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Umwelt, Reise, Ereignisse

Zahl der Unwetter-Toten in Brasilien steigt auf mehr als 700

Eine Woche nach den verheerenden Erdrutschen und den massiven Überschwemmungen im bergigen Hinterland von Rio de Janeiro ist die Zahl der Todesopfer auf über 700 gestiegen. Die Nachrichtenagentur Reuters meldete am Mittwoch unter Berufung auf örtliche Behörden 727 Tote und 207 Vermisste. Diese würden davon ausgehen, dass mehr als 1.000 Menschen durch die Katastrophe ums Leben gekommen seien.

Nach der schwersten Unwetterkatastrophe Brasiliens werden immer noch hunderte Menschen vermisst, Tausende wurden obdachlos.

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Unwetter in Brasilien fordern mehr als 420 Todesopfer

Massive Regenfälle haben in Brasilien mehr als 420 Menschen das Leben gekostet und für chaotische Zustände gesorgt. Meterhohe Schlammfluten haben viel Orte im nördlich von Rio de Janeiro gelegenen Bergland verwüstet. Besonders betroffen waren die Städte Teresópolis und Nova Friburgo rund 100 Kilometer nördlich von Rio de Janeiro. Dort rutschten ganze Berghänge ab und begruben mehrere Wohnhäuser unter sich. Das Wasser riss Menschen, Tiere, Häuser, Autos, Lastwagen und Strommasten mit.

Hunderte Rettungskräfte sind unermüdlich im Einsatz und ziehen stündlich mehr Tote aus den Trümmern.

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Gedenken an die Opfer ein Jahr nach dem schweren Erdbeben in Haiti

Mit einem Trauergottesdienst in den Ruinen der Kathedrale von Port-au-Prince haben am Mittwoch die Gedenkzeremonien zum Jahrestag des Erdbebens in Haiti begonnen. Viele Tausend Einwohner der Hauptstadt, die meisten ganz in weiß gekleidet, versammelten sich auf dem Gelände des beim Erdbeben zerstörten Gotteshauses, um an der Messe teilzunehmen, den alle Erzbischöfe und Bischöfe Haitis gemeinam abhielten. Die zerstörte Kathedrale ist zum Symbol für das Leid des Landes geworden.

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Tulum, Riviera Maya, Mexiko: Die Hölle hinter dem Paradies

Die schöne Seite des Urlaubsparadieses: Stolz präsentiert Mario Cruz Rodríguez eine Hochglanz-Werbebroschüre mit vielen Fotos, wenig Information und dem neuen Logo von Tulum. Er ist Tourismusdirektor der Stadt an der mexikanischen Karibikküste, rund 130 Kilometer südlich von Cancún. Tulum ist ein beliebtes Ziel für Urlauber und Taucher, aber auch ein Umschlagplatz für Drogen, was kein Widerspruch sein muss, denn manche Urlauber kommen durchaus auch deswegen.

Mario Cruz will Tulum eine eigene Identität geben. Das neue Wahrzeichen ist die Silhouette des Maya-Tempels "Castillo", das mit seiner einzigartigen Lage direkt am Meer jedes Jahr Hunderttausende Besucher aus aller Welt nach Tulum lockt. "Wir wollen unsere Wurzeln bewahren", erläutert er. Das klingt gut. Der Mann kennt sich aus mit Marketing. Ob er maya spreche, frage ich Herrn Cruz. Nein. Ob er von den Maya abstamme. Auch nicht. Er kommt aus dem Bundesstaat Guerrero in Zentralmexiko.

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2010 feierte Lateinamerika 200 Jahre Unabhängigkeit

2010 begingen Argentinien, Bolivien, Chile, Ecuador, Kolumbien und Mexiko das 200-jährige Jubiläum "Bicentenario" - ein"kontinentales Fest", wie die mexikanische Tageszeitung El Universal titelte.

Neben Mexiko feierten Argentinien, Chile und Kolumbien 200 Jahre Unabhängigkeit von Spanien genau im Jahr 2010. Ecuador und Bolivien hatten ihre Festlichkeiten schon 2009 begonnen und setzten sie 2010 fort. 2011 werden Venezuela und Paraguay folgen, wobei diese beiden schon in diesem Jahr 2010 mit dem Feiern anfangen.

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Münchner Oktoberfest wird 200 Jahre alt

Derzeit gleichen sich die Bilder in Deutschland und Lateinamerika ein wenig: hier wie dort bewegen bedeutende 200-jährige Jubiläen Massen von Menschen, zwängen sie in bunte Kostüme und dienen als Rechtfertigung für reichlich Alkoholkonsum und andere finanzielle Ausgaben.

Natürlich hat das Münchner Oktoberfest einen weit weniger bedeutsamen Hintergrund: der Anlass war von vornherein nur das kollektive Feiern an sich. Am 17. Oktober 1810 fand das Fest zum ersten Mal statt. Der bayrische Kronprinz Ludwig und seine Frau Prinzessin Therese veranstalteten anlässlich ihrer Hochzeit vor den Stadtmauern Münchens ein Pferderennen für die Bevölkerung. Seitdem wird das Gelände Theresienwiese genannt und das Oktoberfest im Volksmund kurz "Wiesn".

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Alle verschütteten chilenischen Bergleute nach 69 Tagen gerettet

Nach mehr als zwei Monaten haben die 33 verschütteten chilenischen Bergleute wieder das Tageslicht erblickt. 22 Stunden und 40 Minuten dauerte die Aktion, bei der die Kumpel einzeln nacheinander aus 622 Metern Tiefe geholt wurden. Sie wurden mit der "Phönix" genannten Rettungskapsel an die Erdoberfläche gezogen - unter den Augen einer gespannten und gerührten Weltöffentlichkeit. Angehörige und Helfer begrüßten sie mit Freudentränen und Jubel.

Als erster Bergmann entstieg Florencio Ávalos um kurz nach Mitternacht Ortszeit, 5 Uhr 10 MESZ, der schmalen Kapsel. Er war gemeinsam mit seinem Bruder verschüttet worden. Wie alle anderen trug er nach so langer Zeit unter Tage eine Schutzbrille gegen das helle Licht. Der Letzte der 33 war dann fast einen Tag später der Schichtleiter Luis Alberto Urzúa.

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Deutschland feiert 20 Jahre "Deutsche Einheit"

Am 3. Oktober 1990 blickte die ganze Welt nach Deutschland: nicht nur das zweigeteilte Land vereinigte sich, sondern auch der Kalte Krieg zwischen dem Ostblock und den westlichen Verbündeten wurde endgültig beigelegt.

Heute, 20 Jahre später, fand die offizielle Einheitsfeier zwar in Bremen statt, am spürbarsten ist die Geschichte aber weiterhin in Berlin, der vormals geteilten Stadt, Ort des historischen Mauerfalls am 9. November 1989 und der feierlichen Zeremonie zur Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990. Auch in diesem Jahr pilgerten wieder Zehntausende Deutsche und internationale Besucher ans Brandenburger Tor.

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BP bemüht sich um Schadensbegrenzung im Golf von Mexiko

Der Geschäftsführer des britischen Erdölkonzerns BP Tony Hayward ist nach eigenen Worten “am Boden zerstört” durch die Umweltkatastrophe im Golf von Mexiko, die die Explosion der BP-Plattform Deepwater Horizon verursacht hat. Er verstehe auch die Wut der US-Amerikaner gegen sein Unternehmen, sagte Hayward am Donnerstag in einer Rede im US-Kongress.

Wie ernst gemeint diese Aussage ist, bleibt fraglich angesichts der Tatsache, dass Hayward nur einen Monat vor der Bekanntgabe des Umweltgaus ein Drittel seiner Aktien an dem Unternehmen im Wert von 1,7 Millionen Euro an dem Unternehmen verkaufte, wie die britische Zeitung Telegraph berichtet. Hayward erschien vor einem Untergremium der Energie- und Handelskommission des US-Repräsentantenhauses, wo er von einigen Abgeordneten scharf kritisiert wurde. Der Republikaner Joe Barton sagte, er sei beschämt über das Geschäft des Weißen Hauses mit BP.

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Tödliche Bilanz der Naturkatastrophen in Guatemala

Tropenstürme, Vulkanausbrüche, Erdrutsche, Überschwemmungen: das Bild des mehr als 30 Meter tiefen Kraters, der sich mitten in Guatemala-Stadt infolge des Unwetters "Agatha" auftat, ist wohl das beeindruckendste Zeugnis der letzten Tage aus dem von Naturkatastrophen gebeutelten Guatemala.

172 Menschen sind infolge von "Agatha" ums Leben gekommen, 101 werden weiterhin vermisst, 148 sind verletzt und fast 150.000 wurden evakuiert. Letztere müssen vorerst in den Notunterkünften bleiben, da am Wochenende weitere Regenfälle erwartet werden.

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