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Welt

US-Wahl: Nicht für Trump, sondern gegen Hillary

Donald Trump hat die Wahl zum US-Präsidenten gewonnen, aber vor allem hat Hillary Clinton sie verloren. Und: Weniger die Demokraten als das politische Establishment in Washington wurden abgewatscht, indem das Wahlvolk auf den politischen Newcomer setzte. Man weiß zwar noch nicht, ob er es wirklich besser machen kann, aber die Wähler meinen offenbar, dass ein Berufspolitiker es eher nicht kann.

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Korruption weiterhin grassierendes Problem in Lateinamerika

Machtmissbrauch, verborgene Machenschaften und Bestechung haben weiterhin verheerende Auswirkungen auf Gesellschaften in der ganzen Welt, besonders betroffen ist Lateinamerika: das zeigt der Korruptionswahrnehmungsindex 2013, den die Organisation Transparency International heute in Berlin veröffentlicht hat.

Danach werden mehr als zwei Drittel von ingesamt 177 Ländern als sehr korrupt wahrgenommen und erzielen weniger als 50 Punkte auf der Skala von 0 bis 100, wobei 100 als korruptionsfrei gilt.

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Unruhen in Ägypten: 150 Tote, Plünderungen und Gefängnisausbrüche

Während in Ägypten die politischen Proteste gegen den seit 30 Jahren amtierenden Präsidenten Husni Mubarak weitergehen, wird das Land nun von Plünderern, Brandstiftern und Räubern terrorisiert. Trotz nächtlicher Ausgangssperre griffen Kriminelle selbst Krankenhäuser an und raubten sie aus. Bis Sonntag starben 150 Menschen bei den Unruhen. Aus Gefängnissen brachen - mit Hilfe von außen - tausende Insassen aus, darunter Schwerverbrecher und islamistische Extremisten.

Präsident Mubarak reagiert auf die politische Revolte gegen ihn mit Gewalt und Medienzensur. Ausländer werden ausgeflogen.

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Chinas Präsident Hu Jintao auf Staatsbesuch in den USA

Zum ersten Mal seit 13 Jahren ist ein politischer Führer aus China wieder formell im Weißen Haus zu Gast: US-Präsident Barack Obama empfing den chinesischen Staats- und Parteichef Hu Jintao zu seinem viertägigen Besuch mit allen militärischen Ehren.

Nach 21 Salutschüssen auf dem Rasen des Weißen Hauses schritt Hu eine Ehrenformation ab und schüttelte Hände von Zaungästen. Vor fünf Jahren hatte Hu von Präsident Bush nur ein Mittagessen bekommen. Heute nimmt die US-Regierung China ernster und das hat vor allem wirtschaftliche Gründe: die beiden größten Volkswirtschaften der Erde wollen künftig auch geschäftlich besser zusammenarbeiten und schlossen trotz aller Konflikte Milliarden-Geschäfte ab.

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BP bemüht sich um Schadensbegrenzung im Golf von Mexiko

Der Geschäftsführer des britischen Erdölkonzerns BP Tony Hayward ist nach eigenen Worten “am Boden zerstört” durch die Umweltkatastrophe im Golf von Mexiko, die die Explosion der BP-Plattform Deepwater Horizon verursacht hat. Er verstehe auch die Wut der US-Amerikaner gegen sein Unternehmen, sagte Hayward am Donnerstag in einer Rede im US-Kongress.

Wie ernst gemeint diese Aussage ist, bleibt fraglich angesichts der Tatsache, dass Hayward nur einen Monat vor der Bekanntgabe des Umweltgaus ein Drittel seiner Aktien an dem Unternehmen im Wert von 1,7 Millionen Euro an dem Unternehmen verkaufte, wie die britische Zeitung Telegraph berichtet. Hayward erschien vor einem Untergremium der Energie- und Handelskommission des US-Repräsentantenhauses, wo er von einigen Abgeordneten scharf kritisiert wurde. Der Republikaner Joe Barton sagte, er sei beschämt über das Geschäft des Weißen Hauses mit BP.

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Die "historische Schuld" gegenüber den indigenen Völkern - Teil III

Mit einem historischen Sieg vor dem Obersten Gericht in Belize, das ihr Recht auf traditionelle Lebensweise und Landbesitz anerkannte, haben die Maya ein Exempel statuiert und die "UN-Erklärung über die Rechte indigener Völker" mit Leben erfüllt. Zum ersten Mal wurde das Dokument in einem Rechtsstreit verwendet - und das auch noch mit Erfolg. Es gibt den indigenen Völkern nun eine Referenz an die Hand, um weitere Fälle auf legalem Wege und in ihrem Sinne zu lösen, wie zum Beispiel in Guatemala. Für den Bau des Wasserkraftwerks Chixoy in San Cristóbal, Alta Verapaz, wurden zwischen 1977 und 1983 Tausende Maya zwangsweise umgesiedelt und niemals entschädigt. 

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Die "historische Schuld" gegenüber den indigenen Völkern - Teil II

Wir haben eine 'historische Schuld' gegenüber den indigenen Völkern", sagt Gabriela Santinelli Recio, Abgeordnete der „Partei der Institutionalisierten Revoution“, PRI, in Yukatan. Statistisch stellen die Maya in diesem mexikanischen Bundesstaat mit fast 60 Prozent die Mehrheit der Bevölkerung, in den politischen und wirtschaftlichen Entscheidungs-gremien schlägt sich das jedoch nicht nieder.

Die ethnische Zugehörigkeit korreliert vielmehr mit hoher Armut und Marginalisierung. Die Kluft hat sich über Jahrhunderte entwickelt. Die Politik ist nun gefordert, sie zu überbrücken. Bildung ist dabei ein wichtiger Aspekt. Derzeit hat der Kongress zwei Gesetzesentwürfe über die Rechte der Maya vorliegen und hat Vertreter von sozialen Organisationen sowie interessierte Bürger zu einem runden Tisch eingeladen.

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