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Karibik

Was steht in den "Panama Papers"?

Die Kundenliste von Mossack Fonseca liest sich wie ein Who is Who der Weltprominenz: Präsidenten, Staats- und Regierungschefs, ihre Verwandten und Freunde, Schauspieler, Musiker, Sportler.

Es ist zwar ein offenes Geheimnis, dass die Reichen und Mächtigen ihre Vermögen in Steueroasen sichern, doch niemals wurden Informationen darüber veröffentlicht - im Geschäft mit den Briefkastenfirmen gilt äußerste Diskretion.

Dieses Tabu haben die "Panama Papers", rund 11,5 Millionen von den Computern der panamaischen Anwaltskanzlei Mossack Fonseca abgegriffene Dateien, nun durchbrochen. Sie legen damit die zumindest moralisch verwerflichen Machenschaften der Prominenten offen und geben auch Steuerfahndern in vielen Ländern Anlass, die Finanzen einiger ihrer Mitbürger genauer unter die Lupe zu nehmen.

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22. Zentralamerika- und Karibikspiele in Mexiko eröffnet

Im mexikanischen Verazruz sind die 22. Zentralamerika- und Karibikspiele eröffnet worden. An dem Sportgroßereignis nehmen in diesem Jahr 5700 Athleten aus 31 Ländern teil. Sie werden sich bis zum 30. November in 46 Disziplinen messen.

Zum ersten Mal seit ihrem Beginn im Jahr 1926 ist der Hauptsitz der Spiele außerhalb der Hauptstadt des austragenden Landes. Neben Veracruz finden die Wettkämpfe in Boca del Río, Xalapa, Tuxpan, Córdoba und Coatzacoalcos statt.

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Zwölfter Tag der Panamerikanischen Spiele in Mexiko

In der Königsdisziplin der Leichtathletik über 100 Meter hat Lerone Clark aus Jamaika bei den Panamerikanischen Spielen im mexikanischen Guadalajara die erste Goldmedaille für sein Land gewonnen.

Clark brauchte 10,01 Sekunden für die Strecke.Der Favorit Kim Collins aus dem kleinen karibischen Inselstaat Sankt Kitts und Nevis lief nur drei Hundertstel Sekunden später durchs Ziel. Den dritten Platz sicherte sich Emmanuel Callender aus Trinidad und Tobago.

An diesem Mittwoch begannen in Guadalajara die Wettbewerbe im Turmspringen, in denen das Gastland Mexiko mit Paola Espinosa eine seiner Star-Athleten ins Rennen schickte. Sie gewann auf Anhieb die Goldmedaille vom 10-Meter-Brett. Ihre Landsfrau Tatiana Ortiz machte das mexikanische Doppel mit Silber perfekt. Dritte wurde die Kanadierin Meaghan Benfeito.

Im Gewichtheben setzte sich der Kubaner Javier Vanega in der 94-Kilo-Klasse durch. Mit ingesamt 370 Kilo schaffte er es ganz oben aufs Siegertreppchen. Herbys Márquez aus Venezuela und Eduardo Guadamud aus Ecuador hoben beide 365 kg, doch da der Venezolaner ein paar Gramm weniger Körpergewicht auf die Waage brachte, gab es Silber für ihn.

Bei den Frauen trumpften vor allem Kolumbien und Mexiko auf. In der 69-Kilo-Klasse gewann Mercedes Pérez mit ingesamt 232 Kilo Gold, die Mexikanerinnen Cinthya Domínguez und Aremi Fuentes nahmen für ihre Leistungen Silber und Bronze in Empfang.

In der 75-Kilo-Klasse der Frauen errang ebenfalls Kolumbien die Golmedaille. Ubaldina Valoyes hob in dem Wettbewerb insgesamt 250 Kilo und erreichte damit den panamerikanischen Rekord, den sie selbst hielt. Zweite und Dritte wurden María Fernanda Valdés aus Chile und María Álvarez aus Venezuela.

Auch in Brasilien gab es am Mittwoch Grund zum Jubel: die Herrenmannschaft im Kunstturnen stellte sich in diesem Jahr als die beste auf dem ganzen Kontinent heraus. Mit ihrer Goldmedaille feierten Sie außerdem ein besonderes Jubiläum: es war die 1000., die in der Geschichte der Panamerikanischen Spiele verliehen wurde. Puerto Rico gewann Silber und die USA nahmen Bronze mit nach Hause.

Die Kunstturnerinnen der USA waren am Dienstag erfolgreicher gewesen: sie gewannen Gold vor Kanada und Mexiko.

Im Medaillenspiegel führen die USA nach dem 12. Tag mit 70 mal Gold (insgesamt 187),  gefolgt von Brasilien mit 33 Goldmedaillen (insgesamt 91), Kuba mit 30 (ingesamt 78), Kanada mit 23 (ingesamt 83) und Mexiko 22 (insgesamt 85).

Die Panamerikanischen Spiele werden von 42 Ländern des amerikanischen Kontinents seit 1951 ausgetragen und finden ebenso wie die Olympischen Spiele alle vier Jahre statt. Dabei gehören auch einige nicht-olympische Sportarten wie Squash und Racquetball zum Programm. 

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Regierungspartei in Haiti zieht Kandidaten für Präsidentschaftswahl zurück

Unter dem Vorwurf der Wahlfälschung hat Regierungskandidat Jude Célestin zwei Monate nach der ersten Runde der Präsidentschaftswahl in Haiti seine Kandidatur offiziell zurückgezogen. Der Zweitplatzierte der Wahl vom 28. November verzichtet damit auf die Teilnahme an der Stichwahl, die nun zwischen der Erstrundensiegerin Mirlande Manigat und dem bisher Drittplatzierten, dem populären Musiker Michel Martelly, ausgetragen werden wird.

Die Organisation der Amerikanischen Staaten OAS begrüßte die neue Entwicklung in der festgefahrenen politischen Situation.

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Venezuela richtet Internet-Verbindung für Kuba ein

Venezuela verlegt ein unterseeisches Glasfaserkabel nach Kuba, um die Karibikinsel mit schnelleren und leistungsfähigeren Telefon- und Internetverbindungen zu versorgen. Es ist das erste Glasfaserkabel für die Karibikinsel.

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Ex-Diktator Jean-Claude Duvalier in Haiti festgenommen

Nach 25 Jahren im Exil war Duvalier, genannt "Baby Doc", erst am Sonntag nach Haiti zurückgekehrt. Sein Spitzname macht den Mann niedlicher als er ist. Und seine überraschende Rückkehr nach Haiti hatte etwas vom Brandstifter, den das lodernde Feuer wieder an den Ort seines Verbrechens zieht. Jean-Claude Duvalier war ein finsterer Diktator und höchstwahrscheinlich hat er das haitianische Volk während seiner Amtszeit um viel Geld betrogen, das er danach an der französischen Côte d'Azur verprasste.

Die letzten 25 Jahre hatte Duvalier im Exil in Frankreich verbracht, nachdem seine Regierung 1986 wegen Korruption, politischer Repression und Menschenrechtsverletzungen aus Haiti gejagt worden war.

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Gedenken an die Opfer ein Jahr nach dem schweren Erdbeben in Haiti

Mit einem Trauergottesdienst in den Ruinen der Kathedrale von Port-au-Prince haben am Mittwoch die Gedenkzeremonien zum Jahrestag des Erdbebens in Haiti begonnen. Viele Tausend Einwohner der Hauptstadt, die meisten ganz in weiß gekleidet, versammelten sich auf dem Gelände des beim Erdbeben zerstörten Gotteshauses, um an der Messe teilzunehmen, den alle Erzbischöfe und Bischöfe Haitis gemeinam abhielten. Die zerstörte Kathedrale ist zum Symbol für das Leid des Landes geworden.

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