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Was steht in den "Panama Papers"?

Die Kundenliste von Mossack Fonseca liest sich wie ein Who is Who der Weltprominenz: Präsidenten, Staats- und Regierungschefs, ihre Verwandten und Freunde, Schauspieler, Musiker, Sportler.

Es ist zwar ein offenes Geheimnis, dass die Reichen und Mächtigen ihre Vermögen in Steueroasen sichern, doch niemals wurden Informationen darüber veröffentlicht - im Geschäft mit den Briefkastenfirmen gilt äußerste Diskretion.

Dieses Tabu haben die "Panama Papers", rund 11,5 Millionen von den Computern der panamaischen Anwaltskanzlei Mossack Fonseca abgegriffene Dateien, nun durchbrochen. Sie legen damit die zumindest moralisch verwerflichen Machenschaften der Prominenten offen und geben auch Steuerfahndern in vielen Ländern Anlass, die Finanzen einiger ihrer Mitbürger genauer unter die Lupe zu nehmen.

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Skandal um Kanzlei in Panama weitet sich aus

Die Enthüllungen von vertraulichen Emails und Dokumenten der panamaischen Anwaltskanzlei Mossack Fonseca haben pikante Einblicke in die Finanzgeschäfte von Großverdienern aus aller Welt gegeben und könnten einige von ihnen in Schwierigkeiten bringen.

Unter den Kunden befinden sich unter anderem die Präsident von Argentinien und der Ukraine, der Premierminister von Island und der König von Saudi-Arabien, Verwandte und Vertraute des Präsidenten von Russland und von Syrien, der Fußballer Lionel Messi und der Schauspieler Jackie Chan. Auch Mafiamitglieder, Drogendealer, Bankräuber und Versicherungsbetrüger wurden von Mosseck Fonseca vertreten.

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Neuer Betrug bei Banamex, mexikanischer Tochter von Citigroup

Rund 12 Millionen Euro wurden über ein firmeneigenes Sicherheitsunternehmen illegal abgezweigt, teilte der Bankkonzern am Dienstag mit. Es ist der zweite Betrugsfall nach Oceanografía.

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Europaparlament billigt Wirtschaftsabkommen mit lateinamerikanischen Staaten

Nach dem grünen Licht durch Straßburg können nun zwei weitreichende Freihandelsabkommen der Europäischen Union mit Peru, Kolumbien sowie für sechs mittelamerikanischen Staaten in Kraft treten.

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Ecuador sieht Unterstützung für Klimaabgabe der OPEC

Vor der Sitzung erdölexportierender Länder in Wien am 12. Dezember befürworten der Iran und Katar angeblich den Vorschlag Ecuadors einer Klimaabgabe der reicheren OPEC-Staaten. Danach sollen sie eine kleine Summe auf jedes verkaufte Barrel an die ärmeren Länder zahlen, die mehr unter den Auswirkungen des weltweiten Klimawandels leiden.

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Deutsche Produkt- und Firmennamen sind im Ausland beliebt

KINDER-Schokolade und KINDER-Überraschungseier tragen in der ganzen Welt ihren deutschen Namen. Deutsch sind sie deshalb noch lange nicht, denn Produzent ist der italienische Süßwarenkonzern FERRERO und er ist vielleicht das prominenteste Beispiel für ein ausländisches Unternehmen, das mit einem deutschen Marken- oder Produktnamen international erfolgreich ist.

Wer deutsche Qualität suggerieren, das Besondere seiner Produkte unterstreichen will oder deutsche Wurzeln hat, wählt immer öfter deutsche Namen. Während vielen deutschen Firmen die internationale Bedeutung der eigenen Sprache gar nicht bewusst ist, nutzen im Ausland zahlreiche Unternehmen die weite Verbreitung der Sprache Goethes und setzen auf deutschsprachige Namen und Bezeichnungen. 

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Ideenwettbewerb für Wirtschaftsprojekte – auch in Lateinamerika

Die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GIZ ruft im Rahmen ihrer Förderung von Wirtschaftsprojekten in Entwicklungs- und Schwellenländern ab 15. Februar wieder zu einem Ideenwettbewerb auf. Beteiligen können sich deutsche und europäische Unternehmen sowie deren ausländische Tochterfirmen.

Die deutsche Entwicklungsagentur stellt innerhalb des Programms develoPPP.de im Jahr 2011 13,6 Millionen Euro zur Verfügung. PPP steht dabei für Public Private Partnership, auch Name des Programms seit seinem Bestehen von 1999 bis 2009. Mit PPP werden Entwicklungspartnerschaften bezeichnet, in denen Unternehmen und entwicklungspolitische Organisationen Projekte gemeinsam planen, finanzieren und umsetzen. Die Mittel stammen aus dem Haushalt des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung BMZ.

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Venezuela richtet Internet-Verbindung für Kuba ein

Venezuela verlegt ein unterseeisches Glasfaserkabel nach Kuba, um die Karibikinsel mit schnelleren und leistungsfähigeren Telefon- und Internetverbindungen zu versorgen. Es ist das erste Glasfaserkabel für die Karibikinsel.

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Chinas Präsident Hu Jintao auf Staatsbesuch in den USA

Zum ersten Mal seit 13 Jahren ist ein politischer Führer aus China wieder formell im Weißen Haus zu Gast: US-Präsident Barack Obama empfing den chinesischen Staats- und Parteichef Hu Jintao zu seinem viertägigen Besuch mit allen militärischen Ehren.

Nach 21 Salutschüssen auf dem Rasen des Weißen Hauses schritt Hu eine Ehrenformation ab und schüttelte Hände von Zaungästen. Vor fünf Jahren hatte Hu von Präsident Bush nur ein Mittagessen bekommen. Heute nimmt die US-Regierung China ernster und das hat vor allem wirtschaftliche Gründe: die beiden größten Volkswirtschaften der Erde wollen künftig auch geschäftlich besser zusammenarbeiten und schlossen trotz aller Konflikte Milliarden-Geschäfte ab.

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Mehr Siemens-Managern drohen Anklagen wegen Bestechung in Argentinien

Die Münchner Staatsanwaltschaft bereitet Anklagen gegen zwei weitere hohe Siemens-Manager vor. Das berichtet die Süddeutsche Zeitung in ihrer Ausgabe vom Donnerstag. Nach dem Bericht sollen der frühere Zentralvorstand des deutschen Industriekonzerns, Uriel Sharef, und der ehemalige Finanzvorstand Heinz-Joachim Neubürger von millionenschweren Bestechnungsgeldern gewusst haben, die 1998 in Argentinien geflossen sein sollen.

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