Skip to Content

Indigene Völker

Yukatan rechnet nicht mit Besucheransturm zum 21. Dezember 2012

Wer will schon beim "Ende der Welt" am Ende der Welt sein? Da bleibt man doch lieber zu Hause, werden sich vielleicht viele denken. Am 21. Dezember 2012 endet nach Ansicht der meisten Maya-Experten der Kalender der Langen Zählung von 5125 Jahren. Vor allem spirituelle Gruppen begehen dieses Datum als etwas Besonderes, wobei die Interpretationen darüber auseinandergehen, und bieten Reisen ins Maya-Gebiet an. Während Guatemala zum Beispiel ein Großereignis in der Maya-Stätte Tikal plant, konzentriert sich die neue Regierung des mexikanischen Bundesstaates Yukatan auf kulturelle und akademische Aktivitäten in der Landeshauptstadt Mérida. 

Abonnieren Sie die LAZ, um den ganzen Artikel zu lesen.LAZ jetzt abonnieren!

21. Dezember 2012 in Yukatan: Zwischen kosmischer Überdosis und Understatement

Dieser Tag ist nach Ansicht der meisten Maya- und Kalenderexperten der Endpunkt eines Zyklus der sogenannten Langen Zählung der Maya - und der Beginn eines neuen.

Auf der Halbinsel Yukatan, die mehrheitlich von Maya bewohnt ist, begeht man die Zeit rund um den besonderen Tag mit verschiedenen Aktivitäten.  

"Mérida, die Hauptstadt der Maya-Welt": So präsentiert das Tourismus-Ministerium die Hauptstadt des Bundesstaates Yukatan zum 21. Dezember 2012. Tatsächlich war Mérida die erste Stadt der spanischen Kolonialherren, die sie 1542 einweihten.

 

Abonnieren Sie die LAZ, um den ganzen Artikel zu lesen.LAZ jetzt abonnieren!

11. Sitzung Indigener Völker bei der UNO

Bei den Vereinten Nationen in New York hat am Montag das elfte Treffen des Permanenten Forums für die Angelegenheiten Indigener Völker UNPFII begonnen. Die Sitzung dauert zwei Wochen, vom 7. bis 18. Mai. Im Mittelpunkt stand zum Auftakt die Frage einer Entschädigung für die Eroberung des Landes der indigenen Völker.

Abonnieren Sie die LAZ, um den ganzen Artikel zu lesen.LAZ jetzt abonnieren!

"Bungee-Jumping" von der Venus

Die "voladores" der mexikanischen Totonaken stürzen sich aus alter Tradition von einem 20 Meter hohen Mast und beweisen damit nicht nur Mut, sondern auch spirituelle Tiefe.

Abonnieren Sie die LAZ, um den ganzen Artikel zu lesen.LAZ jetzt abonnieren!

Neues Gesetz zum Schutz der Rechte der Maya in Yukatan

Im Schatten der Weltpolitik, gibt es langsame, aber stetige Fortschritte in der Frage der Rechte indigener Völker. Auf internationaler Ebene ist das Forum für indigene Angelegenheiten der UNO, UNPFII, am Montag in New York zu seiner zehnten Sitzung zusammengekommen, die noch bis zum 27. Mai dauert.

Kurz zuvor haben die Maya in Yukatan nach drei Jahren Tauziehen um die richtige Formulierung ein eigenes Gesetz erhalten: am 12. April verabschiedete der Kongress des mexikanischen Bundesstaates einstimmig das "Gesetz zum Schutz der Rechte der Maya-Gemeinschaft". Damit hat sich die Gesetzgebung in Yukatan ein Stück mehr der Realität angenähert, dass dieser Bundesstaat nicht nur den größten Anteil an indigener Bevölkerung in Mexiko hat, sondern dass die Maya sogar die Mehrheit seiner Bürger darstellen.

Abonnieren Sie die LAZ, um den ganzen Artikel zu lesen.LAZ jetzt abonnieren!

“Das fünfte Versprechen”: Toltekenweisheit für persönliche Entwicklung

Der Schamane und Autor Miguel Ruiz hat "Die vier Versprechen" aus seinem gleichnamigen früheren Bestseller um ein fünftes erweitert. Das Ziel seines neuen Buchs sei es, “dem Menschen zu helfen, den Traum der Hölle in einen Traum des Himmels auf Erden zu verwandeln”. Dabei war der Mexikaner selbst erst auf einem anderen Weg. Er studierte Medizin, bis er sich nach einem Nahtoderlebnis der geistigen Welt zuwandte. Miguel Ruiz war am Steuer seines Wagens eingeschlafen und gegen eine Betonwand gefahren. Nach eigenen Angaben machte er danach eine außerkörperliche Erfahrung: er sah sich von oben, wie er zwei Freunde aus dem Wagen rettete. Für seine folgenden Studien fand er kundige Lehrer in der eigenen Familie: sein Großvater war ein Schamane und seine Mutter eine "curandera", eine Heilerin. Von ihnen ließ er sich unterrichten in den Lehren der Tolteken, wobei ihm sein bereits verstorbener Großvater dafür in Träumen erschien.

Abonnieren Sie die LAZ, um den ganzen Artikel zu lesen.LAZ jetzt abonnieren!

Die "historische Schuld" gegenüber den indigenen Völkern - Teil III

Mit einem historischen Sieg vor dem Obersten Gericht in Belize, das ihr Recht auf traditionelle Lebensweise und Landbesitz anerkannte, haben die Maya ein Exempel statuiert und die "UN-Erklärung über die Rechte indigener Völker" mit Leben erfüllt. Zum ersten Mal wurde das Dokument in einem Rechtsstreit verwendet - und das auch noch mit Erfolg. Es gibt den indigenen Völkern nun eine Referenz an die Hand, um weitere Fälle auf legalem Wege und in ihrem Sinne zu lösen, wie zum Beispiel in Guatemala. Für den Bau des Wasserkraftwerks Chixoy in San Cristóbal, Alta Verapaz, wurden zwischen 1977 und 1983 Tausende Maya zwangsweise umgesiedelt und niemals entschädigt. 

Abonnieren Sie die LAZ, um den ganzen Artikel zu lesen.LAZ jetzt abonnieren!

Die "historische Schuld" gegenüber den indigenen Völkern - Teil II

Wir haben eine 'historische Schuld' gegenüber den indigenen Völkern", sagt Gabriela Santinelli Recio, Abgeordnete der „Partei der Institutionalisierten Revoution“, PRI, in Yukatan. Statistisch stellen die Maya in diesem mexikanischen Bundesstaat mit fast 60 Prozent die Mehrheit der Bevölkerung, in den politischen und wirtschaftlichen Entscheidungs-gremien schlägt sich das jedoch nicht nieder.

Die ethnische Zugehörigkeit korreliert vielmehr mit hoher Armut und Marginalisierung. Die Kluft hat sich über Jahrhunderte entwickelt. Die Politik ist nun gefordert, sie zu überbrücken. Bildung ist dabei ein wichtiger Aspekt. Derzeit hat der Kongress zwei Gesetzesentwürfe über die Rechte der Maya vorliegen und hat Vertreter von sozialen Organisationen sowie interessierte Bürger zu einem runden Tisch eingeladen.

Abonnieren Sie die LAZ, um den ganzen Artikel zu lesen.LAZ jetzt abonnieren!

Die "historische Schuld" gegenüber den indigenen Völkern - Teil I

Deutschland und der Holocaust, Südafrika und die Apartheid, Kambodscha und die Roten Khmer: die Selbst-Erhebung des Menschen über andere Vertreter seiner Art hat viele dunkle Kapitel in der Geschichte hervorgebracht. Nicht immer dauert die Aufarbeitung so lange wie im Fall der indigenen Völker Amerikas, die jetzt erst, 500 Jahre nach dem Trauma der Eroberung durch die Europäer, zu neuem politischen Selbstbewusstsein erwachen.

Grund dafür ist die internationale Aufmerksamkeit, die den indigenen Völkern neuerdings zuteil wird. Im April und Mai 2008 hat das „Permanente Forum der Vereinten Nationen für die Belange Indigener Völker“, UNPFII, zum siebten Mal in New York getagt. Es war die erste Sitzung seit der Verabschiedung der richtungsweisenden „UN-Erklärung über die Rechte indigener Völker“ am 13. September 2007.

Abonnieren Sie die LAZ, um den ganzen Artikel zu lesen.LAZ jetzt abonnieren!
Inhalt abgleichen

LAZ-INFO