Skip to Content

Bewusstsein

Laute Mexikaner - leise Deutsche: Viel mehr als bloß ein "kultureller" Unterschied

Sozialwissenschaftler schätzen den Rückstand Mexikos im Vergleich zu Deutschland auf 300 Jahre. Also Mexiko sei heute auf einem Stand wie Deutschland vor 300 Jahren. Dabei geht es nicht um Details wie das Frauenwahlrecht, dass in Deutschland 1918 eingeführt wurde und in Mexiko 1953, das wären nur 35 Jahre Unterschied. Es geht um den allgemeinen Entwicklungsstand der Menschen und der Gesellschaft, im Wesentlichen um das Verständnis für das Gemeinwohl, das sich wiederum auswirkt auf die Ablehnung von Korruption, die wirtschaftliche Produktivität, Arbeitsmoral, ethische Werte und viele Faktoren mehr.

Abonnieren Sie die LAZ, um den ganzen Artikel zu lesen.LAZ jetzt abonnieren!

Neue Studie und altes Wissen über Leben nach dem Tod

Die Geister nahen: am 31.10. wird Halloween, am 1.11. Allerheiligen und der "Tag der Toten" begangen. Dabei wird in Lateinamerika ein Weiterleben nach dem Tod ernster genommen als in Westeuropa. Zu Recht, wie meine eigenen, sehr interessanten Erfahrungen mit Verstorbenen belegen, die man hier nachlesen kann.

Die Wissenschaft nähert sich dem Thema immerhin an. Für eine neue Studie hat die Universität im britischen Southhampton die Daten von mehr als 2000 Patienten, die einen Herzstillstand erlitten hatten, im Hinblick auf entsprechende Erfahrungen ausgewertet und die Ergebnisse nun veröffentlicht. Von den 330 Patienten, die den Herzstillstand überlebt hatten, gaben 140 an, bewusste Wahrnehmungen während ihres klinischen Todes gehabt zu haben. 

Helles Licht, Gefühle von Schweben und Geborgenheit, die Präsenz liebevoller Wesen: die Sinneseindrücke, die sie beschreiben, sind ähnlich. 

Abonnieren Sie die LAZ, um den ganzen Artikel zu lesen.LAZ jetzt abonnieren!

"Weiberparadies" versus "absurde Telenovela"

Südländisches Temperament, gefälliges Äußeres, jungenhafter Charme: damit hatte José [Name geändert] aus Mexiko-Stadt bei der Damenwelt auf Anhieb Erfolg, seit er im April 2011 nach Deutschland gekommen war. Auch bei Kati, alleinerziehende Mutter aus Berlin. Sie lernte den Anfang-Vierziger im Januar 2012 auf einer Party kennen. Schon im April heirateten die beiden.

"Nach zwei Scheidungen hatte ich zwar nicht mehr an eine dritte Ehe gedacht, aber ich war unsterblich verliebt, er war für mich in vielerlei Hinsicht ein sehr attraktiver Mann", erzählt die Berlinerin, die schon einmal mit einem Mexikaner verheiratet war und aus dieser Beziehung ihre Tochter hat. "Wir träumten und schwärmten von einer gemeinsamen Zukunft in Berlin und davon, in einer ferneren Zukunft gemeinsam in sein Heimatland Mexiko zurückzukehren."

Abonnieren Sie die LAZ, um den ganzen Artikel zu lesen.LAZ jetzt abonnieren!

Mexikanischer Dokumentarfilm "Artesanos" ab 11.11.11 im Kino

Nach "Creer es crear" bringt der mexikanische Werbefachmann und Filmemacher Santiago Pando zum symbolträchtigen Datum 11.11.11 seinen zweiten Dokumentarfilm "Artesanos" ins Kino. Darin geht es erneut um die Bewusstseinsentwicklung des Menschen, dieses Mal durch die kreative Arbeit mit seinen Händen.

"Ich wurde mir bewusst, dass ich ein gut bezahlter Sklave war. Ich war total leer, wie viel ich auch finanziell und materiell besaß": das ist vielleicht einer der stärksten und ehrlichsten Sätze, die Santiago Pando jemals gesagt hat. Manche, die das bereits erlebt haben, können darüber lächeln. Andere, die es noch vor sich haben, fühlen sich vermutlich unagenehm berührt, denn wenn man an diesen Punkt gelangt, zieht das schwerwiegende Konsequenzen nach sich.

Abonnieren Sie die LAZ, um den ganzen Artikel zu lesen.LAZ jetzt abonnieren!

"Mit wem möchten Sie sprechen?"

Telefonisch Auskunft zu bekommen, ist in Mexiko ein nervenaufreibendes und langwieriges Unterfangen, bei dem der Informationsbedürftige meist aus Verzweiflung die Segel streicht, was offenbar beabsichtigt ist. Wenn Kommunikation nicht so wichtig wäre, würden die zeitverschwenderischen und ärgerlichen Dialoge durchaus als Parodie durchgehen.

Abonnieren Sie die LAZ, um den ganzen Artikel zu lesen.LAZ jetzt abonnieren!

Außerirdisches Leben: keine bloße Möglichkeit

Hochbezahlte Wissenschaftler mit hochkomplexen Teleskopen suchen Außerirdische, die feinsinnige Normalbürger - vor allem in Lateinamerika - ganz ohne Geräte bereits gefunden haben.

Giordano Bruno war seiner Zeit weit voraus. Im Jahr 1600 wurde er in Rom nach einem Urteil der Inquisition durch die katholische Kirche als Ketzer verbrannt. Er hatte behauptet, dass sich die Erde um die Sonne dreht und nicht andersherum. Berühmt für diese Behauptung wurde allerdings sein italienischer Landsmann Galileo Galilei, der dieser Erkenntnis aber offiziell abschwor - aus Angst um sein Leben und seine Pfründe. So geht es durchaus heute noch in der Welt zu: man bejubelt die Feiglinge und die wahren Helden leben unerkannt in deren Schatten. Heutzutage werden sie etwas "zivilisierter" kaltgestellt: mit einem Leben am Rande des Existenzminimums und ohne die Ehre, die ihnen gebührt.

Abonnieren Sie die LAZ, um den ganzen Artikel zu lesen.LAZ jetzt abonnieren!

Die "Normalität des Bösen”

Ausländer, die nach Lateinamerika kommen, sind durch die globale Vernetzung meist schon gewarnt, doch sie verkennen leicht die “Normalität des Bösen”, die dort als anerkannte Daseinsform gilt, als legitime Strategie gegen die Widrigkeiten des Lebens. Wie ist es möglich, fragt man sich als aufgeklärter Europäer, dass in so einem schönen und reichen Land wie Mexiko solche Dämonen ihr Unwesen treiben? Warum lassen sich die Mexikaner Drogenhandel und Korruption gefallen? Warum tun sie nichts? Nun, sie sind im Großen und Ganzen mit dem gleichen Virus infiziert wie die Leute, von denen sie terrorisiert werden, und dieses Virus ist hartnäckiger als die Schweinegrippe.

Abonnieren Sie die LAZ, um den ganzen Artikel zu lesen.LAZ jetzt abonnieren!

Nick Vujicic auf Tour in Mexiko

Der “Mann ohne Arme und ohne Beine” wird gefeiert wie ein Popstar, doch er hat eine ernsthafte Botschaft: Respekt vor Behinderten und die Hinwendung zu einer höheren Macht.

Darf man über Behinderte Witze machen? Eher nicht. Darf ein Behinderter Witze über sich selbst machen? "Ich liebe es, wie Kinder auf mich reagieren. Sie schauen nach oben und nach unten, dann wieder nach oben und nach unten, oben, unten, oben, unten, und dann sagen sie: 'Wenigstens hast du einen Kopf!' " Nick Vujicic lacht und das Publikum in Mérida lacht mit dem 28-jährigen Australier, der vor ihnen auf einem langen Tisch sitzt - oder steht, man weiß nicht so recht, wie man es nennen soll.

Abonnieren Sie die LAZ, um den ganzen Artikel zu lesen.LAZ jetzt abonnieren!

Was ist dran am Weltuntergang?

2012, Maya-Prophezeiungen, Planet X, Sonnenstürme, Polsprung, Erdbeben und andere Naturkatastrophen: was erwartet die Erde?

Viele meinen, dass die Menschheit vor einschneidenden Veränderungen steht. Gewaltsame Konflikte, Wirtschaftskrise und Mangel in allen Bereichen des Lebens, eine immer größer werdende Kluft zwischen Arm und Reich, politische Systeme und herkömmliche Autoritäten wie Kirchen verlieren an Respekt, Naturkatastrophen wie Vulkanausbrüche und Erdbeben nehmen zu, der Klimawandel bringt Hitze und Überschwemmungen. Schon die Maya haben es angeblich prophezeit: der Höhepunkt soll im nächsten Jahr kommen, 2012, wenn der Kalender ihrer sogenannten Langen Zählung endet.

Abonnieren Sie die LAZ, um den ganzen Artikel zu lesen.LAZ jetzt abonnieren!

Warum sind Sie in Lateinamerika? Es könnte an Ihrem Karma liegen.

Wer noch an Zufall glaubt oder an die komplette Kontrolle über das eigene Leben, hat die Selbstfindungswelle verpasst, die in Zeiten der Globalisierung die ganze Welt erfasst hat. Die Sängerin Madonna schwört auf Kabbala, der Schauspieler Richard Gere ist überzeugter Buddhist und sein Kollege Tom Cruise sucht sein Heil in Scientology. In Mexiko macht der Schweizer Pascal Greub “kosmisches Theater” und “kreative Transformation”, die deutsche Physiotherapeutin Julia Sonne löst von den Alpen aus Karma durch Meditation und die Autorin dieses Artikels hat die Wahrheit bei Maya-Schamanen gesucht, denn sie ist überhaupt nur nach Yukatan gekommen, weil sie sich in einem früheren Leben vorgenommen hat, in diesem eine Mayakönigin zu sein.

Klingt verrückt? Mag sein. Aber ist es nicht auch verrückt, sein Leben als abhängig Beschäftigter, gehorsamer Bürger oder religiöser Gläubiger Regeln unterzuordnen, die man selbst kaum mitgestaltet hat? Das ist kein Aufruf zur Rebellion, nur zur Kontemplation. Wer bin ich? Was will ich? Warum bin ich hier? Haben Sie sich diese Fragen auch schon mal gestellt? Das ist ganz normal. Aber haben Sie darauf auch Antworten?

Abonnieren Sie die LAZ, um den ganzen Artikel zu lesen.LAZ jetzt abonnieren!
Inhalt abgleichen

LAZ-INFO