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Kunst, Medien, Film, Musik, Literatur

Kupfer aus Chile im Bergbau-Museum Bochum

Dass Sie diesen Artikel lesen können, liegt auch an den Kupferdrähten in Ihrem Computer. Kupfer ist aus der modernen Welt kaum wegzudenken, auch wenn der Chiphersteller Intel das Metall in Zukunft durch dünne Glasfasern ersetzen will. Der Rohstoff ist wegen seiner elektrothermischen Fähigkeiten gefragt und nicht nur Bestandteil von Computern, sondern auch in Telekommunikationsanlagen und Fahrzeugen zu finden.

40 Prozent des Weltbedarfs an Kupfer liefert Chile. In der Sonderausstellung "Schätze der Anden – Chiles Kupfer für die Welt" bietet das Deutsche Bergbau-Museum Bochum einen Überblick über die Förderung und Verwendung von Kupfer von frühen Hochkulturen bis zum modernen High-Tech-Bergbau. 

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Theorien zum 11. September 2001: Sensible Künstler

Wer als Künstler kommerziell Erfolg haben will, braucht den "richtigen Riecher" für den Massengeschmack. Offene Sinne für Themen, die "in der Luft liegen". Der Zeit voraus sein. Jetzt schon wissen, was morgen "in" sein wird - oder gar ein "inside job"?

Zumindest prophetisch muten die Hinweise auf den 11. September 2001 an, die sich in zahlreichen Filmen und anderen künstlerischen Werken finden lassen. Manche deuten sie als Zeichen für Eingeweihte und vermuten, dass Hollywood und die ganze Entertainment-Industrie ganz real unter einer Decke mit Finsterlingen steckt, die sie sonst nur darstellen und besingen.

Unter anderem ein Kartenspiel, mehrere Filme, ein Albumcover, ein Musiktext und ein Theaterstück scheinen den 11. September 2001 angekündigt zu haben.

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“Das fünfte Versprechen”: Toltekenweisheit für persönliche Entwicklung

Der Schamane und Autor Miguel Ruiz hat "Die vier Versprechen" aus seinem gleichnamigen früheren Bestseller um ein fünftes erweitert. Das Ziel seines neuen Buchs sei es, “dem Menschen zu helfen, den Traum der Hölle in einen Traum des Himmels auf Erden zu verwandeln”. Dabei war der Mexikaner selbst erst auf einem anderen Weg. Er studierte Medizin, bis er sich nach einem Nahtoderlebnis der geistigen Welt zuwandte. Miguel Ruiz war am Steuer seines Wagens eingeschlafen und gegen eine Betonwand gefahren. Nach eigenen Angaben machte er danach eine außerkörperliche Erfahrung: er sah sich von oben, wie er zwei Freunde aus dem Wagen rettete. Für seine folgenden Studien fand er kundige Lehrer in der eigenen Familie: sein Großvater war ein Schamane und seine Mutter eine "curandera", eine Heilerin. Von ihnen ließ er sich unterrichten in den Lehren der Tolteken, wobei ihm sein bereits verstorbener Großvater dafür in Träumen erschien.

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Dokumentarfilm nimmt Mexikos Justiz unter die Lupe

"Unschuldig sein reicht in Mexiko nicht, um frei zu sein" heißt es im Film "Presunto culpable", der schockierende Mängel im mexikanischen Rechtssystem aufdeckt.

Grund für Freudensprünge hat Antonio nicht, jedenfalls nicht zu Beginn des Dokumentarfilms "Presunto culpable", zu deutsch "Mutmaßlicher Schuldiger", der derzeit in mexikanischen Kinos läuft. Doch mit Salti und Breakdance im Knast trotzt der junge Mexikaner seiner 20-jährigen Haftstrafe wegen Mordes, so fühlt er sich frei. Er ist unschuldig, sagt er, und wer die mexikanische Justiz kennt und auch die Menschen ein bisschen, glaubt es ihm.

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Zwölf Nominierungen für Oscar-Favorit “The King’s Speech”

Der britische Film "The King's Speech" geht als großer Favorit ins Rennen um den diesjährigen Oscar. Das Historiendrama um die Sprachprobleme des englischen Königs George VI. wurde am Dienstag in Los Angeles in zwölf Kategorien des wichtigsten Filmpreises der Welt nominiert.

Damit hat sich das Werk von Regisseur Tom Hooper vom Mitfavoriten "The Social Network", ein Film rund um Facebook-Gründer Mark Zuckerberg, abgesetzt - er wurde achtmal nominiert. Hollywoods Trophäen-Gala geht am 27. Februar zum 83. Mal über die Bühne.

Unter den Anwärtern für die begehrteste Trophäe der internationalen Filmwelt sind auch drei Deutsche. 

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Mexikanischer Tenor Villazón gibt Debüt als Opern-Regisseur

Der mexikanische Tenor Rolando Villazón bereitet sich auf eine zweite Karriere vor: am 24. Januar gibt er in Lyon, Frankreich, sein Debüt als Regisseur mit der Oper "Werther" von Jules Massenet. Villazón hatte wegen Stimmproblemen und Erschöpfung oft pausieren müssen.

Der 38-jährige sagte, er wolle sich auf "eine tiefenpsychologische Deutung" der Oper konzentrieren. Villazón besetzte die Hauptrollen mit seinem Landsmann und als neuer Star geltenden Tenor Arturo Chacón-Cruz und der Französin Karine Deshayes als Charlotte. Es dirigiert der in Freiburg geborene Johannes Willig. Das Opernhaus in Lyon - nach Paris die Oper mit dem zweitgrößten Budget in Frankreich - zeigte sich erfreut über das Engagement Villazóns.

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Shakira geht mit geklautem WM-Song auf Lateinamerika-Tournee

Unverwechselbare Stimme, perfekte Figur, blondierte Lowenmähne, sexy Hüftschwung: mit diesen Ingredenzien beherrscht Shakira aus Kolumbien seit Jahren auch die internationalen Charts. Talent fürs Singen, Tanzen und Songschreiben hat die 32-jährige ohne Zweifel, die schon immer wusste, was sie werden will, nämlich genau das, was sie heute ist: ein Weltstar mit rund 60 Millionen verkauften Tonträgern. 

Doch einen Teil ihres Vermögens verdient die Sängerin mit einem Lied, das sie zunächst als ihres ausgegeben und damit bewusst gelogen hat.

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Deutsches Team dreht Pilotfilm für Action-Serie in Mexiko

Ein neu entdeckter Maya-Kodex steht im Mittelpunkt von "World Express". Die UFA dreht den 90-Minüter im Auftrag von RTL noch bis Mitte Dezember auf der Halbinsel Yukatan.

"Nein! Ich will nicht sterben", schreit ein Geschäftsmann auf deutsch. Die Passanten blicken entsetzt nach oben. Der Mann baumelt am Bein eines anderen, der sich gerade noch so am Dach des dreistöckigen Grand Hotel im Zentrum von Mérida festhält. "Das hätten Sie sich früher überlegen sollen", ruft der sportliche Retter zurück. Alle halten den Atem an. Dann fallen beide nach unten.

Es sind Schauspieler und natürlich fallen sie an Seilen gesichert und weich, auf ein paar dicke, blaue Sportmatten. Die Szene, für die die UFA-Fernsehproduktion und ihr mexikanischer Partner eines der schönsten Gebäude der yukatekischen Hauptstadt ausgesucht haben, wird der Auftakt sein für "World Express", den Pilotfilm einer Action-Serie, in der zwei Männer rund um den Globus abenteuerliche Post ausliefern müssen.

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Roman von deutscher Autorin über Chile erschienen

„Einer dieser chilenischen Tage“ von Ela Rojas zeigt Parallelen zwischen Militärdiktatur und Nationalsozialismus.

Ähnlich wie Argentinien, das dieses Jahr Gastland auf der Frankfurter Buchmesse ist, hat auch das benachbarte Chile viele Jahre unter einer brutalen Militärdiktatur gelitten, wobei Pinochets Regime der eisernen Hand sogar noch zehn Jahre länger dauerte als das der argentinischen Militärs. 17 lange Jahre, in denen Oppositionelle gefoltert, ermordet oder ins Exil verbannt wurden. Tausende von Chilenen blieben nach ihrer Verhaftung verschwunden und nach wie vor ist das Schicksal der meisten von ihnen, ebenso wie das ihrer argentinischen Leidensgenossen, ungeklärt.

Der kürzlich im Verlag Edition AV erschienene Roman „Einer dieser chilenischen Tage“ von Ela Rojas thematisiert auf sehr eindringliche Weise das Schicksal der verschwundenen Verhafteten und ihrer Familienangehörigen, insbesondere der Mütter, die bis heute Aufklärung und Gerechtigkeit fordern.

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Ausstellung "Das Potosí-Prinzip" beleuchtet Kunst und Kommerz

Mit der Entdeckung von Silber im bolivianischen "Cerro Rico" und seiner Ausbeutung in der Minenstadt Potosí begannen das kapitalistische System und die Globalisierung von Geld und Kunstwerken. Das ist der Ausgangspunkt für eine eigenwillige Ausstellung, die Gegensätze aufzeigt, aber auch vereint: "Das Potosí-Prinzip" im Haus der Kulturen der Welt in Berlin zeigt rund 20 Gemälde und Aquarelle aus dem 17. bis 19. Jahrhundert sowie zeitgenössische Antworten auf sie.

Zu den historischen Werken gehören vor allem kolonialzeitliche Bilder des sogenannten "Andinen Barock", die erstmals in Deutschland zu sehen sind. Die meisten stammen aus dem "Museo Casa Nacional de Moneda" in Potosí, aus Museen in La Paz und dem spanischen Sevilla. Einige Werke sind noch im Besitz von einzelnen Klöstern oder sogar Dorfkirchen. Sie wurden im Vorfeld vom "Museo Nacional Reina Sofia" in Madrid restauriert, das zusammen mit der spanischen Regierung und dem Haus der Kulturen der Welt die Ausstellung finanziert. 25 internationale Künstler bzw. Künstlergruppen, davon nur drei aus Bolivien selbst, waren eingeladen, das "Potosí-Prinzip" im Lichte verschiedener geographischer und politischer Gegebenheiten zu interpretieren.

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