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Welt, Europa, Lateinamerika

Deutschland setzt Verlängerung der Atom-Laufzeiten aus

Erst im Herbst 2010 war eine Verlängerung der Atomlaufzeiten beschlossen worden, nun hat die Katatrophe in Japan alles verändert: die konservative Bundesregierung unter Kanzlerin Angela Merkel hat beschlossen, die Verlängerung der Atomlaufzeiten zunächst für drei Monate auszusetzen. 

Die ältesten deutschen Atomkraftwerke sollen sofort abgeschaltet werden. "Das wäre die Konsequenz", sagte Merkel. Dies könne sofort geschehen, wenn die Meiler keine Reststrommenge mehr hätten, so die Chefin der Christdemokraten.

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Ideenwettbewerb für Wirtschaftsprojekte – auch in Lateinamerika

Die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GIZ ruft im Rahmen ihrer Förderung von Wirtschaftsprojekten in Entwicklungs- und Schwellenländern ab 15. Februar wieder zu einem Ideenwettbewerb auf. Beteiligen können sich deutsche und europäische Unternehmen sowie deren ausländische Tochterfirmen.

Die deutsche Entwicklungsagentur stellt innerhalb des Programms develoPPP.de im Jahr 2011 13,6 Millionen Euro zur Verfügung. PPP steht dabei für Public Private Partnership, auch Name des Programms seit seinem Bestehen von 1999 bis 2009. Mit PPP werden Entwicklungspartnerschaften bezeichnet, in denen Unternehmen und entwicklungspolitische Organisationen Projekte gemeinsam planen, finanzieren und umsetzen. Die Mittel stammen aus dem Haushalt des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung BMZ.

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Unruhen in Ägypten: 150 Tote, Plünderungen und Gefängnisausbrüche

Während in Ägypten die politischen Proteste gegen den seit 30 Jahren amtierenden Präsidenten Husni Mubarak weitergehen, wird das Land nun von Plünderern, Brandstiftern und Räubern terrorisiert. Trotz nächtlicher Ausgangssperre griffen Kriminelle selbst Krankenhäuser an und raubten sie aus. Bis Sonntag starben 150 Menschen bei den Unruhen. Aus Gefängnissen brachen - mit Hilfe von außen - tausende Insassen aus, darunter Schwerverbrecher und islamistische Extremisten.

Präsident Mubarak reagiert auf die politische Revolte gegen ihn mit Gewalt und Medienzensur. Ausländer werden ausgeflogen.

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Perus Ex-Präsident Toledo Favorit für Wahlen im April

Der frühere Präsident Perus, Alejandro Toledo, kandidiert bei den kommenden Wahlen erneut für das Amt, um die "unerledigte Agenda" aus seiner ersten Amstzeit von 2001 bis 2006 in Peru zu erfüllen. Das sagte Toledo bei einer Konferenz vor ausländischen Pressevertretern in. Er warnte dabei auch vor einer "Mexikanisierung" Perus.

Toledo liegt an der Spitze der Umfragen, obwohl er damals als Präsident eher unbeliebt war. Im Moment lehrt der Wirtschaftswissenschaftler an der Universität von Stanford im US-Bundesstaat Kalifornien, wo er selbst studiert und promoviert hatte. Er könnte sein ruhiges Leben dort fortsetzen, sagte Toledo, "aber manchmal sind unsere Herzen stärker als unser Verstand."

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Regierungspartei in Haiti zieht Kandidaten für Präsidentschaftswahl zurück

Unter dem Vorwurf der Wahlfälschung hat Regierungskandidat Jude Célestin zwei Monate nach der ersten Runde der Präsidentschaftswahl in Haiti seine Kandidatur offiziell zurückgezogen. Der Zweitplatzierte der Wahl vom 28. November verzichtet damit auf die Teilnahme an der Stichwahl, die nun zwischen der Erstrundensiegerin Mirlande Manigat und dem bisher Drittplatzierten, dem populären Musiker Michel Martelly, ausgetragen werden wird.

Die Organisation der Amerikanischen Staaten OAS begrüßte die neue Entwicklung in der festgefahrenen politischen Situation.

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Chinas Präsident Hu Jintao auf Staatsbesuch in den USA

Zum ersten Mal seit 13 Jahren ist ein politischer Führer aus China wieder formell im Weißen Haus zu Gast: US-Präsident Barack Obama empfing den chinesischen Staats- und Parteichef Hu Jintao zu seinem viertägigen Besuch mit allen militärischen Ehren.

Nach 21 Salutschüssen auf dem Rasen des Weißen Hauses schritt Hu eine Ehrenformation ab und schüttelte Hände von Zaungästen. Vor fünf Jahren hatte Hu von Präsident Bush nur ein Mittagessen bekommen. Heute nimmt die US-Regierung China ernster und das hat vor allem wirtschaftliche Gründe: die beiden größten Volkswirtschaften der Erde wollen künftig auch geschäftlich besser zusammenarbeiten und schlossen trotz aller Konflikte Milliarden-Geschäfte ab.

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Ex-Diktator Jean-Claude Duvalier in Haiti festgenommen

Nach 25 Jahren im Exil war Duvalier, genannt "Baby Doc", erst am Sonntag nach Haiti zurückgekehrt. Sein Spitzname macht den Mann niedlicher als er ist. Und seine überraschende Rückkehr nach Haiti hatte etwas vom Brandstifter, den das lodernde Feuer wieder an den Ort seines Verbrechens zieht. Jean-Claude Duvalier war ein finsterer Diktator und höchstwahrscheinlich hat er das haitianische Volk während seiner Amtszeit um viel Geld betrogen, das er danach an der französischen Côte d'Azur verprasste.

Die letzten 25 Jahre hatte Duvalier im Exil in Frankreich verbracht, nachdem seine Regierung 1986 wegen Korruption, politischer Repression und Menschenrechtsverletzungen aus Haiti gejagt worden war.

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Warum der Drogenkrieg in Mexiko so nicht gewonnen werden kann - Teil II

Journalisten, Akademiker und frühere hohe Regierungsbeamte kommen zu einem fatalen Urteil über den Drogenkrieg in Mexiko: er ist so nicht zu gewinnen. Die Verflechtungen zwischen Politik und Drogenhandel seien so groß, dass staatliches Handeln GEGEN das "Narco-System" wie es der US-Journalist und Drogen-Experte Terrence Poppa nennt, eine Illusion sei, die sogar bewusst künstlich erzeugt und aufrechterhalten werde, um die Öffentlichkeit zu täuschen.

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Warum der Drogenkrieg in Mexiko so nicht gewonnen werden kann - Teil I

Von politischen und wirtschaftlichen Interessen sowie den Niederungen der menschlichen Existenz: Eine Bestandsaufnahme des "Narco-Systems".

An schlechten Nachrichten, ernüchternden Analysen und drastischen Zitaten über den Drogenhandel und die Verstrickung in die Politik Mexikos mangelt es nicht. “Ciudad Juárez wird der gemeinsame Nenner für das ganze mexikanische Territorium sein. Ciudad Juárez wird die Zukunft Mexikos sein”, meint Edgardo Buscaglia, Rechtsprofessor am "Instituto Tecnológico Autónomo de México", ITAM. Seit Jahren berät er Regierungen und die Vereinten Nationen zum Thema Kriminalitätsbekämpfung und Drogenpolitik.

Mit 3.111 Toten allein in 2010 ist Ciudad Juárez, an der Grenze zwischen Mexiko und den USA, nicht nur die Stadt mit der höchsten Mordrate der Welt, sondern auch der offensichtlichste Schauplatz des Drogenkrieges, der scheinbar zwischen der mexikanischen Regierung und den Drogenkartellen ausgefochten wird. Scheinbar, denn Kenner der Materie weisen ebenfalls seit Jahren auf die engen Verbindungen zwischen beiden hin.

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Kolumbien und Venezuela normalisieren diplomatische Beziehungen

Mit der Akkreditierung eines neuen Botschafters aus Venezuela in Kolumbien haben beide Länder einen weiteren Schritt zur Normalisierung ihrer Beziehungen unternommen. Der kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos empfing den neuen venezolanischen Botschafter Iván Rincón am Regierungssitz Casa de Nariño.

Rincón ist Anwalt und war zuvor Botschafter Venezuelas im Vatikan. Er sagte, für Bogotá und Caracas beginne nun eine neue Ära nach den permanenten Spannungen während der Regierungszeit des ehemaligen kolumbianischen Präsidenten Álvaro Uribe von 2002 bis 2010. "Wir sind Brüdervölker und zwischen uns können und werden keine Differenzen existieren, die uns heute und in der Zukunft trennen", sagte Rincón.

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