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Mexiko

Austretendes Gas Ursache der Explosion bei Pemex in Mexiko-Stadt

Bei einer Pressekonferenz zum Unglück im Hauptquartier der mexikanischen Ölgesellschaft Pemex hat der Generalstaatsanwalt Mexikos, Jesús Murillo Karam, austretendes Gas als Ursache für die Explosion vom Freitag genannt. Es gebe keinerlei Hinweise auf Sprengstoff, auch nicht auf einen Brand. Die einzigen Verbrennungen hätten drei Arbeiter erlitten, die in unmittelbarer Nähe der Explosion im Untergeschoss beschäftigt waren. Das Gas habe sich durch eine offene Lichtquelle entzündet, die die Arbeiter benutzten, um einen schwer zugänglichen Bereich zu beleuchten. 

Nach Angaben von Murillo Karam habe die Wucht der Explosion die Struktur des Gebäudes beschädigt und den Zusammenbruch der unteren Stockwerke bewirkt. 

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37 Tote und 121 Verletzte bei Explosion in Hochhaus von Pemex in Mexiko

Die Ursache der Explosion im Hauptquartier des mexikanischen Erdöl-Konzerns in Mexiko-Stadt ist noch nicht bekannt. Am Montag verstarb das 37. Todesopfer im Krankenhaus. Die Rettungsarbeiten waren am Sonntag abend eingestellt worden. 34 der Verletzten wurden noch behandelt.

Die Explosion ereignete sich am Freitag gegen 15 Uhr 45 Ortszeit im Untergeschoss eines 12-stöckigen Nebengebäudes vor dem 54-stöckigen Turm von Petróleos Mexicanos, Pemex, in der mexikanischen Hauptstadt. Der Geschäftsführer von Pemex, Emilio Lozoya Austin, sagte, die Ursache würde noch untersucht, aber alles deute auf einen Unfall hin. Innenminister Miguel Ángel Osorio Chong betonte, es werde keine Ursache ausgeschlossen.

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Mexikanische Nährböden für Fälle wie Cassez

Wie man in Mexiko einem korrupten Justizsystem ausgeliefert ist und an der Böswilligkeit seiner Einwohner verzweifeln kann.

“Silke, machen wir das nicht schwerer, verschwinde besser in dein Land, klar, wenn du nicht willst, dass dir etwas passiert. Stell dir vor, in Mexiko sind die Gesetze nicht so wie in deinem Land und dich ins Gefängnis zu bringen, ist einfacher. Wie traurig, wenn du deine Jahre hinter Gittern verbringst. Ich wiederhole es dir, das ist ein Versprechen, keine Drohung. Wir geben dir einen Monat, damit zu gehst. Ansonsten werden die Versprechen schlimmer werden.”

Wenn man so eine Droh-e-mail erhält, muss man wohl etwas ganz Schlimmes gemacht haben. In Mexiko ist das Schlimmste, was man machen kann, die Wahrheit zu sagen - und genau das hatte ich getan.

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Yukatan rechnet nicht mit Besucheransturm zum 21. Dezember 2012

Wer will schon beim "Ende der Welt" am Ende der Welt sein? Da bleibt man doch lieber zu Hause, werden sich vielleicht viele denken. Am 21. Dezember 2012 endet nach Ansicht der meisten Maya-Experten der Kalender der Langen Zählung von 5125 Jahren. Vor allem spirituelle Gruppen begehen dieses Datum als etwas Besonderes, wobei die Interpretationen darüber auseinandergehen, und bieten Reisen ins Maya-Gebiet an. Während Guatemala zum Beispiel ein Großereignis in der Maya-Stätte Tikal plant, konzentriert sich die neue Regierung des mexikanischen Bundesstaates Yukatan auf kulturelle und akademische Aktivitäten in der Landeshauptstadt Mérida. 

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Enrique Peña Nieto als neuer Präsident von Mexiko vereidigt

Der neue Präsident von Mexiko, Enrique Peña Nieto, ist am Samstag im Parlament vereidigt worden. Nach der Zeremonie kündigte er in einer Rede 13 erste Aktionen seiner Regierung an. Er werde ein ressortübergreifendes Programm zur Kriminalitätsprävention auflegen und das Strafrecht vereinheitlichen, sagte Peña Nieto. Letzteres ist bisher in jedem der 33 Bundesstaaten unterschiedlich geregelt. "Es ist ungeheuerlich, dass Millionen Mexikaner hungern", so Peña Nieto weiter, er werde daher in den kommenden 60 Tagen einen "nationalen Kreuzzug gegen den Hunger" führen. Frauen, die allein für ihre Familie verantwortlich seien, sollen ab dem nächsten Jahr eine Lebensversicherung bekommen. Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit des Ministeriums für soziale Entwicklung würden alte Menschen über 70 Jahre sein.

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In Mexiko wegen Entführung verurteilte Französin kommt frei

Der Oberste Gerichtshof Mexikos hat die 60-jährige Haftstrafe gegen die als Entführerin verurteilte Französin Florence Cassez aufgehoben und ihre unmittelbare Freilassung angeordnet.

Die Rechte der Französin seien bei ihrer Festnahme derart schwer verletzt worden, dass das die gesamte Beweislage in Frage stelle, sagte Richter Arturo Zaldívar. Cassez war 24 Stunden lang von der Polizei festgehalten worden, ohne – wie es die Verfassung vorsieht  - innerhalb von zwei Stunden einem Untersuchungsrichter vorgeführt zu werden und ohne die französische Botschaft zu informieren. Am folgenden Tag wurde sie in eine Ranch gefahren, wo das Fernsehen vorgab, ihre angebliche Festnahme und die Befreiung ihrer angeblichen Opfer live zu filmen. Die Aussagen von vier Zeugen stuften die Richter nun als nicht stichhaltig ein.

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21. Dezember 2012 in Yukatan: Zwischen kosmischer Überdosis und Understatement

Dieser Tag ist nach Ansicht der meisten Maya- und Kalenderexperten der Endpunkt eines Zyklus der sogenannten Langen Zählung der Maya - und der Beginn eines neuen.

Auf der Halbinsel Yukatan, die mehrheitlich von Maya bewohnt ist, begeht man die Zeit rund um den besonderen Tag mit verschiedenen Aktivitäten.  

"Mérida, die Hauptstadt der Maya-Welt": So präsentiert das Tourismus-Ministerium die Hauptstadt des Bundesstaates Yukatan zum 21. Dezember 2012. Tatsächlich war Mérida die erste Stadt der spanischen Kolonialherren, die sie 1542 einweihten.

 

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Sängerin Jenni Rivera stirbt bei Flugzeugabsturz

Mexiko trauert um die "Diva de la Banda": Jenni Rivera ist beim Absturz eines Privatsjets im Bundesstaat Nuevo León ums Leben gekommen. Auch die weiteren sechs Insassen starben, darunter ihr Manager und ihr Anwalt. Nach einem Konzert in der nordmexikanischen Stadt Monterrey war Jenni Rivera am frühen Sonntagmorgen auf dem Weg nach Mexiko-Stadt, um dort als Coach an der Talent-Show "La Voz... México" teilzunehmen. Nach der Nachricht von ihrem Tod wurde die Live-Sendung dem Gedenken an die beliebte Künstlerin gewidmet.  

Mit 15 Millionen verkauften Alben war Jenni Rivera die erfolgreichste Sängerin in Mexiko. Als erste Frau machte sie Karriere im Genre "Música de Banda", was ihr den Beinamen "Diva de la Banda" einbrachte.

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Enrique Peña Nieto stellt neue Regierung Mexikos vor


Der neu gewählte Präsident von Mexiko, Enrique Peña Nieto, hat vor der offiziellen Übernahme die Amtsgeschäfte von seinem Vorgänger Felipe Calderón seine Regierungsmannschaft vorgestellt. Zwei seiner engsten Vertrauten, Luis Videgaray Caso und Miguel Ángel Osorio Chong, übernehmen mit dem Finanz- und Innenministerium darin Schlüsselfunktionen.

Nach zwölf Jahren und zwei Präsidenten der Partei der Nationalen Aktion, PAN, wird Mexiko nun wieder von der Partei der Institutionalisierten Revolution, PRI, regiert. Peña Nieto hatte die drei größten Parteien, PRI, PAN und die Partei der Demokratischen Revolution, PRD, aber im Vorfeld seiner Amtsübernahme an einen Tisch gebracht, um nötige Reformen gemeinsam anzugehen.

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Inhaftierter Drogenboss beschuldigt Sicherheitsminister Mexikos der Korruption

Aus dem Gefängnis heraus hat der vor zwei Jahren festgenommene Drogenboss Edgar Valdez Villareal, alias "Die Barbie", den mexikanischen Minister für Öffentliche Sicherheit, Genaro García Luna, und weitere acht hohe Funktionäre der Korruption beschuldigt. Das berichten die mexikanische Tageszeitung Reforma und die US-amerikanische Tageszeitung The Wall Street Journal unter Berufung auf einen Brief von Valdez, der den Zeitungen nach eigenen Angaben vorliegt.

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