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Sicherheit

Fortschritte im Fall Iguala, aber 43 Studenten noch immer vermisst

Wegen des Falls Iguala steht Mexiko unter internationaler Beobachtung, der Druck ist auch im Inland groß und nun wird relativ schnell gehandelt: Am Donnerstag hat der Gouverneur von Guerrero, Angel Aguirre Rivero, aufgrund des Vorfalls seinen Rücktritt eingereicht. 

Er wolle mit seinem Schritt "die Ermittlungen begünstigen", sagte Aguirre

Der mexikanische Generalstaatsanwalt Jesús Murillo Karam informierte am Freitag, dass bisher in Guerrero elf Massengräber gefunden worden sind. In zehn von ihnen wurden insgesamt 38 Leichen entdeckt. Noch ist unklar, ob sich darunter einige der seit einem Monat vermissten Studenten befinden. 

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Leichen in Massengräbern in Mexiko sind nicht die vermissten Studenten

Die DNS-Proben der Angehörigen der 43 Studenten stimmen mit keiner der 28 bisher in Iguala gefundenen Leichen überein. Das teilte der mexikanische Generalstaatsanwalt Jesús Murillo Karam mit.

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In Mexiko angeschossener deutscher Student weiter in Klinik

Der Zustand des 25-jähriges ist stabil, seine Verletzung eher leicht. Er kam am Sonntag abend mit Freunden aus Acapulco, als Polizisten in Chilpancingo auf seinen Wagen schossen. Die Polizisten hatten nach eigenen Angaben auf die Reifen gezielt, um den Wagen zum Halten zu zwingen, und den Studenten dabei versehentlich verletzt. 

Offenbar hatten die Studenten auf Geheiß der Polizisten nicht freiwillig angehalten, weil sie die Polizisten für bewaffnete Angreifer hielten.

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Deutscher Student im mexikanischen Guerrero durch Polizisten verletzt

In Chilpancingo ist ein deutscher Student von Polizisten verletzt worden. Sie schossen auf das Auto, in dem sich der Deutsche befand, weil es auf ihren Befehl nicht angehalten hatte.

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"Patchwork-Interventionen" können Gewalt in Mexiko kaum zurückdrängen

Das Wohlstandsgefälle ausgleichen ist der "entscheidende Prozess", sagt Günther Maihold, Experte für Korruption und Organisiertes Verbrechen in Lateinamerika. 

Lesen Sie hier das exklusive LAZ-Interview mit dem deutschen Sozial- und Politikwissenschaftler, derzeit Inhaber des Sonderlehrstuhls Alexander und Wilhelm von Humboldt am Colegio de México und der UNAM und stellvertretender Direktor der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin sowie Autor und Herausgeber mehrerer Bücher über Lateinamerika.

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Kundgebungen fordern Aufklärung der Morde an mexikanischen Studenten

Das Massaker an mexikanischen Studenten im Bundesstaat Guerrero hat in der ganzen Welt Empörung ausgelöst. In Mexiko-Stadt hatten verschiedene soziale Organisationen zu einem Protestmarsch aufgerufen, rund 15.000 Menschen folgten der Einladung. 

Auf Spruchbändern gaben sie ihrer Hoffnung Ausdruck, dass die 43 offiziell noch als vermisst geltenden Studenten lebendig zurückkommen mögen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden.

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Killer gestehen Mord an 17 Studenten in Mexiko

Zwei Mitglieder der Verbrecherorganiation "Guerreros Unidos" haben gestanden, 17 der 43 in Iguala im mexikanischen Bundesstaat Guerrero vermissten Studenten umgebracht zu haben. Das teilte der Generalstaatsanwalt von Guerrero, Iñaky Blanco, mit. In Massengräbern an dem Ort, wo die Studenten zuletzt gesehen wurden, waren 28 Leichen entdeckt worden. Mit DNS-Tests wird nun deren Identität überprüft.

Offenbar sind Polizisten mit in das Verbrechen verwickelt und haben die Studenten an die Killer ausgeliefert. Die linksgerichtete Tageszeitung La Jornada nannte die Morde deshalb "Staatsverbrechen". Mexikos Präsident Enrique Peña Nieto versprach, dass es für die Täter "nicht die geringste Chance auf Straffreiheit" geben werde.

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Mexiko gelingt Festnahme eines weiteren Drogenbosses

Héctor Beltrán Leyva ist in der zentralmexikanischen Stadt San Miguel de Allende festgenommen worden. Er war der Kopf des Beltrán Leyva Kartells, das er mit seinen Brüdern gegründet hatte.

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Inhaftierter Drogenboss beschuldigt Sicherheitsminister Mexikos der Korruption

Aus dem Gefängnis heraus hat der vor zwei Jahren festgenommene Drogenboss Edgar Valdez Villareal, alias "Die Barbie", den mexikanischen Minister für Öffentliche Sicherheit, Genaro García Luna, und weitere acht hohe Funktionäre der Korruption beschuldigt. Das berichten die mexikanische Tageszeitung Reforma und die US-amerikanische Tageszeitung The Wall Street Journal unter Berufung auf einen Brief von Valdez, der den Zeitungen nach eigenen Angaben vorliegt.

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Ein Dorf in Kolumbien widersetzt sich der Gewalt

Mit gewaltfreien Mitteln widersetzt sich das Friedensdorf San José de Apartadó in Kolumbien seit 13 Jahren allen Versuchen der Vertreibung. Eine Pilgerreise, geleitet von Jesuitenpater Javier Giraldo, Bogotá, und der deutschen Friedensaktivistin Sabine Lichtenfels, die in Portugal lebt, führten mehrere hundert Campesinos, Indigene und internationale Teilnehmer in der Friedensgemeinde zusammen.

In einer Universität des Widerstands tauschten sie Wissen aus. Bilanz eines Mitglieds des Dorfrates: „Bis jetzt hielt uns der Wunsch zu überleben zusammen, aber jetzt sehen wir eine Zukunftsperspektive. Trotz schwerer Zeiten, die noch kommen werden, bin ich sicher: Diese Gemeinschaft wird nicht mehr untergehen."

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