aufzeigt, aber auch vereint: "Das Potosí-Prinzip" im Haus der Kulturen der Welt in Berlin zeigt rund 20 Gemälde und Aquarelle aus dem 17. bis 19. Jahrhundert sowie zeitgenössische Antworten auf sie.

Zu den historischen Werken gehören vor allem kolonialzeitliche Bilder des sogenannten "Andinen Barock", die erstmals in Deutschland zu sehen sind. Die meisten stammen aus dem "Museo Casa Nacional de Moneda" in Potosí, aus Museen in La Paz und dem spanischen Sevilla. Einige Werke sind noch im Besitz von einzelnen Klöstern oder sogar Dorfkirchen. Sie wurden im Vorfeld vom "Museo Nacional Reina Sofia" in Madrid restauriert, das zusammen mit der spanischen Regierung und dem Haus der Kulturen der Welt die Ausstellung finanziert. 25 internationale Künstler bzw. Künstlergruppen, davon nur drei aus Bolivien selbst, waren eingeladen, das "Potosí-Prinzip" im Lichte verschiedener geographischer und politischer Gegebenheiten zu interpretieren.

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Frankfurter Buchmesse eröffnet mit Ehrengast Argentinien

In Frankfurt am Main hat die Buchmesse mit dem Gastland Argentinen begonnen. Bei der weltgrößten Literaturschau präsentiert sich damit seit 1994 wieder ein lateinamerikanisches Land. Die Ausstellung des schriftstellerischen Schaffens Argentiniens steht unter dem Motto "Argentina, cultura en movimiento" ("Kultur in Bewegung") und ist der Höhepunkt einer Reihe von Veranstaltungen, die Argentinien selbst in den Kontext der Feierlichkeiten zum "Bicentenario", dem 200-jährigen Jubiläum seiner Unabhängigkeit, stellt. Zur feierlichen Eröffnung war Argentiniens Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner nach Frankfurt gekommen.

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Zeitgenössische argentinische Kunst wird in Berlin gezeigt

Erstmals in Deutschland zeigt die Berliner Akademie der Künste eine umfangreiche Werkschau mit Kunst aus Argentinien vom Ende des 19. Jahrhunderts bis heute. Unter dem Titel "Realität und Utopie: Argentiniens künstlerischer Weg in die Gegenwart" hat die Kuratorin Diana B. Wechsler 100 Gemälde, Fotos, Installationen und Videos zusammengestellt, um die "Erinnerungs-kultur und Mentalitätsgeschichte" Argentiniens zu veranschaulichen. Das Projekt des Organisations-komitees für die Teilnahme Argentiniens als Ehrengastland zur Frankfurter Buchmesse zeigt Arbeiten von mehr als 70 Künstlern.

In den Kunstwerken wird meist die Geschichte Argentiniens von Diktatur, Krise und demokratischer Neuordnung reflektiert und auch politisch Stellung bezogen. Die Themen reichen von der Identitätssuche Argentiniens unter dem Einfluss westlicher Kunst bis zur internationalen Klimapolitik, die heimatliche Verortung durchaus aufzulösen vermag.

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Deutschland feiert 20 Jahre "Deutsche Einheit"

Am 3. Oktober 1990 blickte die ganze Welt nach Deutschland: nicht nur das zweigeteilte Land vereinigte sich, sondern auch der Kalte Krieg zwischen dem Ostblock und den westlichen Verbündeten wurde endgültig beigelegt.

Heute, 20 Jahre später, fand die offizielle Einheitsfeier zwar in Bremen statt, am spürbarsten ist die Geschichte aber weiterhin in Berlin, der vormals geteilten Stadt, Ort des historischen Mauerfalls am 9. November 1989 und der feierlichen Zeremonie zur Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990. Auch in diesem Jahr pilgerten wieder Zehntausende Deutsche und internationale Besucher ans Brandenburger Tor.

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Neues Energiekonzept erhitzt die Gemüter in Deutschland

Trotz heftiger Proteste vieler Bürger hat die Bundesregierung aus CDU und FDP das neue Energiekonzept von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit längeren Atomlaufzeiten beschlossen.

Die 17 aktiven, deutschen Kernkraftwerke sollen im Durchschnitt zwölf Jahre länger am Netz bleiben. Der Atomausstieg soll bis zum Jahr 2050 erfolgen, bis dahin sollen 80 Prozent des Strombedarfs durch regenerative Energien gedeckt sein. Nach Meinung von Umweltschützern sowie Oppositionspolitikern der SPD hat Frau Merkel damit eine Entscheidung für den "Teufel" getroffen, für die Atomlobby und für das Geld, das die Bundesrregierung selbst aus dem neuen Deal erhält.

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