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Justiz

Dokumentarfilm nimmt Mexikos Justiz unter die Lupe

"Unschuldig sein reicht in Mexiko nicht, um frei zu sein" heißt es im Film "Presunto culpable", der schockierende Mängel im mexikanischen Rechtssystem aufdeckt.

Grund für Freudensprünge hat Antonio nicht, jedenfalls nicht zu Beginn des Dokumentarfilms "Presunto culpable", zu deutsch "Mutmaßlicher Schuldiger", der derzeit in mexikanischen Kinos läuft. Doch mit Salti und Breakdance im Knast trotzt der junge Mexikaner seiner 20-jährigen Haftstrafe wegen Mordes, so fühlt er sich frei. Er ist unschuldig, sagt er, und wer die mexikanische Justiz kennt und auch die Menschen ein bisschen, glaubt es ihm.

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Chiles Justiz will Tod von Ex-Präsident Allende aufklären

Mehr als 37 Jahre nach dem Tod des chilenischen Präsidenten Salvador Allende soll geklärt werden, ob er während des Militärputsches unter Führung von Augusto Pinochet ermordet wurde oder sich das Leben nahm. Ein entsprechendes Ermittlungsverfahren solle in Kürze eröffnet werden, teilte der Richter Mario Carroza am Donnerstag in der Hauptstadt Santiago de Chile mit.

Dabei werde es auch darum gehen, mögliche Täter zu überführen. "Es ist eine gewaltige Verantwortung", sagte Carrozo. Die Präsidentin der Vereinigung von Familienangehörigen und verschwundenen Häftlingen, Lorena Pizarro, sagte, mit dieser Entscheidung "setze die Justiz ein Beispiel".

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Mehr Siemens-Managern drohen Anklagen wegen Bestechung in Argentinien

Die Münchner Staatsanwaltschaft bereitet Anklagen gegen zwei weitere hohe Siemens-Manager vor. Das berichtet die Süddeutsche Zeitung in ihrer Ausgabe vom Donnerstag. Nach dem Bericht sollen der frühere Zentralvorstand des deutschen Industriekonzerns, Uriel Sharef, und der ehemalige Finanzvorstand Heinz-Joachim Neubürger von millionenschweren Bestechnungsgeldern gewusst haben, die 1998 in Argentinien geflossen sein sollen.

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