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Kunst, Medien, Film, Musik, Literatur

Rund 50.000 Artefakte in Tunnel unter Teotihuacán entdeckt

Mit neuster Technik und einem Team von Spezialisten mehrerer Universitäten sowie der mexikanischen Altertumsbehörde INAH haben Archäologen in Teotihuacán den bisher größten Fund von Artefakten freigelegt.

Es handelt sich um Figuren, Schmuck, Keramik und Werkzeuge, die als Opferbeigaben in einem Tunnel ausgelegt waren, der unter den "Tempel der Gefiederten Schlange" führt und dort in drei Kammern mündet.

Der Tunnel war vor rund 1800 Jahren von den Teotihuacanos zugeschüttet und 2003 wiederentdeckt worden. 970 Tonnen Erde und Steine mussten entfernt werden, um ihn wieder begehbar zu machen. 

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Temperament trifft Deutschland: Lateinamerika-Festival in Esslingen

Im Raum Stuttgart gibt es eine Vielzahl lateinamerikanischer Vereine, die sich für den Erhalt ihrer Heimatkultur und für den kulturellen Austausch stark machen – zum Beispiel in Form dieses Festivals.

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Cannes-prämierter Film "Heli" in Mexikos Kinos

Der Film des Mexikaners Amat Escalante, der im Mai 2013 in Cannes für die Beste Regie ausgezeichnet worden ist, will dem Drogenkrieg in Mexiko ein Gesicht geben.  Die Botschaft: wie "Heli" könnte es jedem ergehen.

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Michael Jackson: "Ein Superstar und Gentleman" - Teil 3

Seit dem 1. Mai 2009 wurde Jackson von seinem neuen Leibarzt Dr. Conrad Murray betreut, einem Kardiologen, der Jackson und seine Kinder seit 2008 gelegentlich behandelt hatte. Murray sollte Jackson nach London begleiten und dafür 150.000 US-Dollar pro Monat von AEG bekommen, die später von den Einnahmen Jacksons abgezogen werden sollten.

Ein anderer Arzt war im Gespräch gewesen, der auf Suchtprobleme spezialisierte Dr. Stuart Finkelstein. Er hatte Jackson schon einmal während dessen "Dangerous"-Tour betreut und verlangte "nur" 40.000 US-Dollar Honorar. Doch er machte zur Bedingung, dass Jackson "clean" sein musste, was offenbar niemand bestätigen wollte.

Vor allem aber war Murray offenbar bereit, Jacksons gefährliche Sonderwünsche zu erfüllen. Um das Arbeitspensum durchzuhalten, nahm Jackson unter anderem Demerol. In seinem Haus wurden weitere rezeptpflichtige Medikamente auch auf Alias-Namen von Jackson gefunden. Um schlafen zu können, griff er zu drastischeren Maßnahmen: Er ließ sich das Narkosemittel Propofol spritzen, das nur in einem Operationssaal mit Herz-Lungen-Maschine und Wiederbelebungsgeräten von einem Anästhesisten angewendet werden darf. Jacksons Krankenschwester Cherilyn Lee sagte, sie habe versucht, seine Schlafprobleme mit Naturprodukten zu behandeln. Im April 2009 habe Jackson zu ihr gesagt, die würden nicht wirken: "Das einzige, was mir hilft, ist Diprivan". Diprivan ist ein Markenname von Propofol.

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Michael Jackson: "Ein Superstar und Gentleman" - Teil 2

 

Grund für das Zerwürfnis mit SONY war eine Klausel in Michael Jacksons Plattenvertrag über die Rechte an seiner Musik. Jackson erwartete, die kompletten Rechte im Jahr 2000 von SONY zurückzuerhalten. Doch es gab eine Klausel, die die Rückgabe um Jahre nach hinten verschoben, sobald er ein Album nicht zum vereinbarten Zeitpunkt liefern konnte. Das kommt bei kreativen Künstlern schon mal vor.

Jackson fand überdies heraus, dass die Anwaltskanzlei, die ihn vertrat, das heißt die Kanzlei von John Branca, auch SONY vertrat, und benutzte diesen Konflikt, um den Vertrag mit SONY zu kündigen.

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Michael Jackson: "Ein Superstar und Gentleman" - Teil 1

"Ein Superstar und Gentleman": das hat die Designerin Diana Walcak einmal über Jackson gesagt. Er sei "sowohl sanft als auch kraftvoll, beides zugleich" gewesen, so Walcak, die Jacksons Statue für sein Album HIStory entwickelt hat.

"Persönlich schien er sehr ruhig, schüchtern und nett zu sein und dann, als ich ihn am Abend beim Konzert sah, konnte ich nicht glauben, dass es dieselbe Person war", so ein Hotelangestellter, der den Megastar 1996 betreute.

Und dann gab es da noch die Facette des Freak, die die Medien von ihm zeichneten. "Ich denke, was die meisten Leute nicht wissen und was mich überraschte, war, wie 'normal' Michael Jackson als Person war", bemerkte Mark Ryden, Schöpfer des Albumcovers von "Dangerous", ganz anders als "sein sonderbares öffentliches Image".

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Zum Todestag von Michael Jackson

Michael Jacksons Tochter Paris liegt nach einem Selbstmordversuch im Krankenhaus. Seine Familie streitet vor Gericht gegen den Veranstalter seiner zuletzt geplanten Konzertserie um eine astronomische Entschädigung. Es geht darum, ob die Firma AEG Live den Arzt Conrad Murray beschäftigte, der Jackson am 25. Juni 2009 das Narkosemittel Propofol verabreichte, das zum Tod des Megastars führte. Murray wurde zu einer vierjährigen Haftstrafe wegen fahrlässiger Tötung verurteilt.

Währenddessen kochen die Gerüchte um Jacksons Vaterschaft wieder hoch und es gibt neue Missbrauchsvorwürfe von dem Choreographen Wade Robson, der von Jackson als Kind entdeckt und gefördert wurde. Beides seien Gründe für den Zusammenbruch von Paris, hieß es. Die Dramen um den "King of Pop" nehmen auch vier Jahre nach seinem Tod kein Ende. Es gibt Dinge, die Sie vermutlich noch nicht über ihn wussten.


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Sängerin Jenni Rivera stirbt bei Flugzeugabsturz

Mexiko trauert um die "Diva de la Banda": Jenni Rivera ist beim Absturz eines Privatsjets im Bundesstaat Nuevo León ums Leben gekommen. Auch die weiteren sechs Insassen starben, darunter ihr Manager und ihr Anwalt. Nach einem Konzert in der nordmexikanischen Stadt Monterrey war Jenni Rivera am frühen Sonntagmorgen auf dem Weg nach Mexiko-Stadt, um dort als Coach an der Talent-Show "La Voz... México" teilzunehmen. Nach der Nachricht von ihrem Tod wurde die Live-Sendung dem Gedenken an die beliebte Künstlerin gewidmet.  

Mit 15 Millionen verkauften Alben war Jenni Rivera die erfolgreichste Sängerin in Mexiko. Als erste Frau machte sie Karriere im Genre "Música de Banda", was ihr den Beinamen "Diva de la Banda" einbrachte.

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Mexikanischer Dokumentarfilm "Artesanos" ab 11.11.11 im Kino

Nach "Creer es crear" bringt der mexikanische Werbefachmann und Filmemacher Santiago Pando zum symbolträchtigen Datum 11.11.11 seinen zweiten Dokumentarfilm "Artesanos" ins Kino. Darin geht es erneut um die Bewusstseinsentwicklung des Menschen, dieses Mal durch die kreative Arbeit mit seinen Händen.

"Ich wurde mir bewusst, dass ich ein gut bezahlter Sklave war. Ich war total leer, wie viel ich auch finanziell und materiell besaß": das ist vielleicht einer der stärksten und ehrlichsten Sätze, die Santiago Pando jemals gesagt hat. Manche, die das bereits erlebt haben, können darüber lächeln. Andere, die es noch vor sich haben, fühlen sich vermutlich unagenehm berührt, denn wenn man an diesen Punkt gelangt, zieht das schwerwiegende Konsequenzen nach sich.

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Sängerin Shakira liefert Mega-Konzert in Mérida, Mexiko

Shakira hat ihrer Karriere mal wieder einen neuen Superlativ hinzugefügt: zu ihrem Konzert in Mérida, der Hauptstadt des mexikanischen Bundesstaats Yukatan, kamen bei freiem Eintritt mehr als 150.000 Menschen. 

Das Konzert im Rahmen ihrer Welttournee "Sale el Sol" hatte schon im Vorfeld für Aufsehen und Polemik gesorgt, denn die Stadtverwaltung hatte die kolumbianische Sängerin eingeladen und diese Millionen-Ausgabe nach eigenen Angaben über private Sponsoren finanziert, was von der Opposition bezweifelt wurde. 

Die Bewohner von Mérida sowie Gäste aus dem In- und Ausland genossen die Show trotzdem. Shakira sang und tanzte perfekt wie immer, wirkte auch nach Monaten auf Tour kein bisschen müde. Doch ein inniger Kontakt zum Publikum kam nicht zustande, zumal nur wenige Zuschauer freie Sicht auf die Bühne hatten. 

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