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Sicherheit, Indigene Völker, Justiz, Entwicklung, Kinder und Jugend

Mexikanische Nährböden für Fälle wie Cassez

Wie man in Mexiko einem korrupten Justizsystem ausgeliefert ist und an der Böswilligkeit seiner Einwohner verzweifeln kann.

“Silke, machen wir das nicht schwerer, verschwinde besser in dein Land, klar, wenn du nicht willst, dass dir etwas passiert. Stell dir vor, in Mexiko sind die Gesetze nicht so wie in deinem Land und dich ins Gefängnis zu bringen, ist einfacher. Wie traurig, wenn du deine Jahre hinter Gittern verbringst. Ich wiederhole es dir, das ist ein Versprechen, keine Drohung. Wir geben dir einen Monat, damit zu gehst. Ansonsten werden die Versprechen schlimmer werden.”

Wenn man so eine Droh-e-mail erhält, muss man wohl etwas ganz Schlimmes gemacht haben. In Mexiko ist das Schlimmste, was man machen kann, die Wahrheit zu sagen - und genau das hatte ich getan.

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Yukatan rechnet nicht mit Besucheransturm zum 21. Dezember 2012

Wer will schon beim "Ende der Welt" am Ende der Welt sein? Da bleibt man doch lieber zu Hause, werden sich vielleicht viele denken. Am 21. Dezember 2012 endet nach Ansicht der meisten Maya-Experten der Kalender der Langen Zählung von 5125 Jahren. Vor allem spirituelle Gruppen begehen dieses Datum als etwas Besonderes, wobei die Interpretationen darüber auseinandergehen, und bieten Reisen ins Maya-Gebiet an. Während Guatemala zum Beispiel ein Großereignis in der Maya-Stätte Tikal plant, konzentriert sich die neue Regierung des mexikanischen Bundesstaates Yukatan auf kulturelle und akademische Aktivitäten in der Landeshauptstadt Mérida. 

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In Mexiko wegen Entführung verurteilte Französin kommt frei

Der Oberste Gerichtshof Mexikos hat die 60-jährige Haftstrafe gegen die als Entführerin verurteilte Französin Florence Cassez aufgehoben und ihre unmittelbare Freilassung angeordnet.

Die Rechte der Französin seien bei ihrer Festnahme derart schwer verletzt worden, dass das die gesamte Beweislage in Frage stelle, sagte Richter Arturo Zaldívar. Cassez war 24 Stunden lang von der Polizei festgehalten worden, ohne – wie es die Verfassung vorsieht  - innerhalb von zwei Stunden einem Untersuchungsrichter vorgeführt zu werden und ohne die französische Botschaft zu informieren. Am folgenden Tag wurde sie in eine Ranch gefahren, wo das Fernsehen vorgab, ihre angebliche Festnahme und die Befreiung ihrer angeblichen Opfer live zu filmen. Die Aussagen von vier Zeugen stuften die Richter nun als nicht stichhaltig ein.

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21. Dezember 2012 in Yukatan: Zwischen kosmischer Überdosis und Understatement

Dieser Tag ist nach Ansicht der meisten Maya- und Kalenderexperten der Endpunkt eines Zyklus der sogenannten Langen Zählung der Maya - und der Beginn eines neuen.

Auf der Halbinsel Yukatan, die mehrheitlich von Maya bewohnt ist, begeht man die Zeit rund um den besonderen Tag mit verschiedenen Aktivitäten.  

"Mérida, die Hauptstadt der Maya-Welt": So präsentiert das Tourismus-Ministerium die Hauptstadt des Bundesstaates Yukatan zum 21. Dezember 2012. Tatsächlich war Mérida die erste Stadt der spanischen Kolonialherren, die sie 1542 einweihten.

 

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Inhaftierter Drogenboss beschuldigt Sicherheitsminister Mexikos der Korruption

Aus dem Gefängnis heraus hat der vor zwei Jahren festgenommene Drogenboss Edgar Valdez Villareal, alias "Die Barbie", den mexikanischen Minister für Öffentliche Sicherheit, Genaro García Luna, und weitere acht hohe Funktionäre der Korruption beschuldigt. Das berichten die mexikanische Tageszeitung Reforma und die US-amerikanische Tageszeitung The Wall Street Journal unter Berufung auf einen Brief von Valdez, der den Zeitungen nach eigenen Angaben vorliegt.

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Historische Urteile gegen frühere Mitglieder der Militärdiktatur in Argentinien

12 ehemalige Angehörige der argentinischen Militärjunta sind in Buenos Aires wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Unter ihnen sind der als "Todesengel" bekannte Ex-Kapitän an der Marine-Schule ESMA Alfredo Astiz, der ehemalige argentinische Außenminister Oscar Montes und der Ex-Oberleutnant Ricardo Miguel Cavallo, der mehr als zehn Jahre lang als Geschäftsmann in Mexiko gelebt hatte und 2000 dort festgenommen worden war. Sie wurden für schuldig befunden, zwischen 1976 und 1983, Morde, Entführungen, Folter und Raub an Gegnern der Diktatur begangen zu haben.

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Chronik eines angekündigten Verrats

92 Prozent aller Straftaten in Mexiko werden niemals verfolgt, 98 Prozent niemals geahndet, wie die Nationale Menschenrechtskommission Mexikos CNDH beklagt. Nicht nur das: auch wer eine Straftat anonym anzeigt, muss Rache und oft um sein Leben fürchten, denn das Justizsystem selbst verrät die Daten an die Verbrecher, wie dieses Beispiel zeigt. Die gesellschaftlichen Konsequenzen dieses Verrats sind verheerend.

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11. Sitzung Indigener Völker bei der UNO

Bei den Vereinten Nationen in New York hat am Montag das elfte Treffen des Permanenten Forums für die Angelegenheiten Indigener Völker UNPFII begonnen. Die Sitzung dauert zwei Wochen, vom 7. bis 18. Mai. Im Mittelpunkt stand zum Auftakt die Frage einer Entschädigung für die Eroberung des Landes der indigenen Völker.

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"Bungee-Jumping" von der Venus

Die "voladores" der mexikanischen Totonaken stürzen sich aus alter Tradition von einem 20 Meter hohen Mast und beweisen damit nicht nur Mut, sondern auch spirituelle Tiefe.

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Ein Dorf in Kolumbien widersetzt sich der Gewalt

Mit gewaltfreien Mitteln widersetzt sich das Friedensdorf San José de Apartadó in Kolumbien seit 13 Jahren allen Versuchen der Vertreibung. Eine Pilgerreise, geleitet von Jesuitenpater Javier Giraldo, Bogotá, und der deutschen Friedensaktivistin Sabine Lichtenfels, die in Portugal lebt, führten mehrere hundert Campesinos, Indigene und internationale Teilnehmer in der Friedensgemeinde zusammen.

In einer Universität des Widerstands tauschten sie Wissen aus. Bilanz eines Mitglieds des Dorfrates: „Bis jetzt hielt uns der Wunsch zu überleben zusammen, aber jetzt sehen wir eine Zukunftsperspektive. Trotz schwerer Zeiten, die noch kommen werden, bin ich sicher: Diese Gemeinschaft wird nicht mehr untergehen."

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