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Unternehmen

Was steht in den "Panama Papers"?

Die Kundenliste von Mossack Fonseca liest sich wie ein Who is Who der Weltprominenz: Präsidenten, Staats- und Regierungschefs, ihre Verwandten und Freunde, Schauspieler, Musiker, Sportler.

Es ist zwar ein offenes Geheimnis, dass die Reichen und Mächtigen ihre Vermögen in Steueroasen sichern, doch niemals wurden Informationen darüber veröffentlicht - im Geschäft mit den Briefkastenfirmen gilt äußerste Diskretion.

Dieses Tabu haben die "Panama Papers", rund 11,5 Millionen von den Computern der panamaischen Anwaltskanzlei Mossack Fonseca abgegriffene Dateien, nun durchbrochen. Sie legen damit die zumindest moralisch verwerflichen Machenschaften der Prominenten offen und geben auch Steuerfahndern in vielen Ländern Anlass, die Finanzen einiger ihrer Mitbürger genauer unter die Lupe zu nehmen.

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Skandal um Kanzlei in Panama weitet sich aus

Die Enthüllungen von vertraulichen Emails und Dokumenten der panamaischen Anwaltskanzlei Mossack Fonseca haben pikante Einblicke in die Finanzgeschäfte von Großverdienern aus aller Welt gegeben und könnten einige von ihnen in Schwierigkeiten bringen.

Unter den Kunden befinden sich unter anderem die Präsident von Argentinien und der Ukraine, der Premierminister von Island und der König von Saudi-Arabien, Verwandte und Vertraute des Präsidenten von Russland und von Syrien, der Fußballer Lionel Messi und der Schauspieler Jackie Chan. Auch Mafiamitglieder, Drogendealer, Bankräuber und Versicherungsbetrüger wurden von Mosseck Fonseca vertreten.

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Neuer Betrug bei Banamex, mexikanischer Tochter von Citigroup

Rund 12 Millionen Euro wurden über ein firmeneigenes Sicherheitsunternehmen illegal abgezweigt, teilte der Bankkonzern am Dienstag mit. Es ist der zweite Betrugsfall nach Oceanografía.

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Deutsche Produkt- und Firmennamen sind im Ausland beliebt

KINDER-Schokolade und KINDER-Überraschungseier tragen in der ganzen Welt ihren deutschen Namen. Deutsch sind sie deshalb noch lange nicht, denn Produzent ist der italienische Süßwarenkonzern FERRERO und er ist vielleicht das prominenteste Beispiel für ein ausländisches Unternehmen, das mit einem deutschen Marken- oder Produktnamen international erfolgreich ist.

Wer deutsche Qualität suggerieren, das Besondere seiner Produkte unterstreichen will oder deutsche Wurzeln hat, wählt immer öfter deutsche Namen. Während vielen deutschen Firmen die internationale Bedeutung der eigenen Sprache gar nicht bewusst ist, nutzen im Ausland zahlreiche Unternehmen die weite Verbreitung der Sprache Goethes und setzen auf deutschsprachige Namen und Bezeichnungen. 

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Ideenwettbewerb für Wirtschaftsprojekte – auch in Lateinamerika

Die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GIZ ruft im Rahmen ihrer Förderung von Wirtschaftsprojekten in Entwicklungs- und Schwellenländern ab 15. Februar wieder zu einem Ideenwettbewerb auf. Beteiligen können sich deutsche und europäische Unternehmen sowie deren ausländische Tochterfirmen.

Die deutsche Entwicklungsagentur stellt innerhalb des Programms develoPPP.de im Jahr 2011 13,6 Millionen Euro zur Verfügung. PPP steht dabei für Public Private Partnership, auch Name des Programms seit seinem Bestehen von 1999 bis 2009. Mit PPP werden Entwicklungspartnerschaften bezeichnet, in denen Unternehmen und entwicklungspolitische Organisationen Projekte gemeinsam planen, finanzieren und umsetzen. Die Mittel stammen aus dem Haushalt des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung BMZ.

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Mehr Siemens-Managern drohen Anklagen wegen Bestechung in Argentinien

Die Münchner Staatsanwaltschaft bereitet Anklagen gegen zwei weitere hohe Siemens-Manager vor. Das berichtet die Süddeutsche Zeitung in ihrer Ausgabe vom Donnerstag. Nach dem Bericht sollen der frühere Zentralvorstand des deutschen Industriekonzerns, Uriel Sharef, und der ehemalige Finanzvorstand Heinz-Joachim Neubürger von millionenschweren Bestechnungsgeldern gewusst haben, die 1998 in Argentinien geflossen sein sollen.

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Deutschlands Autobauer sehen Wachstumschancen in Lateinamerika

Bei Autos und Mexiko, da denkt man zunächst an den VW Käfer, der dort noch bis 2003 produziert wurde und immer noch viel und gern gefahren wird. In Mexiko wird er liebevoll "vocho" genannt.

Das Volkswagen-Werk in Puebla ist heute die größte Produktionsstätte für Automobile in Mexiko. Rund 2.000 Fahrzeuge rollen dort werktäglich vom Band. Ab 6. Juli 2010 soll sich die Produktion noch weiter erhöhen. Dann wird eine neue Fabrik auf dem Gelände eingeweiht, in die das Unternehmen in den letzten Monaten eine Milliarde US-Dollar investiert hat. Besonders stolz ist der deutsche Autobauer darauf, dass von den insgesamt 362 Zulieferern 212 aus Mexiko stammen. 54 kommen aus den USA, 44 aus Europa, 31 aus Brasilien und 14 aus Asien.

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BP bemüht sich um Schadensbegrenzung im Golf von Mexiko

Der Geschäftsführer des britischen Erdölkonzerns BP Tony Hayward ist nach eigenen Worten “am Boden zerstört” durch die Umweltkatastrophe im Golf von Mexiko, die die Explosion der BP-Plattform Deepwater Horizon verursacht hat. Er verstehe auch die Wut der US-Amerikaner gegen sein Unternehmen, sagte Hayward am Donnerstag in einer Rede im US-Kongress.

Wie ernst gemeint diese Aussage ist, bleibt fraglich angesichts der Tatsache, dass Hayward nur einen Monat vor der Bekanntgabe des Umweltgaus ein Drittel seiner Aktien an dem Unternehmen im Wert von 1,7 Millionen Euro an dem Unternehmen verkaufte, wie die britische Zeitung Telegraph berichtet. Hayward erschien vor einem Untergremium der Energie- und Handelskommission des US-Repräsentantenhauses, wo er von einigen Abgeordneten scharf kritisiert wurde. Der Republikaner Joe Barton sagte, er sei beschämt über das Geschäft des Weißen Hauses mit BP.

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EXPO "Hecho en Alemania" eröffnet in Mexiko-Stadt mit 40 Ausstellern

Keine kommerzielle Messe, sondern eine Kommunikationsplattform zwischen der deutschen und der mexikanischen bzw. lateinameri-kanischen Wirtschaft: so versteht sich die EXPO "Hecho en Alemania" oder "Made in Germany".

Die Schau wurde am Mittwoch in Mexiko-Stadt vom mexikanischen Wirtschaftsminister Gerardo Ruiz Mateos und vom Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie Bernd Pfaffenbach eröffnet.

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"EXPO Hecho en Alemania": Deutsche Wirtschaft präsentiert sich in Mexiko

Deutsche Unternehmen sind aus der mexikanischen Wirtschaft kaum wegzudenken: Volkswagen in Puebla, Mercedes-Benz in Monterrey, BASF in Altamira. Mehr als 1.000 deutschstämmige Firmen sind in Mexiko ansässig. Sie produzieren zusammen etwa 5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Damit ist Deutschland hinter den USA das Land mit den zweitgrößten Investitionen in Mexiko.

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