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Mexiko

Mexiko und Brasilien im Fußball-Finale von Olympia

Zum ersten Mal in der Geschichte hat Mexiko das Finale des olympischen Wettbewerbs im Fußball erreicht. Der Jubel von Spielern, Trainer und Publikum im Wembley-Stadion von London kannte keine Grenzen. Mit ihrem 3:1-Sieg gegen Japan haben die Mexikaner zumindest die Silbermedaille schon in der Tasche. Das Finale findet am 11. August statt. Gegner Mexikos wird Brasilien sein, das Südkorea mit 3:0 bezwang.

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Enrique Peña Nieto ist neuer Präsident von Mexiko

Der Kandidat der ehemaligen Staatspartei PRI erhielt rund 38 Prozent der Stimmen, sein linker Rivale Andrés Manuel López Obrador mehr als 31 Prozent.

Mehrere ausländische Staatschefs, darunter US-Präsident Obama, gratulierten Enrique Peña Nieto zum Wahlergebnis. Dieser sagte, es werde keine Rückkehr zum alten Regime geben. Seine Partei, die konservative PRI, hatte Mexiko mehr als 70 Jahre lang wie in einer Diktatur regiert, bevor ab dem Jahr 2000 die PAN für zwei Amtszeiten den Präsidenten stellte.

 

Peña Nieto rief die anderen Parteien zur Zusammenarbeit auf, um dringende Reformen voranzubringen. Die Herausforderunge seien "dieselben, die alle Parteien während des Wahlkampfes genannt haben", vor allem die Sicherheit und die Bekämpfung der Armut.

 

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Wahlkampf als Telenovela in Mexiko

Am 1. Juli wählen die Mexikaner ihren neuen Präsidenten, neue Mitglieder des Bundeskongresses sowie auf Ebene einiger Bundesstaaten Gouverneure und Abgeordnete der Landesparlamente. Der Kandidat der PRI, Enrique Peña Nieto, liegt nach den meisten Umfragen vorn. Er geht unter anderem mit einem eigenen youtube-Kanal auf Stimmenfang, zusammen mit seiner Frau, einer ehemaligen TV-Serien-Schauspielerin. 

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Chronik eines angekündigten Verrats

92 Prozent aller Straftaten in Mexiko werden niemals verfolgt, 98 Prozent niemals geahndet, wie die Nationale Menschenrechtskommission Mexikos CNDH beklagt. Nicht nur das: auch wer eine Straftat anonym anzeigt, muss Rache und oft um sein Leben fürchten, denn das Justizsystem selbst verrät die Daten an die Verbrecher, wie dieses Beispiel zeigt. Die gesellschaftlichen Konsequenzen dieses Verrats sind verheerend.

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Tourismus in Yukatan leidet unter schlechtem Management

Die Maya-Kultur lockt mehr als eine Million Urlauber in den mexikanischen Bundesstaat. Ein Ex-Mitarbeiter des Tourismusministeriums gibt interne Einblicke.

Mingyar Cetina ist ein großer Fan der Maya. Der 32-jährige Ingenieur und Tourismus-Experte kommt aus Yukatan, dem mexikanischen Bundesstaat mit dem höchsten Anteil an indigenen Maya in der Bevölkerung. Nach neusten Zahlen der nationalen Statistikbehörde INEGI sind es 55 Prozent. Das Erbe ihrer Vorfahren, die imposanten Maya-Stätten, allen voran Chichén Itzá, ist das größte Pfund, mit dem Yukatan international wuchern kann. Der Bundesstaat könnte aber viel mehr aus sich machen, meint Cetina. Da er kürzlich Deutschland besucht hat, hat er außerdem einen direkten Vergleich mit einem europäischen Land. Seitdem kommt Mexiko an sich in seinem Urteil schlecht weg. Das liegt auch an der Art der Vergabepraxis für öffentliche Posten.

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Panamerikanische Spiele in Mexiko kurz vor dem Abschluss

Kuba hat am vorletzten Tag der Panamerikanischen Spiele im mexikanischen Guadalajara seine überragende Stellung in der Leichtathletik behauptet und räumte sieben von zwölf Goldmedaillen ab, die es am Samstag im Telmex-Stadion zu gewinnen gab. Brasilien konnte zweimal Gold ergattern und die USA, Kolumbien und Venezuela jeweils einmal.

Die Disziplinen, in denen die Kubaner glänzten, waren Diskuswerfen der Frauen, bei dem Yarelys Barrios mit 66,40 Metern einen neuen panamerikanischen Rekord aufstellte, Stabhochsprung der Männer mit dem Gewinner Lázaro Eduardo Borges, der mit 5,80 Metern ebenfalls einen neuen Rekord markierte, 110 Meter Hürden der Männer, die Dayron Robles in 13,10 Sekunden bezwang, wiederum neuer panamerikanischer Rekord, sowie 800-Meter-Lauf der Männer, bei dem Andy González mit einer Zeit von 1:45,58 Minuten die Nase vorn hatte.

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Mexikanischer Dokumentarfilm "Artesanos" ab 11.11.11 im Kino

Nach "Creer es crear" bringt der mexikanische Werbefachmann und Filmemacher Santiago Pando zum symbolträchtigen Datum 11.11.11 seinen zweiten Dokumentarfilm "Artesanos" ins Kino. Darin geht es erneut um die Bewusstseinsentwicklung des Menschen, dieses Mal durch die kreative Arbeit mit seinen Händen.

"Ich wurde mir bewusst, dass ich ein gut bezahlter Sklave war. Ich war total leer, wie viel ich auch finanziell und materiell besaß": das ist vielleicht einer der stärksten und ehrlichsten Sätze, die Santiago Pando jemals gesagt hat. Manche, die das bereits erlebt haben, können darüber lächeln. Andere, die es noch vor sich haben, fühlen sich vermutlich unagenehm berührt, denn wenn man an diesen Punkt gelangt, zieht das schwerwiegende Konsequenzen nach sich.

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Zwölfter Tag der Panamerikanischen Spiele in Mexiko

In der Königsdisziplin der Leichtathletik über 100 Meter hat Lerone Clark aus Jamaika bei den Panamerikanischen Spielen im mexikanischen Guadalajara die erste Goldmedaille für sein Land gewonnen.

Clark brauchte 10,01 Sekunden für die Strecke.Der Favorit Kim Collins aus dem kleinen karibischen Inselstaat Sankt Kitts und Nevis lief nur drei Hundertstel Sekunden später durchs Ziel. Den dritten Platz sicherte sich Emmanuel Callender aus Trinidad und Tobago.

An diesem Mittwoch begannen in Guadalajara die Wettbewerbe im Turmspringen, in denen das Gastland Mexiko mit Paola Espinosa eine seiner Star-Athleten ins Rennen schickte. Sie gewann auf Anhieb die Goldmedaille vom 10-Meter-Brett. Ihre Landsfrau Tatiana Ortiz machte das mexikanische Doppel mit Silber perfekt. Dritte wurde die Kanadierin Meaghan Benfeito.

Im Gewichtheben setzte sich der Kubaner Javier Vanega in der 94-Kilo-Klasse durch. Mit ingesamt 370 Kilo schaffte er es ganz oben aufs Siegertreppchen. Herbys Márquez aus Venezuela und Eduardo Guadamud aus Ecuador hoben beide 365 kg, doch da der Venezolaner ein paar Gramm weniger Körpergewicht auf die Waage brachte, gab es Silber für ihn.

Bei den Frauen trumpften vor allem Kolumbien und Mexiko auf. In der 69-Kilo-Klasse gewann Mercedes Pérez mit ingesamt 232 Kilo Gold, die Mexikanerinnen Cinthya Domínguez und Aremi Fuentes nahmen für ihre Leistungen Silber und Bronze in Empfang.

In der 75-Kilo-Klasse der Frauen errang ebenfalls Kolumbien die Golmedaille. Ubaldina Valoyes hob in dem Wettbewerb insgesamt 250 Kilo und erreichte damit den panamerikanischen Rekord, den sie selbst hielt. Zweite und Dritte wurden María Fernanda Valdés aus Chile und María Álvarez aus Venezuela.

Auch in Brasilien gab es am Mittwoch Grund zum Jubel: die Herrenmannschaft im Kunstturnen stellte sich in diesem Jahr als die beste auf dem ganzen Kontinent heraus. Mit ihrer Goldmedaille feierten Sie außerdem ein besonderes Jubiläum: es war die 1000., die in der Geschichte der Panamerikanischen Spiele verliehen wurde. Puerto Rico gewann Silber und die USA nahmen Bronze mit nach Hause.

Die Kunstturnerinnen der USA waren am Dienstag erfolgreicher gewesen: sie gewannen Gold vor Kanada und Mexiko.

Im Medaillenspiegel führen die USA nach dem 12. Tag mit 70 mal Gold (insgesamt 187),  gefolgt von Brasilien mit 33 Goldmedaillen (insgesamt 91), Kuba mit 30 (ingesamt 78), Kanada mit 23 (ingesamt 83) und Mexiko 22 (insgesamt 85).

Die Panamerikanischen Spiele werden von 42 Ländern des amerikanischen Kontinents seit 1951 ausgetragen und finden ebenso wie die Olympischen Spiele alle vier Jahre statt. Dabei gehören auch einige nicht-olympische Sportarten wie Squash und Racquetball zum Programm. 

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"Mit wem möchten Sie sprechen?"

Telefonisch Auskunft zu bekommen, ist in Mexiko ein nervenaufreibendes und langwieriges Unterfangen, bei dem der Informationsbedürftige meist aus Verzweiflung die Segel streicht, was offenbar beabsichtigt ist. Wenn Kommunikation nicht so wichtig wäre, würden die zeitverschwenderischen und ärgerlichen Dialoge durchaus als Parodie durchgehen.

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"Bungee-Jumping" von der Venus

Die "voladores" der mexikanischen Totonaken stürzen sich aus alter Tradition von einem 20 Meter hohen Mast und beweisen damit nicht nur Mut, sondern auch spirituelle Tiefe.

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