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Sicherheit

Erschreckender Narco-Alltag in Mexiko

Es gibt Regionen in Mexiko, wo ein normales Leben kaum möglich ist, ohne die Auwirkungen des Drogenhandels zu spüren zu bekommen. Im Bundesstaat Michoacán ist das berüchtigte Drogenkartell “Die Familie” bereits dazu übergegangen, flächendeckend “Steuern” einzutreiben, so muss man die Schutzgeld-Erpressung inzwischen nennen. Vom kleinen Marktbudenpächter bis zum Autokonzessionär: wer nicht bezahlt, wird eingeschüchtert, entführt und im schlimmsten Fall sogar getötet. Eine junge Frau schildert hier exklusiv was passierte, als eine "Narco"-Bande in eine Diskothek in Veracruz einfiel, in der sie sich gerade aufhielt.

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Blog zum Drogenkrieg in Mexiko bekommt Journalistenpreis

Die 38-jährige lebt gefährlich: nicht nur hat sie sich als Ausländerin in Ciudad Juárez, einer der mörderischsten Städte der Welt, niedergelassen, sie berichtet auch noch von dort als Journalistin über den Drogenkrieg.

Für ihren Internet-Blog „Ciudad Juárez, en la sombra del narcotráfico“, zu deutsch „Juárez im Schatten des Drogenhandels“, wird die Spanierin Judith Torrea nun mit dem „Reporter ohne Grenzen-Preis“ der Deutschen Welle ausgezeichnet.

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Mutmaßlicher Schütze im Fall Cabañas in Mexiko-Stadt gefasst

Im Fall des im Jauar 2010 durch einen Kopfschuss verletzten paraguayischen Fußballers Salvador Cabañas hat die mexikanische Polizei am Dienstag abend den als mutmaßlichen Schützen gesuchten José Jorge Balderas Garza festgenommen. Der 34-jährige mit dem Spitznamen "der J.J." wurde in Mexiko-Stadt im Besitz von Drogen und mehreren Waffen gefasst.

Zu der Tat, die sich am 25. Januar 2010 im Nachtclub "Bar" in Mexiko-Stadt ereignet hatte, gab der Verdächtige an, nicht er, sondern sein Leibwächter habe damals auf Savador Cabañas geschossen. Der Leibwächter Francisco José Barreto García war im Juni 2010 als mutmaßlicher Komplize verhaftet worden.

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Warum der Drogenkrieg in Mexiko so nicht gewonnen werden kann - Teil II

Journalisten, Akademiker und frühere hohe Regierungsbeamte kommen zu einem fatalen Urteil über den Drogenkrieg in Mexiko: er ist so nicht zu gewinnen. Die Verflechtungen zwischen Politik und Drogenhandel seien so groß, dass staatliches Handeln GEGEN das "Narco-System" wie es der US-Journalist und Drogen-Experte Terrence Poppa nennt, eine Illusion sei, die sogar bewusst künstlich erzeugt und aufrechterhalten werde, um die Öffentlichkeit zu täuschen.

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Warum der Drogenkrieg in Mexiko so nicht gewonnen werden kann - Teil I

Von politischen und wirtschaftlichen Interessen sowie den Niederungen der menschlichen Existenz: Eine Bestandsaufnahme des "Narco-Systems".

An schlechten Nachrichten, ernüchternden Analysen und drastischen Zitaten über den Drogenhandel und die Verstrickung in die Politik Mexikos mangelt es nicht. “Ciudad Juárez wird der gemeinsame Nenner für das ganze mexikanische Territorium sein. Ciudad Juárez wird die Zukunft Mexikos sein”, meint Edgardo Buscaglia, Rechtsprofessor am "Instituto Tecnológico Autónomo de México", ITAM. Seit Jahren berät er Regierungen und die Vereinten Nationen zum Thema Kriminalitätsbekämpfung und Drogenpolitik.

Mit 3.111 Toten allein in 2010 ist Ciudad Juárez, an der Grenze zwischen Mexiko und den USA, nicht nur die Stadt mit der höchsten Mordrate der Welt, sondern auch der offensichtlichste Schauplatz des Drogenkrieges, der scheinbar zwischen der mexikanischen Regierung und den Drogenkartellen ausgefochten wird. Scheinbar, denn Kenner der Materie weisen ebenfalls seit Jahren auf die engen Verbindungen zwischen beiden hin.

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