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Mexiko

Sängerin Shakira liefert Mega-Konzert in Mérida, Mexiko

Shakira hat ihrer Karriere mal wieder einen neuen Superlativ hinzugefügt: zu ihrem Konzert in Mérida, der Hauptstadt des mexikanischen Bundesstaats Yukatan, kamen bei freiem Eintritt mehr als 150.000 Menschen. 

Das Konzert im Rahmen ihrer Welttournee "Sale el Sol" hatte schon im Vorfeld für Aufsehen und Polemik gesorgt, denn die Stadtverwaltung hatte die kolumbianische Sängerin eingeladen und diese Millionen-Ausgabe nach eigenen Angaben über private Sponsoren finanziert, was von der Opposition bezweifelt wurde. 

Die Bewohner von Mérida sowie Gäste aus dem In- und Ausland genossen die Show trotzdem. Shakira sang und tanzte perfekt wie immer, wirkte auch nach Monaten auf Tour kein bisschen müde. Doch ein inniger Kontakt zum Publikum kam nicht zustande, zumal nur wenige Zuschauer freie Sicht auf die Bühne hatten. 

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Die "Normalität des Bösen”

Ausländer, die nach Lateinamerika kommen, sind durch die globale Vernetzung meist schon gewarnt, doch sie verkennen leicht die “Normalität des Bösen”, die dort als anerkannte Daseinsform gilt, als legitime Strategie gegen die Widrigkeiten des Lebens. Wie ist es möglich, fragt man sich als aufgeklärter Europäer, dass in so einem schönen und reichen Land wie Mexiko solche Dämonen ihr Unwesen treiben? Warum lassen sich die Mexikaner Drogenhandel und Korruption gefallen? Warum tun sie nichts? Nun, sie sind im Großen und Ganzen mit dem gleichen Virus infiziert wie die Leute, von denen sie terrorisiert werden, und dieses Virus ist hartnäckiger als die Schweinegrippe.

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"Besitzer" von deutscher Schule in Mexiko festgenommen

Dem Politiker und Geschäftsmann Jorge Hank Rhon wird illegaler Waffenbesitz vorgeworfen. Seit Jahren wird er mit dem Organisierten Verbrechen in Verbindung gebracht. Der frühere Bürgermeister von Tijuana und schwerreiche Unternehmer ist am Samstag vom mexikanischen Militär festgenommen worden. In seinem Wohnhaus in Tijuana im Bundesstaat Baja California wurden 88 Feuerwaffen sichergestellt.

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Nick Vujicic auf Tour in Mexiko

Der “Mann ohne Arme und ohne Beine” wird gefeiert wie ein Popstar, doch er hat eine ernsthafte Botschaft: Respekt vor Behinderten und die Hinwendung zu einer höheren Macht.

Darf man über Behinderte Witze machen? Eher nicht. Darf ein Behinderter Witze über sich selbst machen? "Ich liebe es, wie Kinder auf mich reagieren. Sie schauen nach oben und nach unten, dann wieder nach oben und nach unten, oben, unten, oben, unten, und dann sagen sie: 'Wenigstens hast du einen Kopf!' " Nick Vujicic lacht und das Publikum in Mérida lacht mit dem 28-jährigen Australier, der vor ihnen auf einem langen Tisch sitzt - oder steht, man weiß nicht so recht, wie man es nennen soll.

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Erschreckender Narco-Alltag in Mexiko

Es gibt Regionen in Mexiko, wo ein normales Leben kaum möglich ist, ohne die Auwirkungen des Drogenhandels zu spüren zu bekommen. Im Bundesstaat Michoacán ist das berüchtigte Drogenkartell “Die Familie” bereits dazu übergegangen, flächendeckend “Steuern” einzutreiben, so muss man die Schutzgeld-Erpressung inzwischen nennen. Vom kleinen Marktbudenpächter bis zum Autokonzessionär: wer nicht bezahlt, wird eingeschüchtert, entführt und im schlimmsten Fall sogar getötet. Eine junge Frau schildert hier exklusiv was passierte, als eine "Narco"-Bande in eine Diskothek in Veracruz einfiel, in der sie sich gerade aufhielt.

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Neues Gesetz zum Schutz der Rechte der Maya in Yukatan

Im Schatten der Weltpolitik, gibt es langsame, aber stetige Fortschritte in der Frage der Rechte indigener Völker. Auf internationaler Ebene ist das Forum für indigene Angelegenheiten der UNO, UNPFII, am Montag in New York zu seiner zehnten Sitzung zusammengekommen, die noch bis zum 27. Mai dauert.

Kurz zuvor haben die Maya in Yukatan nach drei Jahren Tauziehen um die richtige Formulierung ein eigenes Gesetz erhalten: am 12. April verabschiedete der Kongress des mexikanischen Bundesstaates einstimmig das "Gesetz zum Schutz der Rechte der Maya-Gemeinschaft". Damit hat sich die Gesetzgebung in Yukatan ein Stück mehr der Realität angenähert, dass dieser Bundesstaat nicht nur den größten Anteil an indigener Bevölkerung in Mexiko hat, sondern dass die Maya sogar die Mehrheit seiner Bürger darstellen.

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“Das fünfte Versprechen”: Toltekenweisheit für persönliche Entwicklung

Der Schamane und Autor Miguel Ruiz hat "Die vier Versprechen" aus seinem gleichnamigen früheren Bestseller um ein fünftes erweitert. Das Ziel seines neuen Buchs sei es, “dem Menschen zu helfen, den Traum der Hölle in einen Traum des Himmels auf Erden zu verwandeln”. Dabei war der Mexikaner selbst erst auf einem anderen Weg. Er studierte Medizin, bis er sich nach einem Nahtoderlebnis der geistigen Welt zuwandte. Miguel Ruiz war am Steuer seines Wagens eingeschlafen und gegen eine Betonwand gefahren. Nach eigenen Angaben machte er danach eine außerkörperliche Erfahrung: er sah sich von oben, wie er zwei Freunde aus dem Wagen rettete. Für seine folgenden Studien fand er kundige Lehrer in der eigenen Familie: sein Großvater war ein Schamane und seine Mutter eine "curandera", eine Heilerin. Von ihnen ließ er sich unterrichten in den Lehren der Tolteken, wobei ihm sein bereits verstorbener Großvater dafür in Träumen erschien.

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Blog zum Drogenkrieg in Mexiko bekommt Journalistenpreis

Die 38-jährige lebt gefährlich: nicht nur hat sie sich als Ausländerin in Ciudad Juárez, einer der mörderischsten Städte der Welt, niedergelassen, sie berichtet auch noch von dort als Journalistin über den Drogenkrieg.

Für ihren Internet-Blog „Ciudad Juárez, en la sombra del narcotráfico“, zu deutsch „Juárez im Schatten des Drogenhandels“, wird die Spanierin Judith Torrea nun mit dem „Reporter ohne Grenzen-Preis“ der Deutschen Welle ausgezeichnet.

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Internationale Maya-Forscher bei Kongress in Yukatan

Von der Bedeutung von Wolken in der Kosmovision der Maya bis zum Untergang ihrer Hochkultur: thematisch beackert der 3. Internationale Kongress der Maya-Kultur in Mérida ein weites Feld.

Vom 13. bis 19. März findet in der Hauptstadt des mexikanischen Bundesstaates Yukatan das Who-is-Who der internationalen Maya-Forschung ein. Unter den Experten sind auch Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, einige leben und arbeiten auf der mexikanischen Halbinsel.

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Tsunami-Welle aus Japan trifft nur schwach auf Lateinamerika

Mexiko, Peru und Chile haben bereits wieder Entwarnung für ihre Küsten gegeben. Leichte Überschwemmungen gab es in Chile.

Aus Vorsicht hatten die Behörden von Mexiko bis Chile Dörfer evakuiert und Häfen am Pazifik gesperrt, doch der Tsunami aus Japan traf nur recht abgeschwacht auf die Küsten Lateinamerikas. Drei Meter hohe Wellen waren erwartet worden. Am Ende war es nur rund ein halber Meter.

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