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Ecuador

Korruption weiterhin grassierendes Problem in Lateinamerika

Machtmissbrauch, verborgene Machenschaften und Bestechung haben weiterhin verheerende Auswirkungen auf Gesellschaften in der ganzen Welt, besonders betroffen ist Lateinamerika: das zeigt der Korruptionswahrnehmungsindex 2013, den die Organisation Transparency International heute in Berlin veröffentlicht hat.

Danach werden mehr als zwei Drittel von ingesamt 177 Ländern als sehr korrupt wahrgenommen und erzielen weniger als 50 Punkte auf der Skala von 0 bis 100, wobei 100 als korruptionsfrei gilt.

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Ecuador sieht Unterstützung für Klimaabgabe der OPEC

Vor der Sitzung erdölexportierender Länder in Wien am 12. Dezember befürworten der Iran und Katar angeblich den Vorschlag Ecuadors einer Klimaabgabe der reicheren OPEC-Staaten. Danach sollen sie eine kleine Summe auf jedes verkaufte Barrel an die ärmeren Länder zahlen, die mehr unter den Auswirkungen des weltweiten Klimawandels leiden.

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Zwölfter Tag der Panamerikanischen Spiele in Mexiko

In der Königsdisziplin der Leichtathletik über 100 Meter hat Lerone Clark aus Jamaika bei den Panamerikanischen Spielen im mexikanischen Guadalajara die erste Goldmedaille für sein Land gewonnen.

Clark brauchte 10,01 Sekunden für die Strecke.Der Favorit Kim Collins aus dem kleinen karibischen Inselstaat Sankt Kitts und Nevis lief nur drei Hundertstel Sekunden später durchs Ziel. Den dritten Platz sicherte sich Emmanuel Callender aus Trinidad und Tobago.

An diesem Mittwoch begannen in Guadalajara die Wettbewerbe im Turmspringen, in denen das Gastland Mexiko mit Paola Espinosa eine seiner Star-Athleten ins Rennen schickte. Sie gewann auf Anhieb die Goldmedaille vom 10-Meter-Brett. Ihre Landsfrau Tatiana Ortiz machte das mexikanische Doppel mit Silber perfekt. Dritte wurde die Kanadierin Meaghan Benfeito.

Im Gewichtheben setzte sich der Kubaner Javier Vanega in der 94-Kilo-Klasse durch. Mit ingesamt 370 Kilo schaffte er es ganz oben aufs Siegertreppchen. Herbys Márquez aus Venezuela und Eduardo Guadamud aus Ecuador hoben beide 365 kg, doch da der Venezolaner ein paar Gramm weniger Körpergewicht auf die Waage brachte, gab es Silber für ihn.

Bei den Frauen trumpften vor allem Kolumbien und Mexiko auf. In der 69-Kilo-Klasse gewann Mercedes Pérez mit ingesamt 232 Kilo Gold, die Mexikanerinnen Cinthya Domínguez und Aremi Fuentes nahmen für ihre Leistungen Silber und Bronze in Empfang.

In der 75-Kilo-Klasse der Frauen errang ebenfalls Kolumbien die Golmedaille. Ubaldina Valoyes hob in dem Wettbewerb insgesamt 250 Kilo und erreichte damit den panamerikanischen Rekord, den sie selbst hielt. Zweite und Dritte wurden María Fernanda Valdés aus Chile und María Álvarez aus Venezuela.

Auch in Brasilien gab es am Mittwoch Grund zum Jubel: die Herrenmannschaft im Kunstturnen stellte sich in diesem Jahr als die beste auf dem ganzen Kontinent heraus. Mit ihrer Goldmedaille feierten Sie außerdem ein besonderes Jubiläum: es war die 1000., die in der Geschichte der Panamerikanischen Spiele verliehen wurde. Puerto Rico gewann Silber und die USA nahmen Bronze mit nach Hause.

Die Kunstturnerinnen der USA waren am Dienstag erfolgreicher gewesen: sie gewannen Gold vor Kanada und Mexiko.

Im Medaillenspiegel führen die USA nach dem 12. Tag mit 70 mal Gold (insgesamt 187),  gefolgt von Brasilien mit 33 Goldmedaillen (insgesamt 91), Kuba mit 30 (ingesamt 78), Kanada mit 23 (ingesamt 83) und Mexiko 22 (insgesamt 85).

Die Panamerikanischen Spiele werden von 42 Ländern des amerikanischen Kontinents seit 1951 ausgetragen und finden ebenso wie die Olympischen Spiele alle vier Jahre statt. Dabei gehören auch einige nicht-olympische Sportarten wie Squash und Racquetball zum Programm. 

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Tsunami-Welle aus Japan trifft nur schwach auf Lateinamerika

Mexiko, Peru und Chile haben bereits wieder Entwarnung für ihre Küsten gegeben. Leichte Überschwemmungen gab es in Chile.

Aus Vorsicht hatten die Behörden von Mexiko bis Chile Dörfer evakuiert und Häfen am Pazifik gesperrt, doch der Tsunami aus Japan traf nur recht abgeschwacht auf die Küsten Lateinamerikas. Drei Meter hohe Wellen waren erwartet worden. Am Ende war es nur rund ein halber Meter.

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2010 feierte Lateinamerika 200 Jahre Unabhängigkeit

2010 begingen Argentinien, Bolivien, Chile, Ecuador, Kolumbien und Mexiko das 200-jährige Jubiläum "Bicentenario" - ein"kontinentales Fest", wie die mexikanische Tageszeitung El Universal titelte.

Neben Mexiko feierten Argentinien, Chile und Kolumbien 200 Jahre Unabhängigkeit von Spanien genau im Jahr 2010. Ecuador und Bolivien hatten ihre Festlichkeiten schon 2009 begonnen und setzten sie 2010 fort. 2011 werden Venezuela und Paraguay folgen, wobei diese beiden schon in diesem Jahr 2010 mit dem Feiern anfangen.

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Tödliche Bilanz der Naturkatastrophen in Guatemala

Tropenstürme, Vulkanausbrüche, Erdrutsche, Überschwemmungen: das Bild des mehr als 30 Meter tiefen Kraters, der sich mitten in Guatemala-Stadt infolge des Unwetters "Agatha" auftat, ist wohl das beeindruckendste Zeugnis der letzten Tage aus dem von Naturkatastrophen gebeutelten Guatemala.

172 Menschen sind infolge von "Agatha" ums Leben gekommen, 101 werden weiterhin vermisst, 148 sind verletzt und fast 150.000 wurden evakuiert. Letztere müssen vorerst in den Notunterkünften bleiben, da am Wochenende weitere Regenfälle erwartet werden.

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