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Welt, Europa, Lateinamerika

2010 feierte Lateinamerika 200 Jahre Unabhängigkeit

2010 begingen Argentinien, Bolivien, Chile, Ecuador, Kolumbien und Mexiko das 200-jährige Jubiläum "Bicentenario" - ein"kontinentales Fest", wie die mexikanische Tageszeitung El Universal titelte.

Neben Mexiko feierten Argentinien, Chile und Kolumbien 200 Jahre Unabhängigkeit von Spanien genau im Jahr 2010. Ecuador und Bolivien hatten ihre Festlichkeiten schon 2009 begonnen und setzten sie 2010 fort. 2011 werden Venezuela und Paraguay folgen, wobei diese beiden schon in diesem Jahr 2010 mit dem Feiern anfangen.

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Dilma Rousseff zur ersten Präsidentin Brasiliens gewählt

Mit dem Versprechen, den Kurs ihres Vorgängers und Mentors Lula fortzuführen, hat die Favoritin Dilma Rousseff als erste Frau die Präsidentschaftswahlen in Brasilien gewonnen.

Die 62-jährige Kandidatin der linken Arbeitspartei des scheidenden Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva erhielt im zweiten Wahlgang rund 56 Prozent der Stimmen. Rousseff ist Ökonomin und war zuvor Energieministerin und Regierungschefin.

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Deutschland feiert 20 Jahre "Deutsche Einheit"

Am 3. Oktober 1990 blickte die ganze Welt nach Deutschland: nicht nur das zweigeteilte Land vereinigte sich, sondern auch der Kalte Krieg zwischen dem Ostblock und den westlichen Verbündeten wurde endgültig beigelegt.

Heute, 20 Jahre später, fand die offizielle Einheitsfeier zwar in Bremen statt, am spürbarsten ist die Geschichte aber weiterhin in Berlin, der vormals geteilten Stadt, Ort des historischen Mauerfalls am 9. November 1989 und der feierlichen Zeremonie zur Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990. Auch in diesem Jahr pilgerten wieder Zehntausende Deutsche und internationale Besucher ans Brandenburger Tor.

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Neues Energiekonzept erhitzt die Gemüter in Deutschland

Trotz heftiger Proteste vieler Bürger hat die Bundesregierung aus CDU und FDP das neue Energiekonzept von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit längeren Atomlaufzeiten beschlossen.

Die 17 aktiven, deutschen Kernkraftwerke sollen im Durchschnitt zwölf Jahre länger am Netz bleiben. Der Atomausstieg soll bis zum Jahr 2050 erfolgen, bis dahin sollen 80 Prozent des Strombedarfs durch regenerative Energien gedeckt sein. Nach Meinung von Umweltschützern sowie Oppositionspolitikern der SPD hat Frau Merkel damit eine Entscheidung für den "Teufel" getroffen, für die Atomlobby und für das Geld, das die Bundesrregierung selbst aus dem neuen Deal erhält.

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“Dienstwagen-Affären” und Staatskriminalität in Mexiko

Was in Deutschland für monatelange Empörung sorgt und Wählerstimmen kostet, wäre in Mexiko nicht einmal eine Schlagzeile wert: dass ein Minister oder Abgeordneter seine Dienstwagen für private Zwecke benutzt - wie jüngst die deutsche Gesundheitsministerin Ulla Schmidt-, ist gang und gäbe. Er und seine Familie benutzen Priviliegien grundsätzlich  ungestraft, um ihre persönlichen Interessen durchzusetzen - und für diese gehen sie sogar bis zu Mord.

Lesen und hören Sie hier ein exklusives Interview mit dem ehemaligen Leibwächter eines mexikanischen Abgeordneten über die Machenschaften korrupter Politiker, die keine Einzelfälle sind.

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Christian Wulff (CDU) ist neuer Bundespräsident Deutschlands

Erst im dritten Wahlgang ist am Mittwoch der CDU-Politiker und bisherige Ministerpräsident von Niedersachsen Christian Wulff von der Bundesversammlung zum neuen Bundespräsidenten gewählt worden.

Der 51-jährige Wulff ist der jüngste Bundespräsident und übernimmt das höchste Staatsamt der Bundesrepulik Deutschland von Horst Köhler, der am 31. Mai überraschend zurückgetreten war.

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BP bemüht sich um Schadensbegrenzung im Golf von Mexiko

Der Geschäftsführer des britischen Erdölkonzerns BP Tony Hayward ist nach eigenen Worten “am Boden zerstört” durch die Umweltkatastrophe im Golf von Mexiko, die die Explosion der BP-Plattform Deepwater Horizon verursacht hat. Er verstehe auch die Wut der US-Amerikaner gegen sein Unternehmen, sagte Hayward am Donnerstag in einer Rede im US-Kongress.

Wie ernst gemeint diese Aussage ist, bleibt fraglich angesichts der Tatsache, dass Hayward nur einen Monat vor der Bekanntgabe des Umweltgaus ein Drittel seiner Aktien an dem Unternehmen im Wert von 1,7 Millionen Euro an dem Unternehmen verkaufte, wie die britische Zeitung Telegraph berichtet. Hayward erschien vor einem Untergremium der Energie- und Handelskommission des US-Repräsentantenhauses, wo er von einigen Abgeordneten scharf kritisiert wurde. Der Republikaner Joe Barton sagte, er sei beschämt über das Geschäft des Weißen Hauses mit BP.

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Doppelspitze wider Willen: Mexiko, das Land der zwei Präsidenten - Teil II

Als López Obradors Kandidatur für die Nachfolge von Fox bekannt wurde, konnte dieser kaum entzückt gewesen sein. „Wenn Andrés Manuel Präsident wird, steckt er mich ins Gefängnis“, soll er damals gesagt haben. Laut López Obrador begann damit die Schmutzkampagne gegen seine Person. Zunächst wurde versucht, ihn mit legalen Mitteln auszuschalten. Gegen ihn wurde ein Prozess angestrengt, weil er als Bürgermeister von Mexiko-Stadt verantwortlich gewesen sein soll für den Weiterbau einer Straße über ein umstrittenes Privatgrundstück trotz gerichtlicher Untersagung. Der Kongress entzog ihm die Immunität. Seine politischen Gegner wussten wohl, dass er mit einer anhängigen Anklage nicht für die Präsidentenwahl würde kandidieren können. López Obrador legte sein Amt als Bürgermeister nieder und organisierte Protestveranstaltungen für sich.

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Doppelspitze wider Willen: Mexiko, das Land der zwei Präsidenten - Teil I

Seit den Wahlen im Juli 2006 „regiert“ Andrés Manuel López Obrador, der Rivale von Felipe Calderón im Kampf um das höchste Staatsamt, als „legitimer Präsident“ im Schatten der offiziellen Politik. AMLO, wie er aufgrund der Initialen seines Namens gerufen wird, ist Kämpfen in der Defensive gewöhnt. Das mexikanische System der Korruption und Vetternwirtschaft habe ihm den politischen Sieg und dem Volk die Hoffnung auf Besserung genommen, wiederholt er gebetsmühlenartig bei seinem Auftritt in dem kleinen Ort Chicxulub in Yukatan wie im ganzen Land: „wir haben mit großem Abstand gesiegt.“ In Wirklichkeit habe er vier Millionen Stimmen mehr auf sich vereinigen können als der offizielle Amtsinhaber Felipe Calderón.

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Die "historische Schuld" gegenüber den indigenen Völkern - Teil III

Mit einem historischen Sieg vor dem Obersten Gericht in Belize, das ihr Recht auf traditionelle Lebensweise und Landbesitz anerkannte, haben die Maya ein Exempel statuiert und die "UN-Erklärung über die Rechte indigener Völker" mit Leben erfüllt. Zum ersten Mal wurde das Dokument in einem Rechtsstreit verwendet - und das auch noch mit Erfolg. Es gibt den indigenen Völkern nun eine Referenz an die Hand, um weitere Fälle auf legalem Wege und in ihrem Sinne zu lösen, wie zum Beispiel in Guatemala. Für den Bau des Wasserkraftwerks Chixoy in San Cristóbal, Alta Verapaz, wurden zwischen 1977 und 1983 Tausende Maya zwangsweise umgesiedelt und niemals entschädigt. 

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