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Sicherheit, Indigene Völker, Justiz, Entwicklung, Kinder und Jugend

"Besitzer" von deutscher Schule in Mexiko festgenommen

Dem Politiker und Geschäftsmann Jorge Hank Rhon wird illegaler Waffenbesitz vorgeworfen. Seit Jahren wird er mit dem Organisierten Verbrechen in Verbindung gebracht. Der frühere Bürgermeister von Tijuana und schwerreiche Unternehmer ist am Samstag vom mexikanischen Militär festgenommen worden. In seinem Wohnhaus in Tijuana im Bundesstaat Baja California wurden 88 Feuerwaffen sichergestellt.

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Erschreckender Narco-Alltag in Mexiko

Es gibt Regionen in Mexiko, wo ein normales Leben kaum möglich ist, ohne die Auwirkungen des Drogenhandels zu spüren zu bekommen. Im Bundesstaat Michoacán ist das berüchtigte Drogenkartell “Die Familie” bereits dazu übergegangen, flächendeckend “Steuern” einzutreiben, so muss man die Schutzgeld-Erpressung inzwischen nennen. Vom kleinen Marktbudenpächter bis zum Autokonzessionär: wer nicht bezahlt, wird eingeschüchtert, entführt und im schlimmsten Fall sogar getötet. Eine junge Frau schildert hier exklusiv was passierte, als eine "Narco"-Bande in eine Diskothek in Veracruz einfiel, in der sie sich gerade aufhielt.

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Neues Gesetz zum Schutz der Rechte der Maya in Yukatan

Im Schatten der Weltpolitik, gibt es langsame, aber stetige Fortschritte in der Frage der Rechte indigener Völker. Auf internationaler Ebene ist das Forum für indigene Angelegenheiten der UNO, UNPFII, am Montag in New York zu seiner zehnten Sitzung zusammengekommen, die noch bis zum 27. Mai dauert.

Kurz zuvor haben die Maya in Yukatan nach drei Jahren Tauziehen um die richtige Formulierung ein eigenes Gesetz erhalten: am 12. April verabschiedete der Kongress des mexikanischen Bundesstaates einstimmig das "Gesetz zum Schutz der Rechte der Maya-Gemeinschaft". Damit hat sich die Gesetzgebung in Yukatan ein Stück mehr der Realität angenähert, dass dieser Bundesstaat nicht nur den größten Anteil an indigener Bevölkerung in Mexiko hat, sondern dass die Maya sogar die Mehrheit seiner Bürger darstellen.

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“Das fünfte Versprechen”: Toltekenweisheit für persönliche Entwicklung

Der Schamane und Autor Miguel Ruiz hat "Die vier Versprechen" aus seinem gleichnamigen früheren Bestseller um ein fünftes erweitert. Das Ziel seines neuen Buchs sei es, “dem Menschen zu helfen, den Traum der Hölle in einen Traum des Himmels auf Erden zu verwandeln”. Dabei war der Mexikaner selbst erst auf einem anderen Weg. Er studierte Medizin, bis er sich nach einem Nahtoderlebnis der geistigen Welt zuwandte. Miguel Ruiz war am Steuer seines Wagens eingeschlafen und gegen eine Betonwand gefahren. Nach eigenen Angaben machte er danach eine außerkörperliche Erfahrung: er sah sich von oben, wie er zwei Freunde aus dem Wagen rettete. Für seine folgenden Studien fand er kundige Lehrer in der eigenen Familie: sein Großvater war ein Schamane und seine Mutter eine "curandera", eine Heilerin. Von ihnen ließ er sich unterrichten in den Lehren der Tolteken, wobei ihm sein bereits verstorbener Großvater dafür in Träumen erschien.

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Blog zum Drogenkrieg in Mexiko bekommt Journalistenpreis

Die 38-jährige lebt gefährlich: nicht nur hat sie sich als Ausländerin in Ciudad Juárez, einer der mörderischsten Städte der Welt, niedergelassen, sie berichtet auch noch von dort als Journalistin über den Drogenkrieg.

Für ihren Internet-Blog „Ciudad Juárez, en la sombra del narcotráfico“, zu deutsch „Juárez im Schatten des Drogenhandels“, wird die Spanierin Judith Torrea nun mit dem „Reporter ohne Grenzen-Preis“ der Deutschen Welle ausgezeichnet.

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Militär-Prozess gegen mutmaßliche Haupttäter des 11. September

Nach jahrelangem Tauziehen hat die US-Justiz entschieden, die fünf mutmaßlichen Haupttäter vom 11. September 2001 vor ein Militärtribunal in Guantánamo Bay zu stellen. Justizminister Eric Holder teilte am Montag mit, dass er von seinem ursprünglichen Plan abgerückt ist, der Gruppe der Topterroristen den Prozess vor einem Zivilgericht auf US-Boden zu machen. Der Widerstand im Kongress sei zu groß gewesen, sagte er zur Begründung. "Wir können es nicht erlauben, dass ein Verfahren länger verzögert wird", erklärte er, "wir müssen die Verschwörer zur Rechenschaft ziehen".

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Mexikanische Justiz lehnt Berufung im Fall Cassez ab

Die Bestätigung der 60-jährigen Haftstrafe gegen die Französin Florence Cassez wegen Beteiligung an Entführungen in Mexiko sorgt für diplomatische Krise.

Das Urteil gegen die Französin Florence Cassez, die seit 2005 in Mexiko im Gefängnis sitzt, verstößt nicht gegen die Verfassung und kam unter Berücksichtigung aller ihrer Rechte zu Stande. Mit dieser Begründung hat ein Gericht in Mexiko den Antrag auf Berufung durch die Verteidiger der 36-jährigen abgelehnt.

Damit sind die Rechtsmittel in Mexiko gegen das Urteil ausgeschöpft. Cassez, die immer ihre Unschuld beteuerte und sich als Justizopfer sieht, zeigte sich "bestürzt" über die Entscheidung. Ihre Anwälte wollen nun international gegen das Urteil vorgehen, zum Beispiel vor dem Internationalen Gerichtshof für Menschenrechte in Den Haag.

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Dokumentarfilm nimmt Mexikos Justiz unter die Lupe

"Unschuldig sein reicht in Mexiko nicht, um frei zu sein" heißt es im Film "Presunto culpable", der schockierende Mängel im mexikanischen Rechtssystem aufdeckt.

Grund für Freudensprünge hat Antonio nicht, jedenfalls nicht zu Beginn des Dokumentarfilms "Presunto culpable", zu deutsch "Mutmaßlicher Schuldiger", der derzeit in mexikanischen Kinos läuft. Doch mit Salti und Breakdance im Knast trotzt der junge Mexikaner seiner 20-jährigen Haftstrafe wegen Mordes, so fühlt er sich frei. Er ist unschuldig, sagt er, und wer die mexikanische Justiz kennt und auch die Menschen ein bisschen, glaubt es ihm.

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Ideenwettbewerb für Wirtschaftsprojekte – auch in Lateinamerika

Die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GIZ ruft im Rahmen ihrer Förderung von Wirtschaftsprojekten in Entwicklungs- und Schwellenländern ab 15. Februar wieder zu einem Ideenwettbewerb auf. Beteiligen können sich deutsche und europäische Unternehmen sowie deren ausländische Tochterfirmen.

Die deutsche Entwicklungsagentur stellt innerhalb des Programms develoPPP.de im Jahr 2011 13,6 Millionen Euro zur Verfügung. PPP steht dabei für Public Private Partnership, auch Name des Programms seit seinem Bestehen von 1999 bis 2009. Mit PPP werden Entwicklungspartnerschaften bezeichnet, in denen Unternehmen und entwicklungspolitische Organisationen Projekte gemeinsam planen, finanzieren und umsetzen. Die Mittel stammen aus dem Haushalt des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung BMZ.

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Chiles Justiz will Tod von Ex-Präsident Allende aufklären

Mehr als 37 Jahre nach dem Tod des chilenischen Präsidenten Salvador Allende soll geklärt werden, ob er während des Militärputsches unter Führung von Augusto Pinochet ermordet wurde oder sich das Leben nahm. Ein entsprechendes Ermittlungsverfahren solle in Kürze eröffnet werden, teilte der Richter Mario Carroza am Donnerstag in der Hauptstadt Santiago de Chile mit.

Dabei werde es auch darum gehen, mögliche Täter zu überführen. "Es ist eine gewaltige Verantwortung", sagte Carrozo. Die Präsidentin der Vereinigung von Familienangehörigen und verschwundenen Häftlingen, Lorena Pizarro, sagte, mit dieser Entscheidung "setze die Justiz ein Beispiel".

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