Skip to Content

Lateinamerika

Enrique Peña Nieto stellt neue Regierung Mexikos vor


Der neu gewählte Präsident von Mexiko, Enrique Peña Nieto, hat vor der offiziellen Übernahme die Amtsgeschäfte von seinem Vorgänger Felipe Calderón seine Regierungsmannschaft vorgestellt. Zwei seiner engsten Vertrauten, Luis Videgaray Caso und Miguel Ángel Osorio Chong, übernehmen mit dem Finanz- und Innenministerium darin Schlüsselfunktionen.

Nach zwölf Jahren und zwei Präsidenten der Partei der Nationalen Aktion, PAN, wird Mexiko nun wieder von der Partei der Institutionalisierten Revolution, PRI, regiert. Peña Nieto hatte die drei größten Parteien, PRI, PAN und die Partei der Demokratischen Revolution, PRD, aber im Vorfeld seiner Amtsübernahme an einen Tisch gebracht, um nötige Reformen gemeinsam anzugehen.

Abonnieren Sie die LAZ, um den ganzen Artikel zu lesen.LAZ jetzt abonnieren!

Ergebnisse der Wahlen in Mexiko

Super-Wahltag in Mexiko: 79 Millionen Stimmberechtigte haben am Sonntag einen neuen Präsidenten, neue Abgeordnete und Senatoren des Bundesparlaments sowie einige Gouverneure und Mitglieder der Kongresse auf Länderebene gewählt.

Abonnieren Sie die LAZ, um den ganzen Artikel zu lesen.LAZ jetzt abonnieren!

Enrique Peña Nieto ist neuer Präsident von Mexiko

Der Kandidat der ehemaligen Staatspartei PRI erhielt rund 38 Prozent der Stimmen, sein linker Rivale Andrés Manuel López Obrador mehr als 31 Prozent.

Mehrere ausländische Staatschefs, darunter US-Präsident Obama, gratulierten Enrique Peña Nieto zum Wahlergebnis. Dieser sagte, es werde keine Rückkehr zum alten Regime geben. Seine Partei, die konservative PRI, hatte Mexiko mehr als 70 Jahre lang wie in einer Diktatur regiert, bevor ab dem Jahr 2000 die PAN für zwei Amtszeiten den Präsidenten stellte.

 

Peña Nieto rief die anderen Parteien zur Zusammenarbeit auf, um dringende Reformen voranzubringen. Die Herausforderunge seien "dieselben, die alle Parteien während des Wahlkampfes genannt haben", vor allem die Sicherheit und die Bekämpfung der Armut.

 

Abonnieren Sie die LAZ, um den ganzen Artikel zu lesen.LAZ jetzt abonnieren!

Wahlkampf als Telenovela in Mexiko

Am 1. Juli wählen die Mexikaner ihren neuen Präsidenten, neue Mitglieder des Bundeskongresses sowie auf Ebene einiger Bundesstaaten Gouverneure und Abgeordnete der Landesparlamente. Der Kandidat der PRI, Enrique Peña Nieto, liegt nach den meisten Umfragen vorn. Er geht unter anderem mit einem eigenen youtube-Kanal auf Stimmenfang, zusammen mit seiner Frau, einer ehemaligen TV-Serien-Schauspielerin. 

Abonnieren Sie die LAZ, um den ganzen Artikel zu lesen.LAZ jetzt abonnieren!

Brasilianischer Minister für Sport wegen Korruptionsvorwürfen zurückgetreten

Brasiliens Minister für Sport, Orlanda Silva, der für die Organisation der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 und der Olympischen Spiele 2016 in Brasilien zuständig war, hat am Mittwoch seinen Posten geräumt. Das berichtet der lokale Fernsehsender Globonews. Silva soll 2006 40 Millionen Reales, umgerechnet rund 16,5 Millionen Euro, an illegalen Kommissionen für sich und seine Partei, die brasilianischen Kommunisten, entgegengenommen haben.

Es ist bereits der sechste Rücktritt in zehn Monaten im Kabinett von Präsidentin Dilma Rousseff und der fünfte aus ethischen Gründen.

Abonnieren Sie die LAZ, um den ganzen Artikel zu lesen.LAZ jetzt abonnieren!

Linksnationalist Humala gewinnt Präsidentschaftswahlen in Peru

Ollanta Humala51,48 Prozent der Peruaner stimmten für den ehemaligen Oberstleutnant und seine linksgerichtete Partei "Gana Perú".

Seine Rivalin Keiko Fujimori, die Tochter des ehemaligen und inzwischen inhaftierten Präsidenten Alberto Fujimori und Chefin der rechtskonservativen Partei "Fuerza 2011", konnte 48,52 Prozent auf sich vereinigen.

Abonnieren Sie die LAZ, um den ganzen Artikel zu lesen.LAZ jetzt abonnieren!

Neues Gesetz zum Schutz der Rechte der Maya in Yukatan

Im Schatten der Weltpolitik, gibt es langsame, aber stetige Fortschritte in der Frage der Rechte indigener Völker. Auf internationaler Ebene ist das Forum für indigene Angelegenheiten der UNO, UNPFII, am Montag in New York zu seiner zehnten Sitzung zusammengekommen, die noch bis zum 27. Mai dauert.

Kurz zuvor haben die Maya in Yukatan nach drei Jahren Tauziehen um die richtige Formulierung ein eigenes Gesetz erhalten: am 12. April verabschiedete der Kongress des mexikanischen Bundesstaates einstimmig das "Gesetz zum Schutz der Rechte der Maya-Gemeinschaft". Damit hat sich die Gesetzgebung in Yukatan ein Stück mehr der Realität angenähert, dass dieser Bundesstaat nicht nur den größten Anteil an indigener Bevölkerung in Mexiko hat, sondern dass die Maya sogar die Mehrheit seiner Bürger darstellen.

Abonnieren Sie die LAZ, um den ganzen Artikel zu lesen.LAZ jetzt abonnieren!

SIPRI-Bericht 2010: Höhere Militärausgaben in Südamerika

Südamerika sieht sich keinen unmittelbaren militärischen Bedrohungen gegenüber und hat innenpolitisch so dringende soziale Bedürfnisse, dass die neusten Zahlen des SIPRI schon etwas verwundern: 2010 haben die Länder der Region im Durchschnitt 5,8 Prozent mehr Geld für ihren Verteidigungshaushalt zur Verfügung gestellt als im Vorjahr, meldet das Stockholmer Friedensforschungsinstitut.

Südamerika ist damit die Region mit dem höchsten Anstieg der Militärausgaben weltweit.

Abonnieren Sie die LAZ, um den ganzen Artikel zu lesen.LAZ jetzt abonnieren!

Perus Ex-Präsident Toledo Favorit für Wahlen im April

Der frühere Präsident Perus, Alejandro Toledo, kandidiert bei den kommenden Wahlen erneut für das Amt, um die "unerledigte Agenda" aus seiner ersten Amstzeit von 2001 bis 2006 in Peru zu erfüllen. Das sagte Toledo bei einer Konferenz vor ausländischen Pressevertretern in. Er warnte dabei auch vor einer "Mexikanisierung" Perus.

Toledo liegt an der Spitze der Umfragen, obwohl er damals als Präsident eher unbeliebt war. Im Moment lehrt der Wirtschaftswissenschaftler an der Universität von Stanford im US-Bundesstaat Kalifornien, wo er selbst studiert und promoviert hatte. Er könnte sein ruhiges Leben dort fortsetzen, sagte Toledo, "aber manchmal sind unsere Herzen stärker als unser Verstand."

Abonnieren Sie die LAZ, um den ganzen Artikel zu lesen.LAZ jetzt abonnieren!

Regierungspartei in Haiti zieht Kandidaten für Präsidentschaftswahl zurück

Unter dem Vorwurf der Wahlfälschung hat Regierungskandidat Jude Célestin zwei Monate nach der ersten Runde der Präsidentschaftswahl in Haiti seine Kandidatur offiziell zurückgezogen. Der Zweitplatzierte der Wahl vom 28. November verzichtet damit auf die Teilnahme an der Stichwahl, die nun zwischen der Erstrundensiegerin Mirlande Manigat und dem bisher Drittplatzierten, dem populären Musiker Michel Martelly, ausgetragen werden wird.

Die Organisation der Amerikanischen Staaten OAS begrüßte die neue Entwicklung in der festgefahrenen politischen Situation.

Abonnieren Sie die LAZ, um den ganzen Artikel zu lesen.LAZ jetzt abonnieren!
Inhalt abgleichen

LAZ-INFO