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Mexiko

Deutsche Produkt- und Firmennamen sind im Ausland beliebt

KINDER-Schokolade und KINDER-Überraschungseier tragen in der ganzen Welt ihren deutschen Namen. Deutsch sind sie deshalb noch lange nicht, denn Produzent ist der italienische Süßwarenkonzern FERRERO und er ist vielleicht das prominenteste Beispiel für ein ausländisches Unternehmen, das mit einem deutschen Marken- oder Produktnamen international erfolgreich ist.

Wer deutsche Qualität suggerieren, das Besondere seiner Produkte unterstreichen will oder deutsche Wurzeln hat, wählt immer öfter deutsche Namen. Während vielen deutschen Firmen die internationale Bedeutung der eigenen Sprache gar nicht bewusst ist, nutzen im Ausland zahlreiche Unternehmen die weite Verbreitung der Sprache Goethes und setzen auf deutschsprachige Namen und Bezeichnungen. 

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Mexikanische Justiz lehnt Berufung im Fall Cassez ab

Die Bestätigung der 60-jährigen Haftstrafe gegen die Französin Florence Cassez wegen Beteiligung an Entführungen in Mexiko sorgt für diplomatische Krise.

Das Urteil gegen die Französin Florence Cassez, die seit 2005 in Mexiko im Gefängnis sitzt, verstößt nicht gegen die Verfassung und kam unter Berücksichtigung aller ihrer Rechte zu Stande. Mit dieser Begründung hat ein Gericht in Mexiko den Antrag auf Berufung durch die Verteidiger der 36-jährigen abgelehnt.

Damit sind die Rechtsmittel in Mexiko gegen das Urteil ausgeschöpft. Cassez, die immer ihre Unschuld beteuerte und sich als Justizopfer sieht, zeigte sich "bestürzt" über die Entscheidung. Ihre Anwälte wollen nun international gegen das Urteil vorgehen, zum Beispiel vor dem Internationalen Gerichtshof für Menschenrechte in Den Haag.

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Dokumentarfilm nimmt Mexikos Justiz unter die Lupe

"Unschuldig sein reicht in Mexiko nicht, um frei zu sein" heißt es im Film "Presunto culpable", der schockierende Mängel im mexikanischen Rechtssystem aufdeckt.

Grund für Freudensprünge hat Antonio nicht, jedenfalls nicht zu Beginn des Dokumentarfilms "Presunto culpable", zu deutsch "Mutmaßlicher Schuldiger", der derzeit in mexikanischen Kinos läuft. Doch mit Salti und Breakdance im Knast trotzt der junge Mexikaner seiner 20-jährigen Haftstrafe wegen Mordes, so fühlt er sich frei. Er ist unschuldig, sagt er, und wer die mexikanische Justiz kennt und auch die Menschen ein bisschen, glaubt es ihm.

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Ideenwettbewerb für Wirtschaftsprojekte – auch in Lateinamerika

Die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GIZ ruft im Rahmen ihrer Förderung von Wirtschaftsprojekten in Entwicklungs- und Schwellenländern ab 15. Februar wieder zu einem Ideenwettbewerb auf. Beteiligen können sich deutsche und europäische Unternehmen sowie deren ausländische Tochterfirmen.

Die deutsche Entwicklungsagentur stellt innerhalb des Programms develoPPP.de im Jahr 2011 13,6 Millionen Euro zur Verfügung. PPP steht dabei für Public Private Partnership, auch Name des Programms seit seinem Bestehen von 1999 bis 2009. Mit PPP werden Entwicklungspartnerschaften bezeichnet, in denen Unternehmen und entwicklungspolitische Organisationen Projekte gemeinsam planen, finanzieren und umsetzen. Die Mittel stammen aus dem Haushalt des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung BMZ.

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Mutmaßlicher Schütze im Fall Cabañas in Mexiko-Stadt gefasst

Im Fall des im Jauar 2010 durch einen Kopfschuss verletzten paraguayischen Fußballers Salvador Cabañas hat die mexikanische Polizei am Dienstag abend den als mutmaßlichen Schützen gesuchten José Jorge Balderas Garza festgenommen. Der 34-jährige mit dem Spitznamen "der J.J." wurde in Mexiko-Stadt im Besitz von Drogen und mehreren Waffen gefasst.

Zu der Tat, die sich am 25. Januar 2010 im Nachtclub "Bar" in Mexiko-Stadt ereignet hatte, gab der Verdächtige an, nicht er, sondern sein Leibwächter habe damals auf Savador Cabañas geschossen. Der Leibwächter Francisco José Barreto García war im Juni 2010 als mutmaßlicher Komplize verhaftet worden.

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Warum der Drogenkrieg in Mexiko so nicht gewonnen werden kann - Teil II

Journalisten, Akademiker und frühere hohe Regierungsbeamte kommen zu einem fatalen Urteil über den Drogenkrieg in Mexiko: er ist so nicht zu gewinnen. Die Verflechtungen zwischen Politik und Drogenhandel seien so groß, dass staatliches Handeln GEGEN das "Narco-System" wie es der US-Journalist und Drogen-Experte Terrence Poppa nennt, eine Illusion sei, die sogar bewusst künstlich erzeugt und aufrechterhalten werde, um die Öffentlichkeit zu täuschen.

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Warum der Drogenkrieg in Mexiko so nicht gewonnen werden kann - Teil I

Von politischen und wirtschaftlichen Interessen sowie den Niederungen der menschlichen Existenz: Eine Bestandsaufnahme des "Narco-Systems".

An schlechten Nachrichten, ernüchternden Analysen und drastischen Zitaten über den Drogenhandel und die Verstrickung in die Politik Mexikos mangelt es nicht. “Ciudad Juárez wird der gemeinsame Nenner für das ganze mexikanische Territorium sein. Ciudad Juárez wird die Zukunft Mexikos sein”, meint Edgardo Buscaglia, Rechtsprofessor am "Instituto Tecnológico Autónomo de México", ITAM. Seit Jahren berät er Regierungen und die Vereinten Nationen zum Thema Kriminalitätsbekämpfung und Drogenpolitik.

Mit 3.111 Toten allein in 2010 ist Ciudad Juárez, an der Grenze zwischen Mexiko und den USA, nicht nur die Stadt mit der höchsten Mordrate der Welt, sondern auch der offensichtlichste Schauplatz des Drogenkrieges, der scheinbar zwischen der mexikanischen Regierung und den Drogenkartellen ausgefochten wird. Scheinbar, denn Kenner der Materie weisen ebenfalls seit Jahren auf die engen Verbindungen zwischen beiden hin.

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Tulum, Riviera Maya, Mexiko: Die Hölle hinter dem Paradies

Die schöne Seite des Urlaubsparadieses: Stolz präsentiert Mario Cruz Rodríguez eine Hochglanz-Werbebroschüre mit vielen Fotos, wenig Information und dem neuen Logo von Tulum. Er ist Tourismusdirektor der Stadt an der mexikanischen Karibikküste, rund 130 Kilometer südlich von Cancún. Tulum ist ein beliebtes Ziel für Urlauber und Taucher, aber auch ein Umschlagplatz für Drogen, was kein Widerspruch sein muss, denn manche Urlauber kommen durchaus auch deswegen.

Mario Cruz will Tulum eine eigene Identität geben. Das neue Wahrzeichen ist die Silhouette des Maya-Tempels "Castillo", das mit seiner einzigartigen Lage direkt am Meer jedes Jahr Hunderttausende Besucher aus aller Welt nach Tulum lockt. "Wir wollen unsere Wurzeln bewahren", erläutert er. Das klingt gut. Der Mann kennt sich aus mit Marketing. Ob er maya spreche, frage ich Herrn Cruz. Nein. Ob er von den Maya abstamme. Auch nicht. Er kommt aus dem Bundesstaat Guerrero in Zentralmexiko.

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2010 feierte Lateinamerika 200 Jahre Unabhängigkeit

2010 begingen Argentinien, Bolivien, Chile, Ecuador, Kolumbien und Mexiko das 200-jährige Jubiläum "Bicentenario" - ein"kontinentales Fest", wie die mexikanische Tageszeitung El Universal titelte.

Neben Mexiko feierten Argentinien, Chile und Kolumbien 200 Jahre Unabhängigkeit von Spanien genau im Jahr 2010. Ecuador und Bolivien hatten ihre Festlichkeiten schon 2009 begonnen und setzten sie 2010 fort. 2011 werden Venezuela und Paraguay folgen, wobei diese beiden schon in diesem Jahr 2010 mit dem Feiern anfangen.

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Deutsches Team dreht Pilotfilm für Action-Serie in Mexiko

Ein neu entdeckter Maya-Kodex steht im Mittelpunkt von "World Express". Die UFA dreht den 90-Minüter im Auftrag von RTL noch bis Mitte Dezember auf der Halbinsel Yukatan.

"Nein! Ich will nicht sterben", schreit ein Geschäftsmann auf deutsch. Die Passanten blicken entsetzt nach oben. Der Mann baumelt am Bein eines anderen, der sich gerade noch so am Dach des dreistöckigen Grand Hotel im Zentrum von Mérida festhält. "Das hätten Sie sich früher überlegen sollen", ruft der sportliche Retter zurück. Alle halten den Atem an. Dann fallen beide nach unten.

Es sind Schauspieler und natürlich fallen sie an Seilen gesichert und weich, auf ein paar dicke, blaue Sportmatten. Die Szene, für die die UFA-Fernsehproduktion und ihr mexikanischer Partner eines der schönsten Gebäude der yukatekischen Hauptstadt ausgesucht haben, wird der Auftakt sein für "World Express", den Pilotfilm einer Action-Serie, in der zwei Männer rund um den Globus abenteuerliche Post ausliefern müssen.

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